1.

Record Nr.

UNINA9910814071403321

Autore

Selig Ralf

Titolo

Arbeitnehmerdatenschutz : das Datenschutzrecht im Spannungsverhaltnis von Mitarbeiterkontrolle und Arbeitnehmerinteressen / / Ralf Selig

Pubbl/distr/stampa

Berlin : , : Logos, , 2011

ISBN

3-8325-9699-2

Descrizione fisica

1 online resource (183 pages)

Disciplina

342.0858

Soggetti

Data protection - Law and legislation

Employees

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

PublicationDate: 20111231

Sommario/riassunto

Long description: Das vorliegende Buch befasst sich mit dem Schutz von Arbeitnehmerdaten in Unternehmen. Grundlage der Ausführungen sind eine Reihe von Datenschutzvorfällen, die in den Jahren 2008/2009 in deutschen Unternehmen stattgefunden und den Arbeitnehmerdatenschutz in das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit gerückt haben. Der Gesetzgeber kam nicht umhin auf die Entwicklung zu reagieren und eine bereichsspezifische Regelung - in Form des §  32 BDSG - im Bundesdatenschutzrecht zu verankern. Ziel war es, eine Vorschrift zu schaffen, die allen Beteiligten, sowohl Arbeitgebern als auch Beschäftigten, die notwendige Rechtssicherheit vermittelt.  Fraglich ist, ob dies dem Gesetzgeber gelungen ist. Es gilt zu überprüfen, welcher Umgang mit Arbeitnehmerdaten nach der derzeitigen Rechtslage zulässig ist und in welchen Bereichen §  32 BDSG den Unternehmen Grenzen setzt. Ergänzend findet eine Erläuterung und erste Kommentierung des Gesetzesentwurfs zur Regelung des Beschäftigtendatenschutzes vom 25. August 2010 statt, um darzulegen, welche Richtung der deutsche Arbeitnehmerdatenschutz in Zukunft nehmen könnte.  Der Autor studierte Internationales Wirtschafts- und Unternehmensrecht (LL.M.) an der SRH Hochschule Heidelberg und ist Träger des



Innovationspreises 2009 der SRH Holding. Derzeit befindet er sich als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) in der VR China.

2.

Record Nr.

UNINA9910800029803321

Autore

Wachter Christian (Georg-August-Universität Göttingen, Deutschland)

Titolo

Geschichte digital schreiben : Hypertext als non-lineare Wissensrepräsentation in der Digital History / Christian Wachter

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2021

ISBN

3-8394-5801-3

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (349 pages)

Collana

Geschichtstheorie ; 2

Classificazione

NB 5550

Disciplina

902.85/5759

Soggetti

Hypertext; Historiografie; Theorie; Elektronisches Publizieren; E-Publishing; Digitale Geschichtswissenschaft; Kulturgeschichte; Sprache; Wissenschaft; Geschichtstheorie; Digital Humanities; Digitale Medien; Geschichtswissenschaft; Historiography; Theory; Electronic Publishing; Digital Historiography; Cultural History; Language; Science; Theory of History; Digital Media; History

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Cover -- Inhalt -- Vorwort -- Vorbemerkungen zu formalen Angaben -- 0 Einleitung -- 0.1 Hinführung. Historiker*innen gestalten und vermitteln Geschichte stets mit Sinn beeinflussenden Medien -- 0.2 Problem und Fragestellung. Adäquater Mediengebrauch in der Historiografie geht über linear angelegte Geschichte(n) hinaus -- 0.3 Interdisziplinäres Reflexionsfeld. Den »Blinden Fleck« historiografischen Mediengebrauchs sichtbar machen -- 0.4 Argumentationsgang. Hypertext als adäquates Ausdrucksmediumjenseits linear gedachter Geschichte(n) -- 1 Epistemologische Grundlegung -- 1.1 Erkenntnistheoretisches Grundproblem.Historiker*innen haben keinen direkten Zugriff auf Vergangenes -- 1.2 Operationales Wissen als Ausweg. In der Praxis konstruieren Historiker*innen Sinnzusammenhänge, unabhängig von einer etwaigen ontologischen Fundierung -- 1.3



Theory Turn. Theorie als notwendige Reflexionspraxis geschichtswissenschaftlicher Konstruktionsbedingungen -- 1.4 Historiografie nach der Abkehr von den Meisternarrativen. Kontingente Geschichte(n) als sinnvolle Vieldeutigkeit vermitteln -- 2 Medientheoretische Grundlegung -- 2.1 Analytischer und terminologischer Rahmen. Was ist eigentlich ein Medium? Was ist Medialität historischen Wissens? -- 2.2 Formalästhetik. Wissen wird durch die Form des Medienproduktes geprägt -- 2.3 Medienkultur. Wissen wird durch gelernten Mediengebrauch geprägt -- 2.4 Multimodalität für die Historiografie. Typografische Ausdrucksmöglichkeiten werden durch Bild‑Texte erweitert -- 3 Warum nun Hypertext? -- 3.1 Historisierung der Hypertext-Idee 1. Vannevar Bush wendet sich gegen die Limitierungen von Drucktext beim Erschließen und Teilen von Wissen -- 3.2 Historisierung der Hypertext-Idee 2. Douglas C. Engelbart realisiert das erste digitale Hypertextsystem.

