1.

Record Nr.

UNINA9910734376703321

Titolo

Die deutschsprachige Sexualwissenschaft : Bestandsaufnahme und Ausblick / / Voß, Heinz-Jürgen, Aigner, Josef Christian, Baltes-Löhr, Christel, Bischof, Karoline, Böhm, Maika, Briken, Peer, Budde, Jürgen, Busch, Ulrike, Henningsen, Anja, Herzog, Dagmar, Hiort, Olaf, Holterhus, Paul M., Kostenwein, Wolfgang, Lautmann, Rüdiger, Matthiesen, Silja, Nieder, Timo O., Pietras, Laura, Quindeau, Ilka, Rauchfleisch, Udo, Schütz, Esther Elisabeth, Schweizer, Katinka, Sielert, Uwe, Sigusch, Volkmar, Starke, Kurt , Stumpe, Harald, Timmermanns, Stefan, Tuider, Elisabeth, Weidinger, Bettina, Weller, Konrad

Pubbl/distr/stampa

Gießen, : Psychosozial-Verlag, 2020

ISBN

9783837976977

3837976971

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (531 pages)

Collana

Angewandte Sexualwissenschaft

Disciplina

306.732

Soggetti

Sexualität

Neosexualität

Trans*

Inter*

Sexualwissenschaft

geschlechtliche Selbstbestimmung

sexuelle Selbstbestimmung

Sexuelle Revolution

Psychologie

Gesellschaft

Psychotherapie

Soziologie

LGBTQIA+

Sexualpädagogik

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

[1. Auflage 2020]

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references.



Nota di contenuto

Zum Geleit Dagmar Herzog  Die deutschsprachige Sexualwissenschaft Eine Einleitung Heinz-Jürgen Voß   I Eröffnungen  Paradoxale Verhältnisse Volkmar Sigusch  Sexualität und Sexualwissenschaft 2050 Eine rationale Vision Rüdiger Lautmann  Empirische Sexualforschung Ost: Die Partnerstudien Interdisziplinär – komplex – langzeitlich Kurt Starke   II Forschungsgebiete der Sexualwissenschaft im Wandel  Was erzählen uns Zahlen über Sexualität? Kontinuität und Wandel in der empirischen quantitativen Sexualforschung Silja Matthiesen & Laura Pietras  Familienplanung im Wandel Ulrike Busch  Sexuelle Selbstbestimmung Jugendlicher im digitalen Wandel Maika Böhm & Jürgen Budde  Das Ringen um Gewissheiten Zu Normalität und Normativität des Sexuellen Elisabeth Tuider  Kann die Psychoanalyse noch etwas zur Sexualwissenschaft beitragen? Ilka Quindeau   III Regionale Besonderheiten sexualwissenschaftlicher Entwicklungen  Entwicklungen und Perspektiven der Sexualwissenschaft in der Schweiz Udo Rauchfleisch  Sexualwissenschaft? In Österreich? Eine essayistische Spurensuche in einem »Entwicklungsland« Josef Christian Aigner  Sexualwissenschaft in Österreich – Eine Bestandsaufnahme Wolfgang Kostenwein & Bettina Weidinger  Drei Schritte vor und am besten keinen einzigen Schritt zurück Luxemburgische Perspektiven auf gesellschaftliche Diskurse zu Sexualität Christel Baltes-Löhr  Die vergessene DDR-Sexualwissenschaft Eine persönliche Reminiszenz und Impulse für die Zukunft Harald Stumpe   IV Geschlecht und Sexualität zwischen Psyche und Körper  Diverse Körper, diverse Identitäten Zur Anerkennung von Varianten der Geschlechtsentwicklung Katinka Schweizer  Wenn Weltbilder ins Wanken geraten Die Sexualwissenschaft im Kontext von Trans Timo O. Nieder  Geschlechter, Intersex, DSD – woher, wohin? Paul Martin Holterhus & Olaf Hiort  Konsens als Merkmal paraphiler Störungen Peer Briken  Körperlichkeit ist Basis jeder Sexualität Ein Plädoyer für sexualwissenschaftliche Studien zu Körper und Sexualität Esther Elisabeth Schütz  Wissenschaftliche Grundlagen des Sexocorporel Karoline Bischof   V Sexualwissenschaft, Sexualpädagogik und Qualifizierung  Von Sexualwissenschaft und Sexualpädagogik Konrad Weller  Wie ich als Erziehungswissenschaftler Sexualpädagogik konzipiere und was ich mir von der Sexualwissenschaft wünsche Uwe Sielert  Sexuelle Bildung sowie sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit Stefan Timmermanns  Sexuelle Bedürfnisse als Ausgangspunkt einer menschenrechtsorientierten Sozialen Arbeit – »nach bestem Wissen und Gewissen« Anja Henningsen

Sommario/riassunto

Längst ist die Euphorie der sogenannten Sexuellen Revolution einer allgemeinen Ernüchterung gewichen. Statt zu einer grundlegenden Umwälzung geschlechtlicher und sexueller Verhältnisse kam es »nur« zu neuen Arrangements. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Bedeutung das Sexuelle heute hat, das sich zwischen dem Freiheitsversprechen einerseits und der unleugbaren Banalisierung andererseits bewegt und stets tief verstrickt in andere gesellschaftliche Konflikte ist. Zur Beantwortung dieser Frage bedarf es einer aktuellen Bestandsaufnahme und der jeweils empirisch fundierten und theoretisch reflektierten Perspektive wichtiger Sexualwissenschaftler*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum - von Deutschland, Österreich und der Schweiz bis Luxemburg. Die Autor*innen beleuchten vor dem Hintergrund des »neosexuellen« Wandels den Weg der Sexualwissenschaft seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.  Mit Beiträgen von Josef Christian Aigner, Christel Baltes-Löhr, Karoline Bischof, Maika Böhm, Peer Briken, Jürgen Budde, Ulrike Busch, Anja Henningsen, Dagmar Herzog, Olaf Hiort, Paul Martin Holterhus, Wolfgang Kostenwein, Rüdiger Lautmann, Silja Matthiesen,



Timo O. Nieder, Laura Pietras, Ilka Quindeau, Udo Rauchfleisch, Esther Elisabeth Schütz, Katinka Schweizer, Uwe Sielert, Volkmar Sigusch, Kurt Starke, Harald Stumpe, Stefan Timmermanns, Elisabeth Tuider, Bettina Weidinger und Konrad Weller