1.

Record Nr.

UNINA9910800029503321

Autore

Sokoll Anne M. N (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Deutschland)

Titolo

Die schreibenden Arbeiter der DDR : Zur Geschichte, Ästhetik und Kulturpraxis einer »Literatur von unten« / Anne M. N. Sokoll

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2021

ISBN

9783839454831

3839454832

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (496 p.)

Collana

Düsseldorfer Schriften zur Literatur- und Kulturwissenschaft ; 15

Classificazione

GN 1522

Soggetti

DDR-Literatur; Arbeiterliteratur; Literatur Von Unten; Schreibende Arbeiter; Zirkel Schreibender Arbeiter; Volkskunst; Laienschriftsteller; Bitterfelder Weg; Literatur; Kulturgeschichte; Erinnerungskultur; Germanistik; Deutsche Geschichte; Literaturwissenschaft; East German Literature; Proletarian Literature; Literature From Below; Writing Workers; Circle of Writing Workers; Folk Art; Amateur Writers; Bitterfeld Path; Literature; Cultural History; Memory Culture; German Literature; German History; Literary Studies

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter    1 Inhalt    5 Vorwort    11 I.2 Die Bewegung schreibender Arbeiter in der Forschung - zum Status quo    26 I.3 Zur Aufarbeitung der Bewegung schreibender Arbeiter: Methodik, Quellenlage, Struktur    31 Vorwort    45 Vorwort    61 II.1.1 Auf dem Weg nach Bitterfeld - das utopietheoretische Fundament, die neue Phase der sozialistischen Kulturrevolution und die 1. Bitterfelder Konferenz    68 II.1.2 Zäsuren in der »Blütezeit«426 der Bewegung schreibender Arbeiter - die 1960er Jahre    150 II.1.3 Die Bewegung schreibender Arbeiter zwischen kulturpolitischer Konsolidierung, betrieblicher Alltagskultur und neuen Wirkfeldern - die 1970er Jahre    222 II.1.4 Die Zirkel schreibender Arbeiter als »Salons der Arbeiter« oder »Literarische Werkstätten«? Die Wiedervereinigung als »Wende-Punkt«    241 Vorwort    260 II.2.1 Ein sozialgeschichtlich-statistischer Überblick zu Quantität und sozialer Zusammensetzung der Zirkel schreibender Arbeiter    265 II.2.2 Laienliteratur im Spannungsfeld zwischen (kultur-)politischer Ausrichtung, qualitativen Anforderungen und Maßnahmenkatalogen -



die normative Konzeptionierung    282 Vorwort    299 II.3.1 Die Bewegung schreibender Arbeiter zwischen Idealität und Realität    305 II.3.2 Die Bewegung schreibender Arbeiter als realer Teil des normativen Konzeptes einer neuen Wissens- und Kulturgesellschaft in der DDR    312 Vorwort    315 III.1 Poetiken und Programmatiken der 1950er Jahre - propagandistische Anleitung für eine sozialistische Volkskunst    332 III.2 Poetiken und Programmatiken der 1960er Jahre - vielfältige und vielzählige ästhetisch-politische Anleitung    334 III.3 Poetiken und Programmatiken der 1970er Jahre - universale Anleitung für die Praxis der Zirkel schreibender Arbeiter    338 III.4 Poetiken und Programmatiken der 1980er Jahre - praxisorientierte methodologische Anleitung und systemische Verortung der Zirkel schreibender Arbeiter    343 III.5 Die zwei großen Anleitungskompendien der Bewegung im Vergleich - Handbuch für schreibende Arbeiter und Vom Handwerk des Schreibens    346 III.6 Zweite »Zwischeneinschätzung«: Die Bewegung schreibender Arbeiter als neues ästhetisches Konzept?    364 IV.1 »Zirkellandschaft«    377 IV.2 Zirkelpraxis    388 IV.3 Dritte »Zwischeneinschätzung«: Die Bewegung schreibender Arbeiter als Konzept einer neuen Kulturpraxis?    413 V.1 Eine Topologie der Bewegung schreibender Arbeiter    421 V.2 Drei evaluierende Perspektiven auf die Bewegung schreibender Arbeiter    423 V.3 Ein Fazit zur Bewegung schreibender Arbeiter der DDR    430 Primärliteratur    441 Archivbestände    454 Sekundärliteratur    472 Weitere Quellen    482 Dank    483 Abkürzungsverzeichnis    485 Personenregister    487 Sachregister    489

Sommario/riassunto

Mit Volker Braun, Lutz Seiler und Christa Wolf sind nur drei von zahlreichen Schriftsteller*innen genannt, die mit einem bis dato kaum beachteten Kulturphänomen verbunden sind - den »schreibenden Arbeitern« der DDR, die über 30 Jahre identitätsstiftend im politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Ostdeutschland wirkten. Die Studie von Anne M. N. Sokoll arbeitet erstmals die Entwicklung von den Anfängen in den 1950er Jahren bis zur versuchten Neuetablierung im Deutschland nach 1990 sowie die Ästhetik und die Kulturpraxis der Laienautor*innen detailliert auf. Damit eröffnet sich ein Bezugshorizont zu aktuellen gesellschaftspolitischen und kulturellen Diskursen, die auch 30 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung virulent sind.