1.

Record Nr.

UNINA9910788806003321

Autore

Görbert Johannes <1981->

Titolo

Die Vertextung der Welt : Forschungsreisen als Literatur bei Georg Forster, Alexander von Humboldt und Adelbert von Chamisso / / von Johannes Görbert

Pubbl/distr/stampa

Berlin, [Germany] : , : Walter de Gruyter GmbH, , 2014

©2014

ISBN

3-11-039265-8

3-11-036865-X

Descrizione fisica

1 online resource (432 p.)

Collana

WeltLiteraturen/ World Literatures, , 2198-9370 ; ; Band 7

Classificazione

EC 7458

Disciplina

830.9/355

Soggetti

Travel writing - Germany - History

Travelers' writings, German - History and criticism

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Description based upon print version of record.

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references and index.

Nota di contenuto

Frontmatter -- Inhaltsverzeichnis -- Danksagung -- 1. Einführung -- Teil I: Berichte von Forschungsreisen -- 2. Makrostrukturen. Vom Paratext zum Gesamtkonzept -- 3. Mikrostrukturen. Formenvielfalt im Detail -- Teil II: Porträts von Naturforschern -- 4. Selbstinszenierungen. Profile weltreisender Naturwissenschaftler -- 5. Selbstverortungen. Autorenpositionen auf dem literarischen Feld -- 6. Schluss -- Literaturverzeichnis -- Sachregister -- Personenregister -- Abbildungsnachweise

Sommario/riassunto

Die Studie widmet sich der Literarisierung von Forschungsexpeditionen um 1800 anhand eines Vergleichs der Reiseberichte von Georg Forster, Alexander von Humboldt und Adelbert von Chamisso. Im ersten Teil stehen Techniken im Mittelpunkt, welche die Makrostruktur und Mikrostruktur des Textkorpus prägen. Hierbei weist die Arbeit nach, dass sich die drei Autoren sowohl auf spannungsreiche Art mit dem "klassischen" Gattungsmodell des Reiseberichts auseinandersetzen als auch mit der Einfügung von Zitaten (Forster), der Annäherung an die Kunst (Humboldt) und dem Rückgriff auf die Lyrik (Chamisso) darüber hinausgehen. Im zweiten Teil wechselt der Fokus von der Fremddarstellung der Expeditionsziele zur Selbstdarstellung der



Reisenden. Hier beleuchtet die Studie zunächst drei Posen der literarischen Selbstinszenierung: bei Forster dessen Einreihung in die Mode der Empfindsamkeit, bei Humboldt dessen Agieren als Causeur sowie bei Chamisso dessen Identifikation mit der fiktionalen Figur Peter Schlemihl. Im Anschluss daran analysiert die Arbeit Selbstverortungen der drei Autoren auf dem literarischen Feld. Dabei zeigt sie, dass von Forster über Humboldt zu Chamisso immer weniger die Annäherung und immer stärker die Abgrenzung zu anderen Autoren im Zentrum steht.