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Record Nr.

UNINA9910563055403321

Autore

Reissner Eberhard

Titolo

Das russische Drama der achtziger Jahre : Schmerzvoller Abschied von der großen Illusion / Eberhard Reissner

Pubbl/distr/stampa

Frankfurt a.M, : PH02, 1992

Edizione

[1st, New ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (342 p.) : , EPDF

Collana

Arbeiten und Texte zur Slavistik ; 56

Soggetti

Literature & literary studies

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften

Nota di contenuto

Perestrojka vor der Perestrojka: V. Rosow, A. Wolodin, A. Wampilow  - "Ohne es zu merken, gewöhnt der Mensch sich an - Dinge, an die er sich nicht gewöhnen will": A. Galin  - "Das also ist das Wunder des Lebens?!": W. Arro  - "Mein Thema ist das Leben": L. Petruschewskaja  - "Jegliche Erziehung ist letztlich Selbsterziehung": A. Gelman  - Aufsehenerregende Debüts: L. Rasumowskaja, N. Pawlowa, W. Dosorzew - A. Mischarin  - Der lange Schatten Stalins - "Diesmal darf nichts unter den Teppich gekehrt werden": M. Schatrow - "Wir alle zusammen bilden das Menschengeschlecht": E. Radsinski - "Ich, du, sie ־ wir sind alle allein": V. Slawkin - "Glaube ohne Wahrheit ist Sünde": Ju. Edlis - "Und jetzt will ich leben": A. Burawski - "Für mich existieren keine positiven und negativen Helden": A. Kasanzew - "Dein erster Name - Mensch": I. Drutze - "Die ganze Kunst wäre undenkbar ohne die Vorstellung von der Existenz Gottes": N. Sadur

Sommario/riassunto

Lange vor dem sich immer deutlicher abzeichnenden totalen Versagen der kommunistischen Welterlösungsideologie und dem Zusammenbruch ihrer politischen Führungsmacht haben die bedeutendsten Schriftsteller des Landes den materiellen und geistigen Niedergang ihrer Gesellschaft erfaßt und zur Anschauung gebracht. Kritik am ökonomischen Versagen, Befragung der jüngeren Geschichte nach den Ursachen für den politischen Irrweg, Auseinandersetzung mit der moralischen Deformation im öffentlichen und privaten Bereich und die Suche nach einem neuen geistigen Halt sind die dominierenden Kennzeichen der russischen Dramatik der achtziger Jahre, die einen von



Jahr zu Jahr schmerzlicher empfundenen Prozeß der Desillusionierung, aber auch der Selbstbefreiung von Verblendung und Lüge durchlaufen hat.