1.

Record Nr.

UNINA9910838247003321

Autore

Jahn Hubertus

Titolo

Armes Russland : Bettler und Notleidende in der russischen Geschichte vom Mittelalter bis in die Gegenwart / / Hubertus F. Jahn

Pubbl/distr/stampa

Paderborn : , : Verlag Ferdinand Schöningh, , 2010

ISBN

3-657-76929-3

Descrizione fisica

1 online resource

Classificazione

71.68

Soggetti

Beggars - Russia - History

Begging - Russia - History

Poverty - Russia - History

Armoede

Bedelaars

Thuislozen

Rusland

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Originally presented as the author's Habilitationsschrift (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg).

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references (p. [185]-206).

Nota di contenuto

Preliminary Material -- Vorwort -- Einleitung -- Im alten Russland -- Utopie per Ukaz: Der Kampf des Staates gegen die Bettler im 18. und frühen 19. Jahrhundert -- Edles Leiden und stille Armut: Arme und Bettler in den Journalen des 18. und frühen 19. Jahrhunderts -- Organisation der Obrigkeit: Die institutionelle Regulierung von Armut und Bettelei im 18. und 19. Jahrhundert -- Realitäten des Bettelns: Lebensumstände von Bettlern im 19. und frühen 20. Jahrhundert -- »Petersburger Slums«: Bettler und ihr Milieu im Feuilleton und in der öffentlichen Diskussion des 19. und frühen 20. Jahrhunderts -- Überleben im Sozialismus: Bettelei und Armut in der Sowjetunion und im heutigen Russland -- Schlußbetrachtung -- Endnoten -- Abkürzungsverzeichnis -- Bibliographie -- Verzeichnis der Tabellen -- Abbildungsteil.

Sommario/riassunto

»Reichtum vergeht, aber Armut lebt fort« – so ein russisches Sprichwort: Eine umfassende Geschichte der Bettelei und Armut in Russland. Hubertus Jahn hat unterschiedlichste Quellen ausgewertet:



theologische Texte und Reisebeschreibungen, Verhörprotokolle der Polizei, schöngeistige Literatur und Malerei, ethnographische Erhebungen und eigene Erfahrungen im spät- und post-sowjetischen Russland. Besonderes Augenmerk gilt der Repräsentation von Bettlern in den Quellen, also der »sozialen Imagination« derer, die diese Quellen produziert haben. Damit hebt sich die Arbeit ab von üblichen Sozialgeschichten. Auch die alltäglichen Lebensumstände von realen Bettlern finden ausgiebig Beachtung und vermitteln dem Leser ein Gefühl für die Besonderheiten des Bettelns in Russland.