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Record Nr.

UNINA9910372821903321

Titolo

Frosch und Frankenstein : Bilder als Medium der Popularisierung von Wissenschaft / Bernd Hüppauf, Peter Weingart

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2015

2015, c2009

ISBN

9783839408926

383940892X

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (462)

Collana

Science Studies

Classificazione

AP 14800

Soggetti

Wissenschaftsgeschichte

History of Science

Sociology of Science

Wissenschaftssoziologie

Kulturtheorie

Cultural Theory

Bildtheorie

Science

Popularisierung

Image

Wissenschaft

Visual Studies

Bild

Sociology

Bildwissenschaft

Soziologie

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter    1 Inhalt    5 Wissenschaftsbilder - Bilder der Wissenschaft    11 Die Zirkulation der Bilder zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Ein historiographischer Essay    45 Wissenschaftspopularisierung - Ansätze und Konzepte    79 Bildwissenschaft    91 Wissen in Bildern.



Zur visuellen Epistemik in Naturwissenschaft und Mathematik    107 Der Frosch im wissenschaftlichen Bild    137 Wissenschaft aus der Hölle: Jack the Ripper und die viktorianische Vivisektion    165 Der Wissenschaftler als öffentliche Persönlichkeit. Die Wissenschaft der Intimität im Nadar-Chevreul-Interview (1886)    205 Fotografie und Südpolforschung um 1900    233 Visuelle Defuturisierung und Ökonomisierung populärer Diskurse zur Nanotechnologie    255 Imagination, Multimodalität und verkörperte Interaktion. Eine Erörterung von Klang und Bewegung in zwei Fallstudien der Magnetresonanztomografie in Labor und Klinik    281 Neurowissenschaft und zeitgenössische Kunst. Ein Interview    311 Gedächtniswesen & Bildparasiten. Die Veräußerung von Erinnerungsvermögen    325 Visuelle Populärbilder und Selbstbilder der Wissenschaft    341 Zwischen Fakt und Fiktion - Stereotypen von Wissenschaftlern in Spielfilmen    373 Frankenstein in Entenhausen?    387 Unvergesslich? Science-Fiction und die Zukunft der Erinnerung    407 Der selbstreferenzielle Wissenschaftler - Erzählung, Medien und Metamorphose in David Cronenbergs Die Fliege    427 Autorinnen und Autoren    453 Backmatter    460

Sommario/riassunto

Populäre Bilder von Wissenschaft werden von Druck- und elektronischen Medien verbreitet. Sie gehören zum Alltagswissen. Wo kommen sie her und wie werden sie gemacht? Gibt es Beziehungen zwischen den Bildern, die in den Wissenschaften produziert werden, und dem Bild, das sich die Öffentlichkeit von Wissenschaft macht? Wenn ja, wie lassen sich diese Beziehungen beschreiben?Der Band untersucht den Zusammenhang zwischen Bildern in der Wissenschaft und von der Wissenschaft vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart: Bilder vom Frosch im Laborexperiment bis zu den Phantasiewelten der Nanotechnologie, denen im Spielfilm und anderen populären Medien die Bilder des ›mad scientist‹ wie Frankenstein und Dr. Caligari, aber auch des Fortschritts im Hochtechnologielabor gegenüberstehen. Die Beiträge bieten vielfältige Perspektiven auf das Problem, wie Bilder als Medium die ›Innenwelt‹ der Wissenschaft mit der ›Außenwelt‹ eines Laienpublikums verbinden.

»Die allgemeinen Überlegungen zu Beginn des Buches [harmonieren] sehr gut mit den interessanten und unterhaltsamen Einzelfallanalysen, die im Anschluss daran präsentiert werden.«

»Der Band [kann] für sich beanspruchen, vielfältige weiterführende Fragestellungen anzuregen und einzelnen Fachdisziplinen kreative Irritationen aus anderen Disziplinen liefern zu können, nicht zuletzt aufgrund einer umfassenden Berücksichtigung bisheriger Ergebnisse eines kaum mehr zu überschauenden Forschungsfeldes.«

Besprochen in:Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.04.2009, Manuela Lenzenwww.timm.starl.at, 30.06.2009, Timm StarlXING, 18 (2010), Peter Weingart

»Bernd Hüppauf zeigt exemplarisch für den Frosch, das beliebteste Labortier vor der Karriere der Maus, wie sich Darstellungen verändern: Vom mythologisch aufgeladenen über das bis zur Unkenntlichkeit zerlegte, in Apparate eingespannte Tier bis hin zum Objekt der Sorge der Umweltschützer.«