1.

Record Nr.

UNINA9910404116203321

Autore

Hostettler Karin <p>Karin Hostettler, Universität Basel, Schweiz </p>

Titolo

Kritik – Selbstaffirmation – Othering : Immanuel Kants Denken der Zweckmässigkeit und die koloniale Episteme / Karin Hostettler

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2020

ISBN

9783732851768

3732851761

9783839451762

3839451760

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (242 p.)

Collana

Edition Moderne Postmoderne

Soggetti

Enlightenment

Aufklärung

Philosophie

Philosophy

Postkoloniale Studien

Postcolonial Studies

Immanuel Kant

Geschichtsphilosophie

Philosophy of History

Suitability

Zweckmäßigkeit

Natur

Nature

Vernunft

Reason

Freiheit

Liberty

Kultur

Culture

Anti-Imperialismus

Anti Imperialism

Naturteleologie

Natureteleoligy

Kritische Materialität

Critical Materiality

German History of Philosophy

Deutsche Philosophiegeschichte



Philosophische Anthropologie

Philosophical Anthropology

Postkolonialismus

Postcolonialism

Rassismus

Racism

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

An interpretation of Immanuel Kant's philosophy, which shows the self-location of critical philosophy as caught in a colonial episteme.

Nota di contenuto

Frontmatter    1 Inhalt    5 1 Einleitung    7 2 Auftakt: Vorkritische Schriften zu physiologischen, ästhetischen, nationalen und kulturellen Differenzen und Geschlecht    23 3 Entwicklungen und Verwicklungen des Begriffs der ›Menschenrasse‹    39 4 Die ›Keime‹ der Aufklärung: Zu Kants Geschichtsphilosophie    89 5 Die Kunst des kritischen Denkens: Kritik der ästhetischen Urteilskraft    119 6 Der Ort der kritischen Philosophie: Kritik der teleologischen Urteilskraft    165 7 Schluss    219 8 Danksagung    227 Literatur    229

Sommario/riassunto

Die Rassentheorie, die Geschichtsphilosophie, die Ästhetik und die Naturteleologie haben eine Gemeinsamkeit: In all diesen Themengebieten entwickelte Immanuel Kant ein Denken der Zweckmässigkeit. Die Fokussierung auf diesen Strang macht eine Verbindung sichtbar, die von seinen frühen Schriften zu den unterschiedlichen »Rassen« der Menschen hin zur Kritik der Urteilskraft und damit zu seiner Selbstreflexion über die kritische Philosophie reicht. Karin Hostettler arbeitet das mit diesem Denken verbundene Othering und die damit einhergehende Selbstaffirmation heraus und zeigt so die Selbstverortung der kritischen Philosophie in einer kolonialen Episteme auf.

»Hostettler leistet in ihrer beachtlichen Dissertation zweierlei: Sie diskutiert den Rassebegriff Kants überzeugend als naturgeschichtliche Betrachtung des Menschen aus teleologischer Perspektive, und sie problematisiert die teleologischen Prinzipien von Kants naturgeschichtlichen und geschichtsphilosophischen Schriften, die sie an die kritische Philosophie selbst zurückbindet, überzeugend als Träger eurozentrischer Selbstpositionierungen.«