1.

Record Nr.

UNINA9910464846303321

Autore

Vielberg Meinolf

Titolo

Der Mönchsbischof von Tours im "Martinellus" [[electronic resource] ] : zur Form des hagiographischen Dossiers und seines spätantiken Leitbilds / / von Meinolf Vielberg

Pubbl/distr/stampa

Berlin, : De Gruyter, 2006

ISBN

3-11-091698-3

Descrizione fisica

1 online resource (364 p.)

Collana

Untersuchungen zur antiken Literatur und Geschichte ; ; 79

Untersuchungen zur antiken Literatur und Geschichte, , 1862-1112 ; ; Bd. 79

Classificazione

BO 1830

Soggetti

Hagiography - History and criticism

Christian saints - France - Tours

Electronic books.

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Description based upon print version of record.

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references and index.

Nota di contenuto

Frontmatter -- Vorwort -- Inhalt -- I. Einleitung: Von der antiken Biographie zur christlichen Heiligenvita -- II Autoren des ,Martinellus': ein historischer Überblick -- III. Zu Form und Inhalt des ,Martinellus': systematische Aspekte -- IV Schluß: Von der Memoria im ,Martinellus' zur mittelalterlichen Rezeption des Leitbilds -- V. Abkürzungen -- VI. Literaturverzeichnis -- VII. Register

Sommario/riassunto

Im spätantiken Gallien entstanden zwischen dem vierten und achten Jahrhundert annähernd fünfzig hagiographische Dossiers. Der nach dem Mönchsbischof von Tours benannte ,Martinellus' war das größte und wirkungsmächtigste Dossier. Das in der Vita des Sulpicius Severus vorgestellte Leitbild wirkte über Aquitanien, Gallien und das Merowingerreich hinaus auf die gesamte europäische Kultur. Die Beobachtung, dass die Vita einer bestimmten Persönlichkeit immer wieder umgeschrieben wurde, hat zu der Überlegung geführt, daß es einen Zusammenhang von "Biographie und Epochenstil" gebe. In der vorliegenden Untersuchung wird gezeigt, dass derselbe Martinsstoff nicht nur immer neuer Gestaltung bedurfte, um für die jeweilige Epoche seine ganze Kraft entfalten zu können, sondern worauf jenseits dieses Wandels die übergreifende Einheit des Leitbilds beruht.