1.

Record Nr.

UNINA9910410648703321

Autore

Egeter Edwin

Titolo

Phänomenale Adäquatheit und Irreduzibilität des Bewusstseins : Eine Revision des Qualia-Begriffs / Edwin Egeter

Pubbl/distr/stampa

Paderborn, : Brill | mentis, 2020

ISBN

9783957437501

3957437504

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource

Disciplina

901

Soggetti

Kritik Reduktionismus

phänomenales Erleben

Subjektivität

hard problem

Gehirn und Geist

Reduktionismus

Empfindung und Emotion

Affekte

das Intentionale

Neurophilosophie

Hirnforschung

philosophy of mind

phenomenal experience

subjectivity

brain and mind

reductionism

emotions

Philosophie des Geistes

intentionality

neurophilosophy

affects

mood

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia



Nota di contenuto

Intro -- Inhalt -- Danksagung -- Kapitel 1 Einleitung -- Kapitel 2 Arbeitshypothesen -- 2.1 Verengte und inadäquate Qualia-Begriffe oder der Verlust des Explanandums -- 2.2 Umdeutung phänomenaler in nicht-phänomenale Explananda -- 2.3 Ubiquität von Qualia -- 2.4 Notwendigkeit einer Qualia-Revision -- 2.5 Folgen eines revidierten, phänomenal adäquaten Qualia-Begriffs -- Kapitel 3 Begriffsbestimmungen und theoretische Ansätze -- 3.1 Emotionen, Gefühle und Empfindungen -- 3.2 Emotionen vs. Stimmungen -- 3.3 Emotive und nicht-emotive Formen des Denken -- 3.4 Berücksichtigung theoretischer Ansätze -- Kapitel 4 Probleme im Forschungsstand über phänomenales Erleben -- 4.1 Drei Argumenttypen von Reduktionismus-SkeptikerInnen -- 4.1.1 Die explanatorische Lücke: Kontingente Korrelate von Erleben -- 4.1.2 Epistemische Argumente: Physikalisches Wissen als unzureichend für phänomenales Wissen -- 4.1.3 Modale Argumente: Funktionale Identität mit phänomenaler Divergenz -- 4.2 Problematische Umgangsweisen mit dem hard problem -- 4.2.1 Reduktionismus als dogmatische Default-Position mit unklarem Physikalismus-Begriff -- 4.2.2 Ungenügende Differenzierung zwischen easy und hard problem -- 4.2.3 Patt-Situation und Beweislastabwehr -- 4.2.4 Einschüchterung von Reduktionsskeptikern/innen -- 4.2.5 Hoffnung als letzter Ausweg? -- 4.2.6 »Sachfremde Motive« hat immer der Antipode -- Kapitel 5 Sechs Achsen der Problemoptik -- 5.1 Ontologische Achse: Dualismen vs. Monismen -- 5.2 Mereologische Achse: Mereologischer Reduktionismus vs. mereologischer Holismus -- 5.3 Modale Achse: Supervenienz vs. Kontingenz -- 5.4 Achse kausaltheoretischer Überlegungen: Epiphänomenalismus vs. kausale Relevanz des Mentalen -- 5.5 Achse explanatorisch-reduktionstheoretischer und epistemischer Optiken -- 5.6 Phänomenale Achse: Phänomenaler Realismus vs. phänomenaler Antirealismus.

