1.

Record Nr.

UNINA9910796664903321

Autore

Louis Raffaele <1980->

Titolo

Metabilder in der Literatur : Metareflexive Bilder bei Adolf Muschg, Kuno Raeber und Alain Robbe-Grillet / / Raffaele Louis

Pubbl/distr/stampa

Berlin, [Germany] ; ; Boston, [Massachusetts] : , : De Gruyter, , 2016

©2016

ISBN

3-11-045013-5

3-11-045069-0

Descrizione fisica

1 online resource (304 p.)

Collana

Spectrum Literaturwissenschaft ; ; Band 54

Classificazione

EC 3870

Disciplina

830.900914

Soggetti

German literature - 20th century - History and criticism

Art in literature

Art and literature

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Description based upon print version of record.

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references and index.

Nota di contenuto

Frontmatter -- Danksagung -- Inhaltsverzeichnis -- 1. Einleitung -- 2. Was ist ein Metabild? -- 3. Metabilder in Alain Robbe-Grillets Die schöne Gefangene -- 4. Adolf Muschgs Das Licht und der Schlüssel -- 5. Kuno Raebers Bilder Bilder -- 6. Metabilder in der Literatur - Die Logik der Kunst als Durchbrechung von Logik -- Abbildungsverzeichnis -- Siglenverzeichnis -- Literaturverzeichnis -- Personenverzeichnis

Sommario/riassunto

Die Anzahl an Bildbeschreibungen in der Literatur ist unüberschaubar. Die Autoren Adolf Muschg, Kuno Raeber und Alain Robbe-Grillet erweitern die lange Tradition der Ekphrasis, indem sie einen sehr speziellen Bildtypus als Vehikel poetologischer Überlegungen favorisieren: Sie machen systematisch gerade solche Gemälde zum Gegenstand von Ekphrasen, die ihrerseits schon Bilder, Kunst-Betrachter oder die Malerei als Allegorie darstellen. Angeregt von Metabildern wie Vermeers Die Malkunst, Velazquez' Las Meninas oder Magrittes Pfeifenbildreihe machen die Autoren Orientierungsmuster, die unsere Wahrnehmung prägen, sichtbar und sensibilisieren für die Willkürlichkeit von Zuschreibungen, die Gleichzeitigkeit von Gegensätzen und die Frage der Perspektivierung. Die zahlreichen aufgedeckten Analogien zwischen den Metabildern und der



Gesamtkonzeption der Romane lassen den spezifischen Blick von Autoren sichtbar werden, die von außen, mit skeptischer und zuweilen ironischer Distanz das System Kunst beobachten. Bei aller Unterschiedlichkeit greifen die Schriftsteller dabei nicht vornehmlich die Inhalte von Metabildern auf, sondern oftmals die Haltung gegenüber dem Kunstsystem: eine kontextualisierende, kritische und perturbierende, kurz: eine metaisierende Haltung.