3.3 Historisierung der Hypertext-Idee 3. Theodor H. Nelson prägt den Hypertext als ultimatives Medium zur Wiedergabe von Zusammenhängen -- 4 In medias res - ein analytischer Blick auf Hypertext und Typografie -- 4.1 Grade der Sequenzierung. Zwischen linearer und netzwerkartiger Darstellung von Wissen -- 4.2 Multimodaler Hypertext. Text-Bildlichkeit, mit der Wissenselemente wie auch das »große Ganze« einer Geschichte sichtbar werden -- 4.3 Kohärenz. Historische Sinnzusammenhänge müssen adäquat vermittelt werden -- 4.3.1 Kohärenzplanung und ‑bildung: Typografisches Spinnen eines »Roten Fadens« versus »topografisches Design« mit Hypertext -- 4.3.2 Kontingente Sinnzusammenhänge kommunizieren: Wandelbarkeit und Interaktivität des Hypertextes für eine pluralistische Kohärenz -- 4.3.3 Story und Plot: Sinnzusammenhänge werden als narrative Ordnungen ausgedrückt -- 4.4 Herausforderungen für die historiografische Medienpraxis. Kenntlichmachung des Forscher*innensubjektes, Offenheit und Geschlossenheit der Publikation, kollaboratives Gestalten -- 4.5 Exkurs: ,Hypermedia'? Multimodale historiografische Hypertexte bleiben Hypertexte -- 5 Konsequenzen aus den Medienanalysen -- 5.1 Hypertext avant und après la lettre. Motivationen für hypertextartige Darstellungen von Geschichte sind längst da -- 5.2 Wie pluralistische Historiografie hypertextuell umsetzen? Visualisierte Multilinearität anstatt netzwerkartiger Hypertexte -- 5.2.1 Krameritschs Plädoyer für Hypertexte in den Geschichtswissenschaften:Postmoderne historische Wissensproduktion, die netzwerkartig eingefangen werden soll -- 5.2.2 Historiografie erfordert strukturiertere Hypertexte:Repräsentation individuellen Knowledge Designs anstatt einer postmodernen Wissenslandschaft -- 6 Sprachlogische Fundierung.

6.1 Die Sprachlogik hinter der multimodalen Darstellung. Historische Zusammenhänge nicht nur aussagen, sondern auch abbilden -- 6.2 Wissen zu konstruieren heißt immer auch, zu selektieren. Historische Sinnzusammenhänge als Auswahl aus dem (hypertextuellen) Netz des Denk- und Sagbaren -- 7 Belege und Inspiration aus der Praxis -- 7.1 Allgemeine Bestandsaufnahme. Hypertexte historischen Inhaltes werden zumeist als Online-Sammlungen und Ausstellungen erstellt -- 7.1.1 The Victorian Web. Literature, History, &amp -- Culture in the Age of Victoria -- 7.1.2 The Valley of the Shadow. Two Communities in the American Civil War -- 7.1.3 Pastperfect.at. 66 Jahre einer Zeitenwende und HYPERTEXTCREATOR -- 7.1.4 Omeka-Projekte -- 7.2 Multilineare Historiografie. Historiker*innen gestalten Geschichte(n) mit



multiplen Plots -- 7.2.1 The Differences Slavery Made. A Close Analysis of Two American Communities -- 7.2.2 Scalar: Eine Software für multilineares und multimodales Publizieren -- 7.2.2.1 Scalar-Projekt 1: "We Are All Children of Algeria". Visuality and Countervisuality 1954-2011 -- 7.2.2.2 Scalar-Projekt 2: Growing Apart. A Political History of American Inequality -- 7.2.2.3 Eine weitere Scalar-Visualisierung: Sinnzusammenhänge als Graph explizit visualisiert -- 8 Fazit -- 9 Ausblick -- 9.1 Veränderung geschichtswissenschaftlicher Medienpraxis. Plädoyer für die Ausbildung von mehr hypertextueller Medienkreativität und ‑kompetenz -- 9.2 Jenseits der Wissenschaft. Plädoyer für hypertextuelle Vermittlung von Geschichte in breiteren Bildungskontexten -- 10 Literatur‑ und Website-Verzeichnis -- 11 Abbildungsverzeichnis.

Sommario/riassunto

Geschichte als nicht-linearen Verlauf aufzufassen heißt, historische Zusammenhänge in all ihrer Komplexität auszudrücken. Dabei stoßen wir mit gedruckten Texten an Grenzen. Christian Wachter zeigt: Digitaler Hypertext hingegen erweist sich als konstruktive Erweiterung für die Erkenntnisvermittlung - non-linear gedachte Zusammenhänge werden mit einem non-linearen Medium explizit repräsentiert. Entgegen einem netzwerkartigen Schreiben drängen sich multilinear angelegte und visualisierte Erzählpfade auf, die den narrativen und argumentativen Aufbau der Wissensangebote abbilden. Sie vermitteln dadurch epistemisch Wesentliches.