1.

Record Nr.

UNINA9910372811103321

Titolo

Identitätsräume : Nation, Körper und Geschlecht in den Medien. Eine Topografie / Brigitte Hipfl, Elisabeth Klaus, Uta Scheer

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2015

2015, c2004

ISBN

9783839401941

3839401941

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (372)

Collana

Cultural Studies

Classificazione

AP 11800

Disciplina

302.23

Soggetti

Medien und Identität

Gender

Body

Mediale Identitätsräume

Media

Media Aesthetics

Körper

Medien

Gender Studies

Medienästhetik

Cultural Studies

Media Studies

Medienwissenschaft

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter    1 Inhalt    5 Vorwort    7 Einleitung: Mediale Identitätsräume    9 Mediale Identitätsräume. Skizzen zu einem ›spatial turn‹ in der Medien- und Kommunikationswissenschaft    16 Medien als Konstrukteure (trans-)nationaler Identitätsräume    53 Planetenpatrouille: Satellitenbilder, Wissensproduktionen und globale Sicherheit    60 Zur Dekonstruktion geopolitischer Räume. 11. September, Spektakel des Terrors und Medienmanipulation: eine Kritik der Medienpolitik von Dschihad und George Bush    81 Beyond



Imagined Community? Transnationale Medien und türkische MigrantInnen in Europa    114 Nation, Gender und die Dance Hall. Eine irische Fallstudie    133 Sexed/Gendered Bodies und die Medien in der Perspektive der Kommunikationswissenschaft. Eine Einführung    165 Körper ins rechte Bild gerückt. Selbstinszenierungen der Leni Riefenstahl am Beispiel ihrer Homepage    172 Die Ordnung der Geschlechter als heterosexuelle Romanze: Foto-Lovestories in Jugendzeitschriften    201 Virtuelle Gefährtinnen in der Hyperwelt. ›Digital Beauties‹ als Allegorien des Posthumanismus    222 Que(e)rräume: Trans, Homo, Hetero    245 Heartland of Darkness: Female Masculinity, White Trash und die Strategien der Repräsentation in »Boys Don't Cry«    250 The Man Who Wasn't There    275 Gefährliche Liebschaften: Formwandler und Homosexualität in »Star Trek: Deep Space Nine« aus einer queeren Perspektive    292 Identität im Cyberspace. Ein psychoanalytischer Zugang    338 AutorInnen    365 Backmatter    370

Sommario/riassunto

Eine der zentralen Debatten der Cultural Studies beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von Medien und Identität. Die vorliegende Aufsatzsammlung liefert hier einen neuen Ansatzpunkt, indem ihre Beiträge Medien als Konstrukteure von Identitätsräumen verstehen. Unter dieser Perspektive werden folgende Themen behandelt: Welche »spaces of identity« ergeben sich aufgrund der medientechnologischen Entwicklungen? Kommt es zu einem Wiederaufleben nationaler Identitätsräume? Werden transnationale bzw. translokale Verortungen sichtbar? Welche Körper werden in den Medien repräsentiert und welche Geschlechterkonstruktionen werden damit vermittelt? Welcher Art sind die Identitätsräume, die im Cyberspace und in dessen virtuellen Umgebungen angeboten werden? Welche Bedeutung kommt Verstörungen normativer Muster durch die medialen Präsentationen von Homosexuellen und Transgenders zu? Mit diesen Fragestellungen gibt der Band spannende Impulse zu den Cultural Studies wie auch zu den theoretisch avancierten Gender und Media Studies.

