1.

Record Nr.

UNINA9910466471103321

Autore

Funke Christian, PhD

Titolo

Ästhetik, Politik und schiitische Repräsentation im zeitgenossischen Iran / / von Christian Funke

Pubbl/distr/stampa

Leiden, [Netherlands] ; ; Boston, [Massachusetts] : , : Brill, , 2017

©2017

ISBN

90-04-34734-8

Descrizione fisica

1 online resource (497 pages) : illustrations

Collana

Iran Studies, , 1569-7401 ; ; Volume 15

Disciplina

955.06

Soggetti

Religion and politics - Iran

Protest movements - Iran

Shīʻah - Iran

Electronic books.

Iran Politics and government 1997-

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references and index.

Nota di contenuto

Preliminary Material -- Einleitung -- Theoretische und methodische Prolegomena -- Überblick und Forschungsstand -- Politische Strukturen und Diskurse nach Ḫomeynī -- Die Präsidentschaftswahlen von 2009 -- Materiale Diskurse der ›Grünen Bewegung‹ -- Exemplarische Formen -- Schlussbetrachtungen -- Literaturverzeichnis -- Personenindex -- Orts- und Sachindex.

Sommario/riassunto

In Ästhetik, Politik und schiitische Repräsentation im zeitgenössischen Iran zeigt Christian Funke die Verflechtungen von Politik, Protest und schiitischer Materialität in der Islamischen Republik auf. Das Buch legt anschaulich und vielschichtig dar, wie die Proteste von 2009 und die ›Grüne Bewegung‹ mit umfassenderen Diskursen über Demokratie, Identität, Geschichte und Gegenwart sowie Religion und Politik verknüpft waren. Funkes Argument fußt auf Interviews und intensiver Feldforschung und umfasst ein breites Themenfeld von Farben über Banknoten bis hin zu städtischer Raumordnung. Funke bietet einen neuen Ansatz zur Theorie und Methodologie von Religionsästhetik und wirft ein neues Licht auf die › Grüne Bewegung‹ , indem er die islamischen Ressourcen freilegt, mittels derer sich ihr Protest



artikulierte. In Aesthetics, Politics, and Shiʿi Representation in Contemporary Iran Christian Funke explores the entangled relationship between politics, protest and Shiʿi materiality in the Islamic Republic. He shows how the post-election protests of 2009 and the ‘Green Movement’ were part of larger discourses on democracy, identity, the present and the past, and religion and politics. Funke’s argument is based on extensive fieldwork and interviews. He covers a broad array of topics, ranging from the interpretation of colours to the use of banknotes to the emergence of an urban spatial order. Funke offers a novel approach to the methodology and theory of material religion and by revealing the Islamic undercurrents in the ‘Green Movement’, his book provides a new and more appropriate picture of protest and religion in Iran.

2.

Record Nr.

UNINA9910831591503321

Autore

Becker Andreas (Technische Universität Dortmund, Deutschland)

Titolo

Die Ordnung der Lappmarken : Herrschaft und Praktiken des Vergleichens im Zuge schwedischer Expansion in der Frühen Neuzeit / Andreas Becker

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2022

ISBN

9783839462669

3839462665

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (281 pages)

Collana

Global- und Kolonialgeschichte ; 10

Classificazione

NN 4080

Disciplina

940

Soggetti

Recht; Steuer; Landbesitz; Schweden; Frühe Neuzeit; Lappland; Herrschaft; Kolonie; Vergleich; Kulturgeschichte; Europäische Geschichte; Kolonialgeschichte; Geschichte der Frühen Neuzeit; Geschichtswissenschaft; Law; Land Ownership; Sweden; Early Modernity; Power Relations; Colony; Comparison; Cultural History; European History; History of Colonialism; Early Modern History; History

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Cover -- Inhalt -- Danksagung -- 1. Einleitung -- 1.1 Fragestellung und zentrale These -- 1.2 Forschungshintergrund Schweden und



