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Record Nr.

UNINA9910372822303321

Autore

Laukötter Anja (Anja Laukötter, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutschland)

Titolo

Von der »Kultur« zur »Rasse« – vom Objekt zum Körper? : Völkerkundemuseen und ihre Wissenschaften zu Beginn des 20. Jahrhunderts / Anja Laukötter

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2015

2015, c2007

ISBN

3-8394-0792-3

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (388)

Collana

Science Studies

Classificazione

LB 34015

Soggetti

Völkerkundemuseum

Ethnology

Anthropologie

Science

Ethnologie

Museum

Racism

Anthropometrie

Repräsentationen

History of Science

Sammlungsgeschichte

Museology

Wissenschaft

Cultural History

History

Rassismus

Wissenschaftsgeschichte

Museumswissenschaft

Kulturgeschichte

Geschichtswissenschaft

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia



Nota di contenuto

Frontmatter    1 Inhalt    5 1. Einleitung    7 2. Die theoretischen Ansätze    57 3. Die wissenschaftliche Praxis    139 4. Schlussbemerkung    315 I. Unveröffentlichte Quellen    327 II. Veröffentlichte Quellen    334 III . Literatur    342 IV. Bildnachweise    381 Dank    385 Backmatter    386

Sommario/riassunto

Wie verlaufen die Argumentationsmuster in Völkerkundemuseen und den Wissenschaften der Völkerkunde sowie der Anthropologie zu Beginn des 20. Jahrhunderts? Das Buch versucht, dieser Frage an zwei Fallbeispielen nachzugehen, indem der theoretische Diskurs der Sammlungs-, Ausstellungs-, Lehr- und Forschungspraxis gegenübergestellt wird.Der identifizierte Wandel von einem »Kultur«- hin zu einem »Rasse«-Begriff sowie der Perspektivenwechsel von Objekten hin zu Körpern wird dabei in einem breiten kolonialen Kontext interpretiert – über ein tradiertes Epochenverständnis hinaus. Dadurch werden Kontinuitäten und Brüche präziser erkennbar als bislang üblich.

Besprochen in:EAZ, 4 (2007), Ulrich van der Heyden www.freiburg-postkolonial.de, 8 (2008), Christoph Seidler

»Die Untersuchung leistet vor allem einen Beitrag zur historischen Aufarbeitung der eigenen Wissenschaftsdisziplin, und damit sind nicht nur Historiker, sondern auch Volkskundler und Ethnologen angesprochen.Als Fazit bleibt festzuhalten, dass der interdisziplinäre Ansatz überzeugt und die Studie ein Gewinn für die kulturwissenschaftlich orientierte Geschichtswissenschaft ist.«

»[Das] vorliegende Forschungsergebnis [ist] beeindruckend genug und macht den Fortschritt in unserem Wissen über zwei führende Völkerkundemuseen zur Hochzeit des Kolonialismus deutlich.«

»Anja Laukötters akribisch recherchierte und gut lesbare Studie füllt [...] nicht nur für Wissenschaftshistoriker eine Forschungs- und für an der eigenen Fachgeschichte interessierte Ethnologen eine Wissenslücke. Das Ringen der beiden Protagonisten erzählt nicht nur eine Geschichte über die Konjunkturen völkerkundlicher Deutungsangebote, sondern lässt ebenso das Ausmaß an Verunsicherung und notwendiger Selbstvergewisserung erkennen, das die Weltkriegsniederlage und der Verlust der Kolonien in den Kreisen der deutschen akademischen Elite hervorgerufen haben.«