1.

Record Nr.

UNINA9910792883603321

Autore

Nancy Jean-Luc

Titolo

The Banality of Heidegger / / Jean-Luc Nancy

Pubbl/distr/stampa

New York, NY : , : Fordham University Press, , [2017]

©2017

ISBN

0-8232-7596-5

0-8232-7705-4

0-8232-7595-7

Edizione

[First edition.]

Descrizione fisica

1 online resource (113 pages)

Altri autori (Persone)

FortJeff

Disciplina

193

Soggetti

Antisemitism - Philosophy

Antisemitism - Germany - History - 20th century

Lingua di pubblicazione

Inglese

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

This edition previously issued in print: 2017.

Translated from the French.

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references.

Nota di contenuto

Front matter -- Contents -- Translator’s Preface Both/And: Heidegger’s Equivocality -- Coda -- Supplement -- Acknowledgments -- Notes

Sommario/riassunto

Heidegger and Nazism: Ever since the philosopher’s public involvement in state politics in 1933, his name has necessarily been a part of this unsavory couple. After the publication in 2014 of the private Black Notebooks, it is now unambiguously part of another: Heidegger and anti-Semitism. What do we learn from analyzing the anti-Semitism of these private writings, together with its sources and grounds, not only for Heidegger’s thought, but for the history of the West in which this thought is embedded? Jean-Luc Nancy poses these questions with the depth and rigor we would expect from him. In doing so, he does not go lightly on Heidegger, in whom he finds a philosophical and “historial” anti-Semitism, outlining a clash of “peoples” that must at all costs arrive at “another beginning.” If Heidegger’s uncritical acceptance of prejudices and long-debunked myths about “world Jewry” shares in the “banality” evoked by Hannah Arendt, this does nothing to lessen the charge. Nancy’s purpose, however, is not simply to condemn Heidegger but rather to invite us to think something to which the thinker of being remained blind: anti-Semitism as a self-hatred haunting the history of



the West—and of Christianity in its drive toward an auto-foundation that would leave behind its origins in Judaism.

2.

Record Nr.

UNISA996582047703316

Autore

Becker Andreas

Titolo

Die Ordnung der Lappmarken : Herrschaft und Praktiken des Vergleichens im Zuge schwedischer Expansion in der Frühen Neuzeit

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld : , : transcript, , 2022

©2022

ISBN

3-8394-6266-5

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (281 pages)

Collana

Global- und Kolonialgeschichte

Classificazione

NN 4080

Disciplina

940

Soggetti

HISTORY / Europe / General

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Cover -- Inhalt -- Danksagung -- 1. Einleitung -- 1.1 Fragestellung und zentrale These -- 1.2 Forschungshintergrund Schweden und Herrschaft in der Frühen Neuzeit -- 1.3 Theoretische Ansätze und Untersuchungsgegenstand -- 1.3.1 Herrschaft und Aushandlung -- 1.3.2 Staat und Staatsbildung -- 1.3.3 Die Lappmarken als Kontaktzone und borderlands -- 1.3.4 Staat, Imperium und die politics of difference -- 1.3.5 Praktiken des Vergleichens: Vergleichen als Methode der Ordnung -- 1.4 Untersuchungsschwerpunkte -- 1.4.1 Inkorporierung der Lappmarken in das schwedische Steuersystem: Aushandlung der Besteuerungsordnung -- 1.4.2 Aushandlung von Eigentumskonzepten anhand von Landbesitzrechten in Verwaltung und vor Gericht -- 1.5 Quellenbestand und Quellenarten -- 1.5.1 Rechenschaftsberichte und Steuerunterlagen -- 1.5.2 Unterlagen der Untersuchungskommissionen -- 1.5.3 Gerichtsprotokolle -- 1.5.4 Erlasse und Gesetzestexte -- 1.5.5 Korrespondenzen -- 2. Vergleichswissen über Lappland und die »Lappen« im schwedischen Königreich der Frühen Neuzeit -- 2.1 Lappland in der Frühen Neuzeit -- 2.1.1 Dauerhafter Kontakt und Birkarle -- 2.1.2 Eingliederung in die schwedische Verwaltung und Missionierung -- 2.2 Vergleichswissen



über Lappland und die »Lappen« im 16. und 17. Jahrhundert -- 3. Hauptteil: Die Etablierung und Gestaltung schwedischer Herrschaft in den Lappmarken -- 3.1 Integration der Lappmarken in das schwedische Steuersystem -- 3.1.1 Die normative Ordnung der Besteuerung in den Lappmarken 1550-1700 -- 3.1.1.1 Direkte Besteuerung durch die Krone und Einsetzung der Lappenvögte: 1550-1600 -- 3.1.1.2 Die Lappmarken als Nahrungsproduzent und erhöhte Kontrolle: Die Steuerreform des Jahres 1602 -- 3.1.1.3 Vom Landbesitz zur Kollektivbesteuerung: Die Steuerreform des Jahres 1695.

