5.1 ›Weiße‹ Weiblichkeit. Iphigenie als Trägerin der westlichen Kultur -- 5.2 Koloniale Mimikry. Thoas' Versuch der ›Weißwerdung‹ -- 5.3 Rhetorik der Asymmetrie. Figurenrede und -repräsentation -- 5.4 Die ,Wilden' und ,Barbaren'. Sprache zwischen Selbstironie und sozialer Aberkennung -- 5.5 Kulturimperiale Diskurslogik als Herausforderung für den Literaturunterricht. Ein Fazit -- 6 "die blond sind, die haben immer einen weißen Teint". Theodor Fontanes »Effi Briest« -- 6.1 ›Weißsein‹ zwischen Institutionalisierungsarbeit und Brüchigkeit. Der Landadel, Effi und Roswitha -- 6.2 Zur Poetik des ›Anderen‹. Die Figuren of Color -- 6.3 Perspektivenstruktur: Das ›weiße‹ Erzählen -- 6.4 Geografische Orte, ,exotische' Requisiten und Strategien des ›Naming«. Asymmetrische Raumsemantisierungen -- 6.5 "Da liege, bis du schwarz wirst". Sprache und ihre Verletzbarkeit -- 6.6 Sekundäre Inszenierung ›weißer‹ Normalität. »Effi Briest« in den Bildungsmaterialien -- 6.7 ›Weiße‹ Normalität zwischen Nicht-Thematisierung und sekundärer Inszenierung. Ein Fazit -- 7 "›Weiße‹ unerwünscht, Schwarze unerwünscht". Wolfgang Koeppens »Tauben im Gras« -- 7.1 ›Weißsein‹ zwischen Lohn und Preis, Fragilität und Brüchigkeit. Die ›weiß‹ markierten Romanfiguren -- 7.2 "The danger of a single story." Die Schwarzen Figuren und Figuren of Color zwischen Provokation, Usurpation und Selbstdarstellung -- 7.3 Montagetechnik als Darstellungsmittel transindividueller Rhetorik -- 7.4 "kann man einen Neger heiraten?" Sprache als Speicher kolonialen Wissens -- 7.5 Sozio-historische Amnesie. Zum diskursiven Feld der Koeppen-Rezeption in Forschung und Didaktik -- 7.6 ›Weißes‹ Privilegiensystem und Handlungsraum der Ermächtigung. Ein Fazit -- 8 Perspektiven einer postkolonial ausgerichteten Literaturdidaktik -- 8.1 Literatur im Unterricht - aber wozu? Ansprüche einer postkolonialen Literaturdidaktik. |