1.

Record Nr.

UNINA9910512209503321

Autore

Czock Miriam

Titolo

Gottes Haus : Untersuchungen zur Kirche als heiligem Raum von der Spatantike bis ins Fruhmittelalter / / von Miriam Czock

Pubbl/distr/stampa

Berlin ; ; Boston, : De Gruyter, c2012

Berlin ; ; Boston : , : De Gruyter, , [2012]

©2012

ISBN

9786613941350

9781283628907

1283628902

9783110294750

3110294753

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (348 p.)

Collana

Millennium-Studien zu Kultur und Geschichte des ersten Jahrtausends n. Chr. = Millennium studies in the culture and history of the first millennium C.E., , 1862-1139 ; ; Bd. 38

Classificazione

HIS002000REL008000REL015000

Disciplina

246/.9509

Soggetti

Church - History of doctrines

Sacred space

Architecture and religion

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Revision of the author's thesis--Bochum, 2009.

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references and index.

Nota di contenuto

Frontmatter -- Vorwort -- Inhalt -- I. Einleitung -- II. Das Kirchengebäude in der Spätantike - ein heiliger Ort? -- III. Das 6. Jahrhundert: Das Kirchengebäude als Ort der Beziehung zwischen Gott und Mensch -- IV. Das ausgehende 7. Jahrhundert und das beginnende 8. Jahrhundert: Ausdifferenzierungsprozesse und die Materialisierung des Kultes -- V. Das Kirchengebäude wird Teil der Ekklesiologie: Die karolingische Zeit -- VI. Eine diachrone Spurensuche: Heiligkeitsvorstellungen im Spannungsfeld von normativen, liturgischen und erzählenden Quellen -- VII. Resümee -- VIII. Literaturverzeichnis -- IX. Register

Sommario/riassunto

Mit der Vorstellung vom Kirchengebäude als heiligem Raum untersucht die vorliegende Studie eine zentrale Denkfigur mittelalterlicher Gesellschaftsdeutung, die "ecclesia". Anhand auf das Kirchengebäude



bezogener normativer, liturgischer und exegetisch-theologischer Quellen verfolgt sie den tiefgreifenden Wandlungsprozess eines politisch-religiösen Gesellschaftskonzepts von der Spätantike zum Frühmittelalter. Sie zeichnet nach, wie sich durch die Verknüpfung der Spiritualität mit der Materialität des Kultes eine Transformation des bestehenden politischen Ordnungsmodells wie auch religionsgeschichtliche Veränderungen ergaben. Im Zuge beider verschränkten sich fortan die Vorstellungen des Kirchengebäudes als heiligem Ort und der Entfaltung einer "wahrhaft christlichen Gesellschaft". Die Studie beleuchtet so die bisher kaum untersuchte Verbindung zwischen Gesellschaftsdeutung und materieller Kultwirklichkeit und beschreibt die Entwicklungsdynamik, mit der sich eine epochal wirkmächtige Ekklesiologie herausbildete.