1.

Record Nr.

UNINA9910829496903321

Autore

Slipp Richard

Titolo

Gedächtnis und Erzählen : Inszeniertes Erinnern in der Prosa Christoph Heins / / Richard Slipp

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld : , : transcript Verlag, , [2024]

2024

ISBN

3-8394-6912-0

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (304 p.)

Collana

Gegenwartsliteratur : TRSGELI ; ; 24

Disciplina

833/.914

Soggetti

LITERARY CRITICISM / European / German

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter -- Inhalt -- Danksagung -- 1. Einleitung -- 1.1. Christoph Hein, das Erinnern und das Erzählen -- 1.2. DDR-Schriftsteller? Chronist seiner Zeit? Phantastischer Chronist? -- 1.3. Zum Forschungsstand -- 1.4. Theorien und Methodik -- 1.5. Aufbau der Arbeit -- 2. »Versuch einer Rekonstruktion«. Zeitbehandlung und Ich-Spaltung in Der fremde Freund -- 2.1. Einleitung -- 2.2. Tendenzen in der Rezeption -- 2.3. Der Prolog - Ein Blick in die Tiefe -- 2.4. Zeitbehandlung und zeitliche Unbestimmtheit in Der fremde Freund -- 2.5. Fazit -- 3. Das Spiel zwischen Autorfiktion und multiperspektivischem Erzählen in Horns Ende -- 3.1. Einleitung -- 3.2. Horns Ende als Erinnerungsroman -- 3.3. Multiperspektivität und bzw. versus Thomas als intradiegetischer Autor -- 3.4. Bewusstes Erzählen und literarische Reflexivität -- 3.5. Fazit -- 4. Exkurse zum Roman Der Tangospieler -- 4.1. Vom Prager Frühling zum Deutschen Herbst - Der Tangospieler und In seiner frühen Kindheit ein Garten -- 4.2. »Das Publikum [will] es noch nicht sehen«: Zu den Verfilmungen von Der Tangospieler und Willenbrock -- 5. Kindliche Erzähler und Reflektorfiguren in Von allem Anfang an und Mama ist gegangen -- 5.1. Einleitung -- 5.2. »Ein regelrechter Mottenfraß« - der ›Kinderblick‹ und das erinnernde Ich in Von allem Anfang an -- 5.3. Vergleichende Bemerkungen zu Mama ist gegangen und Von allem Anfang an -- 5.4. Fazit -- 6. »Asien. Alles wird Asien.« Zur erzählerischen Subversion von Fremdbildern in Landnahme und Willenbrock -- 6.1. Einleitung -- 6.2.



Landnahme -- 6.3. Willenbrock -- 6.4. Fazit -- 7. Gestörte Generationenkommunikation in Frau Paula Trousseau -- 7.1. Einleitung -- 7.2. Schweigen in der Familie -- 7.3. Die Frage der Generationenzuordnung -- 7.4. Schweigen in der Erzählstruktur -- 7.5. Fazit -- 8. Ein Jahr, zwei »Jahrhundertromane«: Glückskind mit Vater und Trutz -- 8.1. Einleitung -- 8.2. Inszenierte Authentizität in Glückskind mit Vater -- 8.3. Trutz: »[F]ür die Ewigkeit fixiert, festgehalten bis zum Tod«? -- 9. Fazit und Ausblick -- Bibliographie: Monographien, Sammelbände und Dissertationen zu Christoph Hein -- Literaturverzeichnis -- Bisherige Veröffentlichungen des Verfassers zu Christoph Hein

Sommario/riassunto

Das Prosawerk Christoph Heins ist - wie kaum ein zweites eines Gegenwartsautors - durchsetzt von Erinnerungsinszenierungen, die den dynamischen Charakter individuellen Erinnerns in den Vordergrund rücken. Während Heins Erzählduktus oft den Anschein von objektiven Chroniken erweckt, entlarven destabilisierende Erzählverfahren die Texte in ihrer Fiktionalität. Richard Slipp unterzieht Werke Heins aus über vierzig Jahren einer narratologischen Analyse. Damit stellt er sich gegen das Gros der Hein-Forschung, in dem vor allem die inhaltliche Ebene und der behauptete historische Bezug dominieren. Die aufgedeckte Selbstreflexivität Christoph Heins eröffnet so bisher unbekannte Sichtweisen auf das Schaffen des Schriftstellers.