1.

Record Nr.

UNINA9910437642403321

Autore

Riedl Andrea

Titolo

Kirchenbild und Kircheneinheit : Der dominikanische "Tractatus contra Graecos" (1252) in seinem theologischen und historischen Kontext / / Andrea Riedl

Pubbl/distr/stampa

De Gruyter, 2020

Berlin ; ; Boston : , : De Gruyter, , [2020]

©2020

ISBN

9783110697667

3110697661

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (XIV, 256 p.)

Collana

Veröffentlichungen des Grabmann-Institutes zur Erforschung der mittelalterlichen Theologie und Philosophie ; ; 69

Soggetti

RELIGION / Christianity / History

Mediterranean Region

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

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Nota di contenuto

Frontmatter -- Inhalt -- Vorwort -- Einleitung: Ost-westliche Kontroverstheologie im 13. Jahrhundert -- 1 Rahmenbedingungen -- 2 Dominikaner im Osten -- 3 Der anonyme Tractatus contra Graecos (1252) -- 4 Analyse lateinischer und griechischer Werke -- 5 Beobachtungen und Ergebnisse -- Abkürzungsverzeichnis -- Literaturverzeichnis -- Namens- und Sachindex

Sommario/riassunto

Mit dem "Tractatus contra Graecos" (1252) eines anonymen Dominikaners aus dem noch jungen Konvent von Konstantinopel steht ein kontroverstheologisches Werk im Fokus dieses Buches, dessen Besonderheit sich aus seiner vielfältigen Interaktion mit zeitgenössischen Diskursen ergibt und dessen Charakter als paradigmatisch für die ost-westliche Konfliktkonstellation des Hoch- und Spätmittelalters samt ihren Auswirkungen auf heutige wechselseitige Wahrnehmungen von Kirche(n) und theologischen Traditionen gelten kann. Kontroverstheologie ist zu einem gewissen Grad immer auch „making of“: Im Fall des "Tractatus contra Graecos" und von Werken seines theologischen Kontextes werden Bilder des



jeweils Anderen bzw. des realen oder literarischen Gesprächspartners transportiert, der – wenn er den eigenen Erwartungen an den Verlauf und die Lösung der Frage nach der Kircheneinheit nicht entsprach – vom Partner zum Feindbild wurde. Die Analyse dieser Bilder zeigt: Unter einer oft polemischen Textoberfläche verbirgt sich bisweilen eine weit originellere Theologie, als man diesem Textgenre zutrauen würde. Diese Theologie heraus- und in die Skizze mittelalterlicher Ekklesiologie einzuarbeiten ist das zentrale Leitmotiv dieses Buches.