1.

Record Nr.

UNINA9910796689603321

Autore

Corzilius Björn

Titolo

Michas rätsel : eine Untersuchung zur kompositionsgeschichte des michabuches / / Björn Corzilius

Pubbl/distr/stampa

Berlin, [Germany] ; ; Boston, [Massachusetts] : , : Walter de Gruyter GmbH, , 2016

©2016

ISBN

3-11-043707-4

3-11-044508-5

Edizione

[%1. Aufl.]

Descrizione fisica

1 online resource (482 p.)

Collana

Beihefte zur Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft, , 0934-2575 ; ; Band 483

Disciplina

224/.93066

Soggetti

RELIGION / Bible / Commentaries / Old Testament

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Description based upon print version of record.

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references and index.

Nota di contenuto

Frontmatter -- Inhalt -- Vorwort -- Einleitung -- I. Der Forschungsstand -- II. Die Problemstellung -- III. Das Vorgehen -- Teil A: Vom Untergang Samarias zum Fall Jerusalems in Micha 1 -- I. Forschungsgeschichte -- II. Synchrone Lektüre -- III. Diachrone Analyse -- IV. Kompositionsgeschichte von Micha 1 -- Teil B: Vom Schuldaufweis zum Strafurteil gegen Jerusalem in Micha 2-3 -- I. Forschungsgeschichte -- II. Synchrone Lektüre -- III. Diachrone Analyse -- IV. Kompositionsgeschichte von Micha 2-3 -- Teil C: Ausblick und Ergebnis -- I. Ausblick: Die literarische Fortsetzung des Michabuches in Mi 4-7 -- II. Ergebnis: Die Kompositionsgeschichte des Michabuches -- Abkürzungsverzeichnis -- Literaturverzeichnis -- Bibelstellenregister

Sommario/riassunto

Die vorliegende Studie bietet eine historisch-kritische Untersuchung zum Prophetenbuch Micha. Ihr Verfasser nimmt eine Neubestimmung des Textbestandes vor, der sich auf den historischen Propheten zurückführen lässt. Während die Forschung seit Bernhard Stade (1881) die Kapitel Mi 1-3 für weitgehend ursprünglich erachtet, erhebt der Verfasser ein Gedicht über das Unheil der Schefela in Mi 1 als Nukleus des Prophetenbuches und als Ausgangspunkt der Traditionsbildung. In sechs Stadtsprüchen, die das Gedicht enthält, klagt ihr Urheber über den Niedergang der judäischen Schefela im Umfeld Lachischs und



Moreschet Gats. Als sozialkritischer Gerichtsprophet, der Jerusalem auf der Textebene von Mi 1-3 den Untergang ankündigt, erscheint Micha als eine literarische Figur. In ihr sieht der Verfasser markante Züge anderer Prophetenbücher wie Amos und Hosea, Jesaja und Jeremia verdichtet. "Michas Rätsel" präsentiert eine neue Sicht auf die Entstehungsgeschichte des Prophetenbuches und beleuchtet die Wandlungsprozesse des Prophetenprofils Micha im Verlauf der Fortschreibungsgeschichte.