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Record Nr.

UNINA9910829138103321

Autore

Nantke Julia

Titolo

Ordnungsmuster im Werk von Kurt Schwitters : Zwischen Transgression und Regelhaftigkeit / / Julia Nantke

Pubbl/distr/stampa

Berlin, [Germany] ; ; Boston, [Massachusetts] : , : De Gruyter, , 2017

©2017

ISBN

3-11-053331-6

3-11-053425-8

Descrizione fisica

1 online resource (442 pages) : illustrations (some color)

Collana

Spectrum Literaturwissenschaft, , 1860-210X ; ; Band 59

Classificazione

GM 5665

Disciplina

700

Soggetti

Intermediality

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references and index.

Nota di contenuto

Frontmatter -- Danksagung -- Inhalt -- Siglen und Abkürzungen -- I. Einleitung -- II. Ordnungsmuster auf Ebene der materiellen Komposition -- III. Raum-Modelle als Ordnungsmuster auf der Ebene aufgefasster Strukturen -- IV. Zusammenführung der Ebenen: Raum-Spiele im Spiel-Raum -- V. Zusammenfassung -- VI. Literaturverzeichnis -- VII. Abbildungsverzeichnis -- VIII. Index der erwähnten Personen

Sommario/riassunto

Die literarische Produktion des Avantgarde-Künstlers Kurt Schwitters wurde in der Forschung bisher maßgeblich unter der Prämisse der Subversion von Ordnung betrachtet. Die Autorin zeigt hingegen, ausgehend von einer breit angelegten semiotischen Untersuchung der Kunst von Schwitters, wie die Transgression bestehender Ordnungskategorien wie Autorschaft, Gattung und Kunstform bei Schwitters mit der Etablierung alternativer Muster jenseits disziplinärer Grenzen einhergeht. Die Studie beschreibt, wie literarische und bildkünstlerische Werke gleichermaßen durch die herausgearbeiteten Ordnungsmuster strukturiert sind. Ebenso erweisen sich auf diese Weise Hybridgegenstände an der Grenze von Kunst und Alltagsgebrauch eindeutig (auch) dem künstlerischen Werk zugehörig.Dieser Ansatz ermöglicht eine transdisziplinäre und hochaktuelle Neuperspektivierung von Schwitters' gesamter Kunst: Seine Texte erscheinen als Elemente eines kunstformenübergreifenden Spielraums,



in dem der Einfluss medialer Formate und diskursiver Strukturen auf die Wahrnehmung von ,Realität' für den Rezipienten/die Rezipientin zum zentralen, immer wieder neu erfahrbaren Gegenstand wird. Ausgezeichnet mit dem Promotionspreis der "Freunde und Alumni der Bergischen Universität" 2017