1.

Record Nr.

UNINA9910451945903321

Autore

Dietl Cora

Titolo

Die Dramen Jacob Lochers und die frühe Humanistenbühne im süddeutschen Raum [[electronic resource] /] / von Cora Dietl

Pubbl/distr/stampa

Berlin ; ; New York, : W. de Gruyter, c2005

ISBN

1-282-19533-6

9786612195334

3-11-916442-9

3-11-020158-5

Descrizione fisica

1 online resource (600 p.)

Collana

Quellen und Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte, , 0946-9419 ; ; 37 (271)

Classificazione

GG 6718

Altri autori (Persone)

LocherJacob <1471-1528.>

Disciplina

199.43092

Soggetti

Humanists - Germany

Classicists - Germany

Dramatists, German - Early modern, 1500-1700 - History and criticism

Electronic books.

Germany Intellectual life 16th century

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Originally presented as the author's Habilitationsschrift--Universität Tübingen, 2003.

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references (p. [533]-577) and index.

Nota di contenuto

Front matter -- Inhalt -- 1. Einleitung -- 2. Das Drama an der Hohen Schule -- 3. Das Werden einer Idee: Inspirationen und Einflüsse -- 4. Der angemessene Rahmen. Stadt und Universität Freiburg i. Br. -- 5. Eine neue Form der Geschichtsdarstellung: Historia de Rege Frantie (1495) -- 6. Das Meisterstück: Tragedia de Thurcis et Suldano (1497) -- 7. Jacob Locher und der Straßburger Terenz von 1499 -- 8. Ein Blick zur Seite: Dramatische Werke von Lochers Dichterkollegen -- 9. Ein neues Umfeld: Ingolstadt -- 10. Das Spiel für den Landesherrn: Spectaculum de regibus (1502) -- 11. Ein verbotenes Spektakel. Iudicium Paridis (1502) -- 12. Ein polemischer Gelehrtenstreit - um die Poesie und das Theater -- 13. Das Antidrama. Poemation de Lazaro mendico (1510) -- 14. Neu und doch nicht unerhört: Libellus dramaticus (1513) -- 15. Rückbesinnung auf Seneca: tres selectiores tragoediae (1520) -- 16. Schluss -- Back matter



Sommario/riassunto

Durch die Aufführung der ersten neulateinischen Tragödie aus deutscher Hand schreibt 1495 Jacob Locher, Poetik-Lektor in Freiburg, Theater- und Mediengeschichte: Mit der Darstellung zeitgeschichtlicher Ereignisse auf der Bühne ist das Theater als Medium politischer Einflussnahme im Reich eingeführt. Locher ist heute als der Übersetzer von Brants "Narrenschiff" bekannt; seine dramatischen Werke sind weitgehend in Vergessenheit geraten. Hier werden sie in chronologischer Reihenfolge vorgestellt und in ein dichtes Geflecht literarischer und außerliterarischer Beziehungen eingebettet. Der Einfluss des italienischen Renaissancedramas findet ebenso Beachtung wie der lokaler Spieltraditionen; prominente Positionen kommen der Reichs- und Universitätspolitik zu. Seitenblicke auf die Bühnenwerke von Dichterkollegen verdeutlichen die Sonderrolle, welche Locher als Tragöde in einer Zeit enthusiastischer Terenzrezeption spielt: Sein Blick richtet sich nicht auf Probleme des Studiums, sondern auf den Hof in Wien. Es geht ihm um den gerechten Krieg und um die Rolle des Dichters im Staat. Im Anhang: eine Edition der sieben Dramen Lochers.

2.

Record Nr.

UNINA9910512196303321

Autore

Abel Christina

Titolo

Kommunale Bündnisse im Patrimonium Petri des 13. Jahrhunderts / / Christina Abel

Pubbl/distr/stampa

Berlin : , : De Gruyter, , 2019

Descrizione fisica

1 online resource (x, 587 pages)

Collana

Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom ; ; Band 139

Disciplina

945.603

Soggetti

Papal States History 962-1309

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Vorwort -- Einleitung -- Untersuchungsgegenstand, Zielsetzung und methodisches Vorgehen -- Quellenlage -- Forschungsstand -- Grundlegende Vorüberlegungen -- Die Kommunen des DuKats Spoleto und der Mark Ancona -- Was ist ein Bündnis? Der Bündnisvertrag in der Vielfalt kommunaler Beziehungen -- Die Römische Kirche und das



