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Record Nr.

UNINA9910890901403321

Titolo

Translation und Exil (1933–1945) III : Motive, Funktionen und Wirkungen / / herausgegeben von Stefanie Kremmel, Julia Richter, Larisa Schippel

Pubbl/distr/stampa

Berlin : , : Frank & Timme GmbH : , : Imprint : Frank & Timme, , 2024

ISBN

9783732990108

3732990109

Edizione

[1st ed. 2024.]

Descrizione fisica

1 online resource (421 pages)

Collana

Transkulturalität – Translation – Transfer, , 2940-9195 ; ; 64

Disciplina

025

Soggetti

Europe - History

Translating and interpreting

European History

Language Translation

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Intro -- Stefanie Kremmel, Julia Richter, Larisa Schippel -- Translation im Exil -- Zwischen Allgegenwärtigkeit, Nicht-Wahrnehmung, Verdeckung und Zusammenarbeit -- Teil I:  Themen und Typen -- Julija Boguna (Germersheim) -- Exil-Zeitschriften und ihre Übersetzer -- Zugänge zu einer translationshistoriographischen Quelle -- Stefanie Kremmel (Wien) -- Rechtswissenschaftliche Übersetzungen  und ihr Einfluss auf die Zielkultur -- Juristen-Übersetzer im argentinischen Exil -- Aleksey Tashinskiy (Germersheim) -- Übersetzen im sowjetischen Exil -- Versuch einer akteursbezogenen Translationstypologie -- Julia Richter (Wien) -- Henri Motulsky - eine juristische Übersetzung -- Oder: Translationskonventionen unter Exilbedingungen -- Larisa Schippel (Wien/Berlin) -- Exil ist Translation -- Translation als „Grenzüberschreibung" -- Teil II: Institutionen und Autoren -- Gerhard Budin (Wien) -- Ernst Cassirer im Exil -- Strategien der Überwindung von Sprachbarrieren  in philosophischen Diskursen und in der Rezeption  seiner Philosophie -- Irene Weber Henking (Lausanne) -- Die Kiste aus Lissabon -- Oder wie entsteht ein Verlagskatalog in Kriegszeiten -- Andreas F. Kelletat (Germersheim) -- Übersetzerisches



Handeln im Exil -- Hans Peter Neureuters Forschungsbeiträge  zu Brechts Zeit in Finnland (April 1940 bis Mai 1941) -- Teil III:  Übersetzerinnen und Übersetzer -- Pino Dietiker (Lausanne) -- Entlegene Nachbarn -- Die Exilübersetzer Alfred Polgar und Ferdinand Hardekopf und ihr Helfer Carl Seelig -- Anna Antonello (Pescara) -- Dora Mitzky (1887-1973) -- Über „Umpflanzungen" und Übersetzungen -- Georg Felix Harsch (Berlin) -- Der Übersetzer Johann Wolfgang Brügel -- Übersetzen als politisches Handeln im zweiten Exil -- Marina Rougemont (Lausanne) -- George 9-4-3-3 und andere fiktive Übersetzungen unter dem Pseudonym Ossip Kalenter -- Lydia Schmuck (Berlin).

Übersetzung, Autobiografie und Fiktion  im Kontext von Exil -- Edith Aron (1923-2020) -- Hannah Spannring (Wien) -- Lore Segal oder Wie übersetzt man Geschichte? -- Die Autorinnen und Autoren.

Sommario/riassunto

Translation und Exil (1933–1945) III fragt nach Motiven, Funktionen und Wirkungen von Übersetzungen. Exil wird oft unter dem Stichwort des Verlusts verhandelt und der Exodus von Gelehrten und Künstlerinnen beklagt. Verlässt man diese nationalstaatlich angelegte Betrachtungsweise und untersucht Personen und Gegenstände konsequent aus der Perspektive des Exils, stellt sich heraus, dass der Weg dahin mit einer Öffnung verbunden ist – hin zu anderen Räumen und neuen wissenschaftlichen wie auch literarischen Kontexten. Das führt zu einer Veränderung von Strategien. Dieser Perspektivwechsel lässt translationstheoretisch und translationssoziologisch die Fragen nach Motiven und vor allem nach Wirkungen von Translation in neuer Breite und Vielfalt aufscheinen. Dadurch tritt die Veränderung der realen Praxis des Übersetzens und Dolmetschens deutlich zutage. Sie passt sich den Motiven, Bedürfnissen und Funktionen an, die Translation im Exil mit sich bringt, sei es in Zeitschriften, der Wissenschaft, der Belletristik oder in der „pragmatischen“ Translation.