1.

Record Nr.

UNINA9910461159903321

Autore

Plackinger Andreas

Titolo

Violenza : gewalt als denkfigur im michelangelesken kunstdiskurs / / Andreas Plackinger

Pubbl/distr/stampa

Berlin, Germany ; ; Boston, [Massachusetts] : , : De Gruyter, , 2016

©2016

ISBN

3-11-040397-8

3-11-040405-2

Descrizione fisica

1 online resource (472 p.)

Collana

Actus et Imago ; ; Band 17

Disciplina

709.2

Soggetti

Rezeption

Gewalt

Kunstkritik

Ästhetik

ART / History / Renaissance

Electronic books.

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Description based upon print version of record.

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references and index.

Nota di contenuto

Frontmatter -- Inhaltsverzeichnis -- Vorwort und Danksagung -- Einführung und Fragestellung -- I. Zweimal Michelangelo und Gewalt: Werk und Künstlermythos -- II. Gewalt im michelangelesken Kunstdiskurs: Fragestellung und Ausgangsthesen -- Grundbegriffe -- I. Faszination Gewalt: Ein anthropologischer Zugang? -- II. Andere Zeiten, andere Sitten: Wahrnehmung von Gewalt im 16. Jahrhundert -- III. Gewalt - Violenza. Violentia zwischen vitium und virtus -- IV. Terribilità: Eine gewaltaffine Kategorie -- Gewalt und Produktion -- I. Konkurrenz und Gewalt -- II. Gewaltaffinität des Kreationsprozesses -- III. Projektionen: (Auto)Mimesis als Topos -- Gewalt und Rezeption -- I. Das Bild Als Akteur: Gewalt Im Modus Des Potentiellen -- II. Gewalt Und Nachruhm -- Literaturverzeichnis -- Personenregister -- Bildnachweis -- Backmatter

Sommario/riassunto

In Michelangelos Werk, seinem Künstlermythos und seiner Nachfolge ist Gewalt omnipräsent: als Bildthema wie als Erzählmotiv zur Veranschaulichung von Kreations- und Rezeptionsprozessen.



Ausgehend von der Semantik des Begriffs "Violenza" im Sprachgebrauch des 16. Jahrhunderts, legt diese Arbeit Gewalt als zentrale Kategorie des michelangelesken Kunstdiskurses frei, die es ermöglichte, Aspekte wie Kraft, Zerstörung und kalkulierten Regelverstoß konzeptuell fassbar zu machen. Anhand zahlreicher Werk- und Textanalysen wird die Gewaltaffinität von Michelangelos sprichwörtlicher "Terribilità" ebenso beleuchtet wie die kunsttheoretischen Vorstellungen von gewaltsamer künstlerischer "Agency" im Umfeld des legendären Ausnahmekünstlers.