1.

Record Nr.

UNINA9910795143303321

Titolo

Politik des Raumes : Theater und Topologie / / edited by Benjamin Wihstutz and Erika Fischer-Lichte

Pubbl/distr/stampa

München, Germany : , : Wilhelm Fink Verlag, , [2010]

©2010

ISBN

3-8467-4989-3

Edizione

[First edition.]

Descrizione fisica

1 online resource

Disciplina

605

Soggetti

Space and time in art

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Preliminary Material / Erika Fischer-Lichte and Benjamin Wihstutz -- Einleitung / Benjamin Wihstutz -- Das Theater ici / Marvin Carlson -- Gleichheit und Theaterarchitektur: Voltaires Privattheater / Ludger Schwarte -- Heterotopien des Öffentlichen – Theater und Fest um 1800 / Patrick Primavesi -- Anderer Raum oder Raum der Anderen? Überlegungen zum politischen Gegenwartstheater / Benjamin Wihstutz -- Monarchen vor Gericht am frühneuzeitlichen Hof / Janette Dillon -- Gebündelte Energie. Sydneys Theaterräume und die Entstehung einer ‚Empfi ndungsmatrix‘ / Gay Mcauley -- Capital: Theaterkultur und Stadtplanung am Beispiel von Londons South Bank / Michael Mckinnie -- Schwellen der Toleranz: Künstlerische Freiheit und das Theater des öffentlichen Raums / Christopher Balme -- Politiken der Raumaneignung / Erika Fischer-Lichte -- „Moment to Moment – Space“: Die Architekturperformances von Gordon Matta-Clark / Philip Ursprung -- Unheimliche Verbindungen: William Forsythes choreographische Installation / Kirsten Maar -- Wandel durch Annäherung: Praktiken der Raumnutzung in zeitgenössischen Aufführungen / Jens Roselt -- Autorinnen und Autoren / Erika Fischer-Lichte and Benjamin Wihstutz.

Sommario/riassunto

Inwiefern ist der theatrale Raum politisch? Auf welche Weise spiegeln Grenzziehungen und Verortungen des Theaters eine Politik des Raumes wider? Der Band geht diesen Fragen sowohl historisch als auch auf das Gegenwartstheater bezogen auf den Grund. Jedes Theater beginnt mit einer Grenzziehung, jede Aufführung teilt einen Raum auf. Sei es die



Trennung von Zuschauersaal und Bühne, die Aufteilung zwischen urbanem Raum und Theatersaal, sei es das Theater als Repräsentation des Hofes oder Versammlungsort der Polis - seit jeher zeichnet das Theater eine Politik des Raumes aus, die sich je nach historischem und kulturellem Selbstverständnis verändert hat. Dabei spielen geographische und juridische Aspekte ebenso eine Rolle wie Fragen der Gemeinschaftsbildung oder Inszenierungsstrategien in Theater, Tanz und Performance. Dem Band geht es nicht zuletzt um die politische Verortung des Theaters und seiner Topologie im Spannungfeld von Kunst und Gesellschaft.