1.

Record Nr.

UNINA9910512200403321

Autore

Diefenbach Steffen

Titolo

Gallien in Spätantike und Frühmittelalter : Kulturgeschichte einer Region / / Gernot Michael Müller, Steffen Diefenbach

Pubbl/distr/stampa

Berlin/Boston, : De Gruyter, 2013

Berlin ; ; Boston : , : De Gruyter, , [2013]

©2013

ISBN

9783110260779

3110260778

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (504 p.)

Collana

Millennium-Studien / Millennium Studies ; ; 43

Classificazione

NH 7750

Disciplina

936.4

Soggetti

Merovingians

Gaul History 58 B.C.-511 A.D Congresses

France History To 987 Congresses

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Conference proceedings in German, English, French, and Italian.

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references and index.

Nota di contenuto

Frontmatter -- Inhaltsverzeichnis -- Abkürzungsverzeichnis -- Einleitung -- I. RÖMER UND BARBAREN: POLITISCHE STRUKTUREN DES ZUSAMMENLEBENS UND STRATEGIEN DER INTEGRATION -- Les relations entre les Wisigoths et le pouvoir romain de 411 à 439: Comment faut-il interpréter la politique des foedus et la logique de ses acteurs dans la Gaule de la première moitié du Ve siècle ap. J.-C.? / Delaplace, Christine -- Administrative Methods of Barbarian Settlement in the Fifth Century: The Definitive Account / Goffart, Walter -- II. RÖMISCHE ELITEN IN GALLIEN: TRANSFORMATIONEN IDENTITÄRER BEZUGSFELDER -- Un-becoming Roman / Drinkwater, John F. -- Sundered Aristocracies, New Kingdoms, and the End of the Western Empire / Kulikowski, Michael -- "Bischofsherrschaft" / Diefenbach, Steffen -- III. STÄDTISCHER RAUM UND IDENTITÄT: URBANER STRUKTURWANDEL IM SPÄTANTIKEN GALLIEN -- Die spätantiken Städte Galliens: Transformationen von Stadtbildern als Ausdruck einer gewandelten Identität? / Witschel, Christian -- Les chefs lieux de cités de Gaule méridionale aux Ve et VIe siècles: un espace urbain en mutation / Guyon, Jean -- Lost cities / Loseby, Simon T. -- IV. ZWISCHEN



AUßENSEITER UND RÖMISCHEM BÜRGER: ZUR MODELLIERUNG VON RANDGRUPPEN IM SPÄTANTIKEN GALLIEN -- Salvian and the Bacaudae / Lambert, David -- Unrömische Römer und römische Barbaren / von Rummel, Philipp -- V. VERFAHREN UND KULTURELLE METHODEN KOLLEKTIVER IDENTITÄTSSTIFTUNG IN DEN BARBARISCHEN REGNA -- So-called Fictitious Trial in the Merovingian Placita / Murray, Alexander Callander -- VI. HEIDNISCHE MODELLE UND CHRISTLICHE KULTUR: FUNKTIONSFELDER VON TRADITIONSBEZUG IN DER SPÄTANTIKEN LITERATUR -- Picture and Poetry / Vielberg, Meinolf -- Mito e politica nei Panegyrici di Sidonio Apollinare / Bruzzone, Antonella -- Un remodelage identitaire / Bruggisser, Philippe -- VII. LITERARISCHE KOMMUNIKATION IM SPÄTANTIKEN GALLIEN ZWISCHEN UNIVERSALER BILDUNGSTRADITION UND REGIONALISIERUNG -- Gallien als Literaturlandschaft / Eigler, Ulrich -- Freundschaften wider den Verfall / Müller, Gernot Michael -- Desiderius of Cahors: Last of the Romans / Mathisen, Ralph W. -- Orts- und Namenregister -- Stellenregister

Sommario/riassunto

Zwischen dem 5. und 7. Jh. n. Chr. erfasste den Westen des Imperium Romanum ein tiefgreifender Strukturwandel, der in der älteren Forschung weitgehend als durch die Einfälle barbarischer Völker induzierter Auflösungsprozess der römischen Ordnung angesehen wurde. In aktuellen Diskussionen wird hingegen betont, dass das Römische Reich der späten Kaiserzeit selbst starke Transformationstendenzen generierte, die einen langfristigen Prozess der Umstrukturierung in Gang setzten: Unter der vermeintlich einheitlichen Oberfläche eines umfassenden politischen und kulturellen Ordnungsrahmens kam es auch von innen heraus zu Veränderungen, durch die insbesondere auf regionaler Ebene Gruppenzugehörigkeiten und kulturelle Muster der kollektiven Identitätsbildung neu definiert wurden. Die Beiträge des kulturwissenschaftlich ausgerichteten Bandes wollen diesen Strukturwandel anhand der Region Gallien verdeutlichen, die ein quellenmäßig besonders gut bezeugtes Beispiel für diesen Transformationsprozess darstellt. Ihr Anliegen ist es dabei, historische und literaturwissenschaftliche Ansätze miteinander zu verbinden, um praxeologische wie diskursiv vermittelte Formen kollektiver Identitätsstiftung in ihrer wechselseitigen Bedingtheit zu analysieren.