»Wie deutlich wird, ist in den Beiträgen eine große mediale und theoretische Spannbreite zu finden. Trotz der Unterschiede in den Zugängen und Analyseobjekten ist es den Herausgeberinnen gelungen, einen spannenden, kohärenten Band zusammenzufügen, was besonders den zwischengeschalteten kontextualisierten Abschnittseinleitungen zu verdanken ist. Der Band ist ein wichtiger Schritt in die Richtung einer Medien- und Kommunikationswissenschaft, wie sie im Oktober 2005 auf dem Workshop der Fachgruppe 'Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht' der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft in Frankfurt am Main visioniert wurde: nämlich eine, die Intersektionalität, Vielfalt und Komplexität (hier besonders von Nation, Körper und Geschlecht) in den Analysen berücksichtigt und dennoch einen Fokus so wählen kann, dass sie nicht handlungsunfähig wird.«

Besprochen in:Freiburger Frauen Studien, 17 (2005), Susanne JungVernetzungsstelle für Gleichberechtigung, 11 (2005)Feministische Studien, 1/5 (2006)PUBLIZISTIK, 2/6 (2006), Bärbel Röben

»Für den/die LeserIn bietet der inter- bzw. transdisziplinär ausgerichtete Band - unter den Beitragenden befinden sich Medien- und KommunikationswissenschaftlerInnen, SoziologInnen und FilmwissenschaftlerInnen - einen gelungenen Überblick über einen Themenkomplex, der sicherlich in den kommenden Jahren auch im deutschsprachigen Raum auf akademischer Ebene regen Zulauf finden wird. Eine Stärke des Sammelbandes ist unzweifelhaft seine internationale Ausrichtung mit Beiträgen aus Deutschland, Österreich,



den USA, Kanada, England und Irland.«

»Identitätsräume als Orte der (Re-)Produktion und Repräsentation von Subjekten sind durch Grenzziehungen gekennzeichnet [...]. Einen mit diesem Paradigma verbundenen 'spatial turn` in der Kommunikationswissenschaft skizziert Brigitte Hipfl mit einem fundierten Rückgriff auf andere Forschungsbereiche, insbesondere Kulturgeografie und Psychoanalyse. Sie und ihre Mit-Herausgeberinnen verweisen auf ihren notwendigen 'Mut zur Lücke` bei der international und interdisziplinär ausgerichteten Zusammenstellung der Aufsätze, die unterschiedliche theoretische und methodische Zugänge an Beispielen eindrücklich konturieren [...]. Zwölf der insgesamt 16 Beiträge des Sammelbandes basieren auf zwei Fachtagungen 2002 in Österreich und Deutschland.«

»Insgesamt ein sicher sehr ambitionierter Beitrag zum spatial turn, der nicht zuletzt durch die knappen Überblicke über die Forschungsansätze der vergangenen Jahre, die die einzelnen Teile einleiten, auch einführenden Charakter besitzt und eindrucksvoll unterschiedliche Aspekte zu dieser Debatte dokumentiert. Unterstrichen wird dies nicht zuletzt durch den fundierten Überblick über die Forschungsperspektive von Brigitte Hipfl.«

»Aus medienpädagogischer Perspektive bietet dieser Band neben der generellen Orientierung auf Raum als wissenschaftlichem Denk- und Forschungsansatz auch unter dem Stichwort der kritischen Begleitung der Medienentwicklung Ansatzpunkte. Der dekonstruktivistische Anspruch der AutorInnen führt zu bemerkenswerten und anspruchsvollen Analysen der Medienkultur.«

»Allen Texten gemeinsam ist [...] die Erkenntnis, dass Nation und Geschlecht soziale Konstrukte sind, an deren Bildung die Medien in erheblichem Maße beteiligt sind. Deren Verführung, Normen zu zementieren oder Normabweichung zu dämonisieren, gilt es - darin sind sich die AutorInnen einig - zu entgegnen. Artikel dieser Art, ob man ihre Analyse nun völlig teilt oder nicht, sind es, die in diesem Reader für Diskussionsstoff sorgen und milde über das etwas ungenau umrissene Thema hinwegsehen lassen.«

»Eine der zentralen Debatten der Cultural Studies beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von Medien und Identität. Die vorliegende Aufsatzsammlung liefert hier einen euen Ansatzpunkt, indem ihre Beiträge Medien als Konstrukteure von Identitätsräumen verstehen. Ein anspruchsvolles Buch, für vertieftes Interesse gut geeignet.«