1.

Record Nr.

UNINA9910805596003321

Titolo

Wissenssoziologie des Todes

Pubbl/distr/stampa

Weinheim, : Beltz Verlagsgruppe, 2019

ISBN

9783779952770

3779952777

Edizione

[2. Aufl.]

Descrizione fisica

Online-Ressource (329 S.)

Collana

Randgebiete des Sozialen

Soggetti

Death - Psychological aspects

Bereavement - Psychological aspects

Grief - Psychological aspects

Trauer

Sterben

Soziologie

Tod

Wissen

Körper

Thanatologie

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

PublicationDate: 20210317

Nota di contenuto

Befristung, Befürchtung, Befreiung: Reflexionen zur Reflektierbarkeit des Lebensendes / Thorsten Benkel, Matthias Meitzler -- Das Wissen um den Tod: Antwortversuch auf die keisenhafte, enlidche Positionalität des Menschen / Hans-Georg Soeffner -- Die Möglichkeit des Wissens: am Beispiel des Todes / Thorsten Benkel.

Sommario/riassunto

Biographical note: Thorsten Benkel (Dr. phil.) ist Soziologe und arbeitet als Akademischer Rat an der Universität Passau. Matthias Meitzler, M.A., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Soziologie der Universität Passau und Guest Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen. Er hat Soziologie, Psychoanalyse und Neuere Geschichte an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main studiert.

Long description: Sterben, Tod und Trauer sind keine substanziellen Leiberfahrungen oder anthropologisch vordefinierten



Verhaltensmechanismen. Tatsächlich handelt es sich um Wissensbestände und darauf bezogene Praktiken, die als bloß vermeintliche ›Natur des Menschen‹ verinnerlicht werden. Das Ende des Lebens ist weit mehr als der biologisch-reduktionistisch interpretierte Abschluss der Funktionstüchtigkeit des menschlichen Körpers. Die entscheidenden Prozesse sind nicht unabhängig von Sinnsetzungen und Aushandlungen. Vielmehr muss das gesellschaftlich so verstandene Lebensende als je vorläufiges Ergebnis einer epistemologischen Debatte angesehen werden, die sich permanent im Wandel befindet. Was könnte Wissen über den Tod also anderes sein als das Resultat einer kulturabhängigen Standortbestimmung?