3.1.1.4 Die normative Ordnung der Besteuerung: Herstellung von Kategorien durch Vergleichspraktiken -- 3.1.2 Die Besteuerung der Lappmarken in der Praxis: Interaktion und Aushandlung auf lokaler und regionaler Ebene -- 3.1.2.1 Vergleichspraktiken als Bewertungspraktiken: Das Beispiel der Marderfellbesteuerung -- 3.1.2.2 Beschwerden und Klagen als Instrument: Vergleichspraktiken ›von unten‹ in Aushandlungsprozessen in den Lappmarken -- Kritik an der Amtsführung der Vögte -- Kritik an der Steuerordnung -- Drohung mit der Flucht -- 3.1.3 Besteuerung und Herrschaft in Nordskandinavien in interimperialen Beziehungen -- 3.1.3.1 Nordskandinavien zwischen drei Imperien: Kontext von Herrschaft und Besteuerung im 16. Jahrhundert -- 3.1.3.2 Besteuerung als Legitimierung und Inszenierung von Herrschaft -- 3.1.3.3 Die Bevölkerung der Lappmarken und ihre Beschwerden in der interimperialen Diplomatie -- 3.2 Eigentumskonzepte und Besitzrechte in den Lappmarken im Zuge der Etablierung schwedischer Herrschaft -- 3.2.1 Die ›Landnatur‹ als Grundkonzept des schwedischen Landbesitzrechts: skatte, krono und frälse -- 3.2.2 Behandlung von Besitz und Eigentum in der Verwaltung und vor Gericht -- 3.2.2.1 Die Landbesitzbücher in den Lappmarken und der Einfluss (mangelnder) schriftlicher Dokumentation -- 3.2.2.2 Unterschiedliche Wirtschaft, unterschiedliche Rechte: Vergleichspraktiken und Johan Graans ›Paralleltheorie‹ -- 3.2.2.3 ›kein Kronland, aber auch kein Steuerland‹: Landbesitz in den Lappmarken vor Gericht -- 3.2.2.4 Die Integration der Lappmarken in die schwedische Verwaltung: zwischen rechtlicher Gleichheit und ungleicher Behandlung -- 4. Ergebnisse und Fazit -- 4.1 Empowering interactions, politics of difference und die Lappmarken als borderlands -- 4.2 Funktionen von Vergleichspraktiken bei der Etablierung und Gestaltung von Herrschaft -- 4.2.1 Kategorienbildung.

4.2.2 Ordnung und Hierarchisierung -- 4.2.3 Kritikfunktion -- 4.3 Vergleichbarmachung und die Organisation von Herrschaft -- 4.4 Rückblick und Fazit: Gestaltung und Etablierung schwedischer Herrschaft in den Lappmarken -- 5. Quellen‐ und Literaturverzeichnis -- Ungedruckte Quellen -- Gedruckte Quellen und Quellensammlungen -- Literatur -- 6. Abbildungsverzeichnis.

Sommario/riassunto

Die Etablierung von Herrschaft in Nordskandinavien durch das schwedische Königreich im 16. bis 18. Jahrhundert hat sowohl kolonialisierenden wie auch vergleichenden Charakter. Andreas Becker fokussiert auf die von den zentralen Akteuren verwendeten Vergleichspraktiken und stellt deren Produktivität als zentralen Mechanismus von Herrschaftsorganisation heraus. Dabei fasst er die dort entstehenden Beziehungen weder als einseitig-übermächtigend, noch zeichnet er Schweden als einen »guten Kolonisator«. Stattdessen hebt er die Notwendigkeit von Aushandlung in einer innereuropäischen kolonialen Kontaktzone hervor, die bisher nicht auf diese Art untersucht wurde.