städtische Bündniswesen -- Der theoretische Rahmen : das "sanfte Joch" der Päpste -- Kommunale Bündnisse in Umbrien und der Mark Ancona : Praxis und Schriftlichkeit -- Der Weg zum Bündnisvertrag -- Auf dem Weg zum Bündnis : ein Beispiel und offene Fragen -- Die Entscheidung für ein Bündnis : Beweggründe, Ziele, Entscheidungsträger -- Die Kommunikation im Vorfeld : Form und Schriftlichkeit -- Das Problem der Stellvertretung : das Aufkommen der Syndikatsurkunde -- Beeidung und Ausfertigung der Bündnisurkunde -- Das Bündnis in der administrativen Schriftlichkeit der Kommune (Perugia, Juli 1277) -- Der Bündnisvertrag -- Das Bündnis als Vertrag -- Zur Terminologie der Bündnisse : Societas, amicitia, Concordia -- Omnia etsingula capitula : die Vertragsbestimmungen -- Die ad-honorem-Formel -- Consilium et auxilium? Allgemeine Hilfszusagen -- Militärische und konfliktbezogene Bestimmungen -- Konfliktvermeidung und -bewältigung innerhalb des Bündnisses -- "Der ganze Mensch" : Regeln für die einzelnen Mitglieder der Kommunen und für den Umgang mit Individuen und Gruppen -- Die Beziehungen zu Dritten -- Klauseln zum Umgang mit dem Vertrag und zur Organisation der societas -- Aufbewahrung und Umsetzung derVerträge -- Ihr Pergament nicht wert? -- Die Archivierung der Beziehungen : Original und Kopie, Dossier und liber iurium -- Die Umsetzung der formalen Bündnisvereinbarungen -- Die friedliche Beilegung von Konflikten -- Die gemeinsame Kriegsführung -- Bündnisbruch und Rechtsverbindlichkeit der Bündnisse : ein Zwischenfazit -- Konkurrenz und Kooperation : die Bündnisse Perugias und die päpstliche Herrschaft (1198-1304) -- Rekuperation des Patrimoniums, Konsolidierung des Contados : Perugias Bündnisse unter Innozenz III. und Honorius III. (1198 : ca. 1230) -- Die societas Tuscie : ein Thronstreitbündnis (1197-1205) -- An den Grenzen des Einflusses : die Contado-Bündnisse (1198-1230) -- Der innere Konflikt nach aussen getragen : die Bündnisse der pars que dicitur militum (1223-1230) -- Zu Ehren der Heiligen Römischen Kirche : die Bündnisse zur Zeit der staufisch-päpstlichen Spannungen (1228-1266) -- Vom Streit um ein Kastell zur "lega guelfa" : Die Bündnisse der Jahre 1237, 1242 und 1251 und ihre problematische Beurteilung -- Päpstlich initiierte Bündnispolitik : die geglückte societas des Jahres 1228 und das gescheiterte Bündnis des Jahres 1260 -- Perusia augusta : Perugias Vormachtstellung in Umbrien (1251-1300) -- Krieg und Frieden : Perugias Bündnisse mit Orvieto, Perugias Konflikt mit Foligno (1256-1289) -- "Comune Perusii quod medicus verus est" : Die Kommune Perugia als Schiedsrichterin (1286-1300) -- Bonifaz VIII. und Perugias regionale Bedeutung im 14. Jahrhundert : ein Ausblick -- Zum Vergleich : die Bündnisse anderer Kommunen in Umbrien und den Marken -- Ergebnisse : die kommunalen societates und das Patrimonium Petri -- Die societas als Rechtsinstrument -- Die societates der Kommunen und das "sanfte Joch" der Päpste -- Summary -- Anhänge -- Quellen -- Karten -- Tabellen -- Abkürzungen -- Quellen- und Literaturverzeichnis -- Ungedruckte Quellen -- Gedruckte Quellen und Regestenwerke -- Literatur -- Register -- Personen -- Orte.

Sommario/riassunto

Als die Päpste im 13. Jahrhundert damit begannen, eine eigene weltliche Herrschaft in Mittelitalien zu errichten, sahen sie sich schnell mit einem spezifisch kommunalen Phänomen konfrontiert: Die Städte im Patrimonium Petri koordinierten ihre politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Beziehungen vornehmlich durch vertraglich gesicherte Bündnisse, societates in der Quellensprache. Die Studie analysiert erstmals die diplomatische Praxis, die rechtliche und schriftliche Ausgestaltung und die Umsetzung der über einhundert aus dem 13.



Jahrhundert überlieferten kommunalen Bündnisse. Das Beispiel der umbrischen Stadt Perugia zeigt, welche Funktion die Verträge in der Politik einer Kommune einnehmen konnten, wie die societates auf regionaler Ebene wirkten und wie die Römische Kirche mit den Bündnissen umging, die teils toleriert, gefördert und für eigene Ziele genutzt, teils verboten und bekämpft wurden. Die Arbeit beschäftigt sich damit nicht nur mit einem bislang wenig beachteten Aspekt der Geschichte des mittelalterlichen Kirchenstaates, sondern fügt sich in neuere Forschungsdiskurse zur italienischen Kommune und zur Organisation von Herrschaft im Mittelalter ein.

In the Middle Ages, Italian communes coordinated their political relations through leagues. The Popes were confronted with this phenomenon as they set up their secular dominion in the 13th century. The study analyzes the terms and texts of the alliances in the Patrimonium Petri, examines their impact on the region, and investigates how the Roman Church dealt with its subjects' autonomous interactions.