1.

Record Nr.

UNINA9910780736103321

Autore

Herzberg Stephan

Titolo

Wahrnehmung und Wissen bei Aristoteles [[electronic resource] ] : zur epistemologischen Funktion der Wahrnehmung / / von Stephan Herzberg

Pubbl/distr/stampa

Berlin ; ; New York, : De Gruyter, c2010

ISBN

1-282-93405-8

9786612934056

3-11-021237-4

Descrizione fisica

1 online resource (249 p.)

Collana

Quellen und Studien zur Philosophie, , 0344-8142 ; ; Bd. 97

Classificazione

CD 2067

Disciplina

121

Soggetti

Perception (Philosophy)

Knowledge, Theory of

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Revision of the author's thesis--Universität Tübingen, 2008.

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references and index.

Nota di contenuto

Frontmatter -- Inhalt -- Einleitung: Aristoteles - ein Empirist? -- 1. Wahrnehmung und Wissen: Begriffliche Klärungen -- 2. Weltzugang und Sinnestäuschungen -- 3. Der Gehalt der Wahrnehmung -- 4.Wahrnehmung und Intellekt -- 5. Die Wahrnehmung in Aristoteles' Theorie des Wissenserwerbs -- 6. Jenseits von Fundamentalismus und Kohärentismus -- Backmatter

Sommario/riassunto

Aristoteles betont an vielen Stellen die zentrale Bedeutung der Wahrnehmung für den Wissenserwerb. Wie sind diese programmatischen Aussagen interpretatorisch einzulösen? Bildet die Wahrnehmung für Aristoteles ein Fundament, das alle anderen Überzeugungen rechtfertigen kann? Oder hat sie bloß die Funktion, den Intellekt mit elementaren Informationen zu versorgen? Aristoteles' Theorie des Wissenserwerbs wurde in der Vergangenheit oft als empiristisch charakterisiert. Dafür scheinen nicht nur die programmatischen Aussagen zum Wert der Wahrnehmung, sondern auch die grundsätzliche Ablehnung angeborenen Wissens zu sprechen; der Wissenserwerb basiert einzig auf der Wahrnehmung als einem unterscheidungsfähigen Vermögen. Die Studie arbeitet heraus, welche Rolle die Wahrnehmung in Aristoteles' Theorie des Wissenserwerbs



spielt. Nach einem kurzen Überblick über bisherige Interpretationen wird in einem ersten Teil anhand einer Interpretation zentraler Passagen aus De Anima die Frage geklärt, wie der Gehalt der Wahrnehmung zu bestimmen ist. Auf dieser Grundlage wendet sich die Untersuchung den einschlägigen Passagen zum Wissenserwerb aus den Zweiten Analytiken zu. Es zeigt sich, dass von einem Empirismus in einem starken Sinn nicht gesprochen werden kann. Aristoteles' Position kann als eine systematisch interessante Alternative in die gegenwärtige Epistemologie eingebracht werden.