Kapitel 6 Die Herausforderungen phänomenaler Adäquatheit -- 6.1 Phänomenaler Realismus -- 6.2 Phänomenale Adäquatheit vs. kausale Geschlossenheit? -- 6.3 Phänomenale Adäquatheit vs. Identitätskonzeptionen -- 6.4 Phänomenale Adäquatheit vs. Explizierbarkeit -- 6.5 Ontologische Sparsamkeit oder phänomenale Adäquatheit? -- 6.6 Die Überwindung der Angst vor dem Phänomenalen -- Kapitel 7 Phänomenale Inadäquatheit: Leugnung oder Vernachlässigung des Explanandums -- 7.1 Phänomenaler Antirealismus: Explizite Leugnung des Explanandums -- 7.2 Phänomenale Indifferenz: Vernachlässigung und Transformation des Explanandums -- 7.2.1 Strikte Identitätstheorien -- 7.2.2 Reduktiver Funktionalismus -- 7.2.3 Reduktiver Repräsentationalismus -- Kapitel 8 Kritik und Revision des Qualia-Begriffs -- 8.1 Phänomenale Inadäquatheit des herkömmlichen Qualia-Begriffs -- 8.2 Skizzierung eines phänomenal adäquaten Qualia-Begriffs -- 8.2.1 Reichhaltigkeit und Heterogenität der Exterozeption -- 8.2.2 Interozeption, somatoviszerale Sensibilität und Emotion -- 8.2.3 E-Qualia: Emotiv-phänomenales Erleben -- 8.2.4 EK-Qualia: Phänomenalität emotiv-kognitiven Erlebens -- 8.2.5 I-Qualia: Phänomenale Aspekte des Intentionalen -- 8.2.6 D-Qualia: Phänomenale Aspekte des Denkens -- Kapitel 9 Ergebnisse und Fazit der Qualia-Revision -- 9.1 Eine längst fällige Revision und die Verwirrung über das Explanandum -- 9.2 Falsifizierung angeblich »essenzieller« Qualia-Eigenschaften -- 9.2.1 ›Infallibilität‹ und ›Unmittelbarkeit‹ -- 9.2.2 Nicht-Intentionalität -- 9.2.3 ›Intrinsität‹, ›Introspektivität‹ und ›Innerlichkeit‹ -- 9.2.4 Homogenität und ›Atomizität‹ -- 9.3 Immense Vielfalt und Ubiquität von Qualia -- 9.3.1 Reichhaltigkeit phänomenalen Erlebens - das Qualia-Spektrum -- 9.3.2 Qualia als ubiquitäres



Bewusstseinsphänomen -- Kapitel 10 Abschliessende Gedanken.

10.1 Funktionen verengter und transformierter Begriffe des Phänomenalen -- 10.2 Verschiebung der Patt-Situation -- 10.2.1 Aufwertung von Theorien des Geistes, die Erleben einbeziehen -- 10.2.2 Aporie für Theorien des Geistes, die Erleben systematisch ausklammern -- 10.3 Ist Phänomenale Adäquatheit ohne Dualismus zu haben? -- 10.3.1 Qualia- und Materie-Begriff als revisionsbedürftig? -- 10.3.2 Revisionistische Ansätze zum Materie-Begriff -- 10.4 Emergenzproblem versus Bewusstsein als fundamentaleEigenschaft -- Literaturverzeichnis -- Register.

Sommario/riassunto

Können objektiv feststellbare Prozesse, wie z.B. neuronale Vorgänge, subjektives Erleben wirklich hinreichend erklären? Mit der Frage, wie Bewusstsein aus physikalischen Prozessen zu erklären ist, dem hard problem, ist der schwierigste Teil des ehemaligen Körper-Geist-Problems in die aktuelle philosophische Debatte zurückgekehrt. In der kaum noch zu überblickenden Diskussionslage schafft Edwin Egeter Orientierung, indem er eine Typologie von sechs bipolaren Problem-Optiken auf das hard problem entwickelt. Sodann revidiert er den Begriff qualitativen Erlebens (Qualia), indem er ihn auf emotionale und kognitive Formen des Erlebens ausweitet. Auf dieser Grundlage zeigt er auf, dass Qualia mentale Phänomene darstellen, die wesentlich für bewusste Organismen sind. Ansätze, die Bewusstsein zu erklären versuchen, ohne qualitatives Erleben gebührend zu beachten, müssen deshalb scheitern.