1.

Record Nr.

UNINA9910476909103321

Autore

Kibel Jochen <p>Jochen Kibel, Technische Universität Berlin, Deutschland </p>

Titolo

Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit : Kollektivierungsdiskurse und ihre Codes der Verräumlichung / Jochen Kibel

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2021

ISBN

9783839454299

3839454298

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (380 p.)

Collana

Re-Figuration von Räumen

Disciplina

300

Soggetti

Kollektive Identität

Collective Identity

Soziale Gedächtnisse

Social Memories

Erbe

Heritage

Raum

Space

Architektur

Architecture

Museum

Museum Island Berlin

Museumsinsel Berlin

Bundeswehr

German Federal Armed Forces

Diskurs

Discourse

Reflexive Moderne

Reflexive Modernity

Critique

Kritik

Erinnerungskultur

Memory Culture

Kultursoziologie

Sociology of Culture

Sociology

Soziologie



Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter -- Inhalt -- Einleitung: Wiederholung -- 1. Die Erfahrungsräume der Gegenwart -- 2. Im Schatten der Identitätsfabrik -- 3. Die diskursive Konstruktion der gebauten Welt -- 4. Ein Bild der Ewigkeit und die Codes der Verräumlichung -- 5. Streit um das Erbe: Der Diskurs des Neuen Museums Berlin -- 6. Schwierige Erbschaft: Der Diskurs des Militärhistorischen Museums Dresden -- 7. Unter dem Erwartungshorizont der Gegenwart: Konstanz - Kontinuität - Kritik -- Danksagung -- Abbildungsverzeichnis -- Literaturverzeichnis

Sommario/riassunto

Unter dem ungewissen Erwartungshorizont spätmoderner Gesellschaften treten verschiedene Vorstellungen kollektiver Identität in Konflikt. Jochen Kibel zeigt: Im Streit um das Neue Museum in Berlin und das Militärhistorische Museum in Dresden artikulierten sich unterschiedliche Kollektivierungsdiskurse, in denen die Vergangenheit nach den Anforderungen der Gegenwart umgeformt wurde. Der retrospektive Blick gewährt damit immer auch die prospektive Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit. Die dynamischen Verhältnisse der Gegenwart bringen schließlich eine Form reflexiver Identitätsbildung hervor, in der auch die Fähigkeit anhaltender Selbstkritik in der Vergangenheit ›wiedergefunden‹ wird. Die Vorstellung einer wandlungsfähigen Identität gewährleistet dann ein Gleichbleiben im Strom der Zeit, durch beständige Kurskorrekturen.

»Die von Jochen Kibel entworfene idealtypische Matrix ist es wert, rezipiert zu werden. Sie ermöglicht es, geschichts- und erinnerungskulturelle Diskurse und Ausdrucksformen in Bezug auf ihre raumzeitlichen Implikationen neu zu diskutieren.«