1.

Record Nr.

UNINA9910842045803321

Autore

Lenger Hans-Joachim

Titolo

Marx zufolge : Die unmögliche Revolution / Hans-Joachim Lenger

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2015

ISBN

9783839402115

3839402115

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (418 p.)

Collana

Kultur- und Medientheorie

Disciplina

335.423

Soggetti

Ökonomie; Medien; Differenz; Dekonstruktion; Globalisierung; Marxismus; Gesellschaft; Politische Philosophie; Philosophie; Media; Deconstruction; Globalization; Society; Political Philosophy; Philosophy

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

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Nota di bibliografia

Includes bibliographical references.

Nota di contenuto

Frontmatter    1 Inhalt    5 Folgen    7 Das unmögliche Zusammen    23 Die Spiegel des Werts    67 Die Barbarei der Arbeit    112 Technologien der Zeit    156 Diesseits einer Zukunft    200 Zäsuren des Politischen    249 Die Zirkel der Wahrheit    302 Was zu tun bliebe    356 Literatur    409 Backmatter    416

Sommario/riassunto

Zentral ist den Marx'schen Texten die Nähe von Trauma und Ökonomie; darin besteht ihre unerhörte Modernität. Zwar spricht auch Marx die Sprache der Metaphysik. Aber durch sie hindurch kündigt sich bei ihm eine Erfahrung an, die die ökonomische Ordnung als differentielles Gefüge von Texten entzifferbar macht. Es verlangt nach Begriffen, die ebenso »semiotisch« wie »grammatologisch« sind und nicht zuletzt mit einer »marxistischen Metaphysik« brechen. Heute treffen diese Begriffe auf das Diktat einer »globalisierten« Ökonomie, den Verfall des Politischen, auf Diskurse des Krieges, der Medien und der Psyche und nicht zuletzt auf die Bürokratien der Systemtheorie. Entscheidend sind jedoch nicht solche regionalen Verfassungen von Wissen, Technik und Macht. Entscheidend ist, wie sie hervorgebracht werden und welche »Arbeit der Differenz« sie praktisch dekonstruieren kann. Hier allerdings begegnen sich Marx, Heidegger und Derrida. Deren Rendezvous macht eine erneute Lektüre der Marx'schen Texte nötig - »hier« und »jetzt«, unter dem Diktat einer »Globalisierung« und nach dem Sturz staatlicher Systeme, die sich auf Marx beriefen.



»Hauptanliegen des Werkes ist es, Marx' Text - singulär durch seine 'Dekonstruktion' der hegemonialen Sprache - einzubringen gegen die neoliberale Globalisierung. Die Dringlichkeit dieser Auseinandersetzung steht außer Zweifel, denn der Neoliberalismus 'lässt keine Zeit'. Die Stärke der Ausführungen besteht stets im Abweis hegemonialen wie reformistischen Denkens.« Thomas Marxhausen, Das Argument 260 (2005)