Herrschaft in der Frühen Neuzeit -- 1.3 Theoretische Ansätze und Untersuchungsgegenstand -- 1.3.1 Herrschaft und Aushandlung -- 1.3.2 Staat und Staatsbildung -- 1.3.3 Die Lappmarken als Kontaktzone und borderlands -- 1.3.4 Staat, Imperium und die politics of difference -- 1.3.5 Praktiken des Vergleichens: Vergleichen als Methode der Ordnung -- 1.4 Untersuchungsschwerpunkte -- 1.4.1 Inkorporierung der Lappmarken in das schwedische Steuersystem: Aushandlung der Besteuerungsordnung -- 1.4.2 Aushandlung von Eigentumskonzepten anhand von Landbesitzrechten in Verwaltung und vor Gericht -- 1.5 Quellenbestand und Quellenarten -- 1.5.1 Rechenschaftsberichte und Steuerunterlagen -- 1.5.2 Unterlagen der Untersuchungskommissionen -- 1.5.3 Gerichtsprotokolle -- 1.5.4 Erlasse und Gesetzestexte -- 1.5.5 Korrespondenzen -- 2. Vergleichswissen über Lappland und die »Lappen« im schwedischen Königreich der Frühen Neuzeit -- 2.1 Lappland in der Frühen Neuzeit -- 2.1.1 Dauerhafter Kontakt und Birkarle -- 2.1.2 Eingliederung in die schwedische Verwaltung und Missionierung -- 2.2 Vergleichswissen über Lappland und die »Lappen« im 16. und 17. Jahrhundert -- 3. Hauptteil: Die Etablierung und Gestaltung schwedischer Herrschaft in den Lappmarken -- 3.1 Integration der Lappmarken in das schwedische Steuersystem -- 3.1.1 Die normative Ordnung der Besteuerung in den Lappmarken 1550-1700 -- 3.1.1.1 Direkte Besteuerung durch die Krone und Einsetzung der Lappenvögte: 1550-1600 -- 3.1.1.2 Die Lappmarken als Nahrungsproduzent und erhöhte Kontrolle: Die Steuerreform des Jahres 1602 -- 3.1.1.3 Vom Landbesitz zur Kollektivbesteuerung: Die Steuerreform des Jahres 1695.

3.1.1.4 Die normative Ordnung der Besteuerung: Herstellung von Kategorien durch Vergleichspraktiken -- 3.1.2 Die Besteuerung der Lappmarken in der Praxis: Interaktion und Aushandlung auf lokaler und regionaler Ebene -- 3.1.2.1 Vergleichspraktiken als Bewertungspraktiken: Das Beispiel der Marderfellbesteuerung -- 3.1.2.2 Beschwerden und Klagen als Instrument: Vergleichspraktiken ›von unten‹ in Aushandlungsprozessen in den Lappmarken -- Kritik an der Amtsführung der Vögte -- Kritik an der Steuerordnung -- Drohung mit der Flucht -- 3.1.3 Besteuerung und Herrschaft in Nordskandinavien in interimperialen Beziehungen -- 3.1.3.1 Nordskandinavien zwischen drei Imperien: Kontext von Herrschaft und Besteuerung im 16. Jahrhundert -- 3.1.3.2 Besteuerung als Legitimierung und Inszenierung von Herrschaft -- 3.1.3.3 Die Bevölkerung der Lappmarken und ihre Beschwerden in der interimperialen Diplomatie -- 3.2 Eigentumskonzepte und Besitzrechte in den Lappmarken im Zuge der Etablierung schwedischer Herrschaft -- 3.2.1 Die ›Landnatur‹ als Grundkonzept des schwedischen Landbesitzrechts: skatte, krono und frälse -- 3.2.2 Behandlung von Besitz und Eigentum in der Verwaltung und vor Gericht -- 3.2.2.1 Die Landbesitzbücher in den Lappmarken und der Einfluss (mangelnder) schriftlicher Dokumentation -- 3.2.2.2 Unterschiedliche Wirtschaft, unterschiedliche Rechte: Vergleichspraktiken und Johan Graans ›Paralleltheorie‹ -- 3.2.2.3 ›kein Kronland, aber auch kein Steuerland‹: Landbesitz in den Lappmarken vor Gericht -- 3.2.2.4 Die Integration der Lappmarken in die schwedische Verwaltung: zwischen rechtlicher Gleichheit und ungleicher Behandlung -- 4. Ergebnisse und Fazit -- 4.1 Empowering interactions, politics of difference und die Lappmarken als borderlands -- 4.2 Funktionen von Vergleichspraktiken bei der Etablierung und Gestaltung von Herrschaft -- 4.2.1 Kategorienbildung.

4.2.2 Ordnung und Hierarchisierung -- 4.2.3 Kritikfunktion -- 4.3 Vergleichbarmachung und die Organisation von Herrschaft -- 4.4



Rückblick und Fazit: Gestaltung und Etablierung schwedischer Herrschaft in den Lappmarken -- 5. Quellen‐ und Literaturverzeichnis -- Ungedruckte Quellen -- Gedruckte Quellen und Quellensammlungen -- Literatur -- 6. Abbildungsverzeichnis.

Sommario/riassunto

Die Etablierung von Herrschaft in Nordskandinavien durch das schwedische Königreich im 16. bis 18. Jahrhundert hat sowohl kolonialisierenden wie auch vergleichenden Charakter. Andreas Becker fokussiert auf die von den zentralen Akteuren verwendeten Vergleichspraktiken und stellt deren Produktivität als zentralen Mechanismus von Herrschaftsorganisation heraus. Dabei fasst er die dort entstehenden Beziehungen weder als einseitig-übermächtigend, noch zeichnet er Schweden als einen »guten Kolonisator«. Stattdessen hebt er die Notwendigkeit von Aushandlung in einer innereuropäischen kolonialen Kontaktzone hervor, die bisher nicht auf diese Art untersucht wurde.