1.

Record Nr.

UNINA9910765604803321

Autore

Thünken Oliver <p>Oliver Thünken, Technische Universität Chemnitz, Deutschland </p>

Titolo

Kampf um Mitbestimmung : Antworten auf »Union Busting« und die Behinderung von Betriebsräten / Oliver Thünken, Sissy Morgenroth, Markus Hertwig, Alrun Fischer, H-Soz-Kult

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2020

ISBN

9783839453759

3839453755

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (246 p.)

Collana

Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung

Disciplina

344.43018733

Soggetti

Arbeitgeber

Employer

Arbeitnehmer

Employees

Arbeitsbeziehungen

Work Relations

Industrielle Beziehungen

Industrial Relations

Trade Unions

Gewerkschaften

Betriebsräte

Works Councils

Betriebliche Mitbestimmung

Company Co-determination

Tarifvertrag

Collective Labour Agreement

Konflikt

Conflict

Arbeitsrecht

Labour Law

Public Relations

Öffentlichkeitsarbeit

Solidarität

Solidarity

Arbeit

Work

Arbeits- und Industriesoziologie

Sociology of Work and Industry



Arbeitsökonomie

Labour Economics

Wirtschaftssoziologie

Economic Sociology

Political Sociology

Politische Soziologie

Soziologie

Sociology

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Potentials and challenges in systematic obstruction of works councils and trade unions. A case-based study of methods in the struggle for participation in decision-making.

Nota di contenuto

Frontmatter    1 Inhalt    5 Vorwort    9 1. Einleitung    11 2.1 Wissensbestände in der (deutschen) Debatte    21 2.2 Konzept der Studie    29 Einleitung    43 3.1 Fallauswahl und Datenerhebung    44 3.2 Erhebungsinstrumente    47 3.3 Datenanalyse    49 3.4 Forschungssample    51 Einleitung    55 4.1 Der Fall Hubel - Ausdauernder Organisierungsprozess auf mitbestimmungsfeindlichem Terrain    56 4.2 Der Fall Howo - Höhen und Tiefen: Vom proaktiven Kampf um Mitbestimmung bis zur Betriebsschließung    65 4.3 Der Fall Hauser - Netzwerkunterstützung eines standhaften Betriebsrats im Kontext aggressiver Mitbestimmungsbehinderung    76 4.4 Der Fall Präziso - Kräftemessen im zermürbenden Dauerkonflikt    88 4.5 Der Fall Walzer - Mühsamer Erschließungsprozess im mitbestimmungsfeindlichen Gegenwind    98 4.6 Der Fall Wehaga - Die Klaviatur des Abwehrkampfes: Kreativ gegen routiniertes Union Busting    106 Einleitung    121 5.1 Maßnahmen der Arbeitgeberseite    122 5.2 Typen der Behinderung von Mitbestimmung    123 5.3 Praktiken der Behinderung von Mitbestimmung im Betrieb    129 5.4 Machtquellen und Ressourcen der Arbeitgeberseite in Konflikten um die Mitbestimmung    135 5.5 Kontexte von Behinderungsstrategien    139 Einleitung    143 6.1 Rückhalt der Belegschaft    144 6.2 Zentrale Akteure im Betrieb    155 6.3 Gewerkschaft als Ressource und Akteur    166 6.4 Juristische Arbeitnehmerpraktiken    179 6.5 Externe Unterstützung in Abwehrkämpfen: Netzwerke, NGOs und Solidaritätskreise    193 6.6 Öffentlichkeitsarbeit und Öffentlichkeitsstrategien    201 Einleitung    213 7.1 Ursachen des Kampfs um die Mitbestimmung: Arbeitgeberpraktiken zwischen situativem Be- und strategischem Verhindern von Mitbestimmung    214 7.2 Arbeitnehmerstrategien zwischen Spontanabwehr und strategischer Planung    217 7.3 Regeln und Ressourcen im Kampf um die Mitbestimmung: Kurzer Rückblick auf die theoretischen Bezüge der Studie    226 7.4 Ausblick: Betriebliche und gesellschaftliche Auswirkungen der Behinderung von Mitbestimmung    229 Literatur    233 Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen    241 Autoren    243

Sommario/riassunto

Wenn Arbeitgeber*innen systematisch gegen Betriebsräte und Gewerkschaften vorgehen und damit grundlegendes Arbeitsrecht unter Druck gerät, stellt sich die Frage, wie Belegschaften und Interessenvertretungen auf diese Angriffe noch reagieren können.



Entlang von betrieblichen Fallstudien dokumentieren die Autor*innen exemplarische Fälle und arbeiten Potenziale und Herausforderungen der Mitbestimmung heraus. Dabei wird u.a. erörtert, was mit einer möglichen Einleitung rechtlicher Schritte einhergeht, wie über eine forcierte Öffentlichkeitsarbeit erfolgreich Solidarität organisiert werden kann und wie wichtig die aktive Einbeziehung der Belegschaft im Kampf um Mitbestimmung ist.

Besprochen in:www.jungewelt.de, 27.10.2020www.osterhofenerwoche.de, 26.10.2020

»Die Studie [...] ermöglicht einen tiefen Einblick in die Behinderungsstrategien von Unternehmensleitungen.«