1.

Record Nr.

UNINA9910372806103321

Titolo

Keiner wird gewinnen : Populäre Musik im Wettbewerb / Dietrich Helms, Thomas Phleps

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2015

2015, c2005

ISBN

9783839404065

3839404061

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (214)

Collana

Beiträge zur Popularmusikforschung

Classificazione

LR 54600

Disciplina

781.64

Soggetti

Musik

Music

Popular Culture

Wettbewerb

Eurovision Song Contest

Pop Music

Deutschland Sucht den Superstar

Musicology

Popstars

Popkultur

Popmusik

Musikwissenschaft

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter    1 INHALT    5 EDITORIAL    7 VON MARSYAS BIS KÜBLBÖCK. EINE KLEINE GESCHICHTE UND THEORIE MUSIKALISCHER WETTKÄMPFE    11 » UND NUN AN DIE FRONT, DEUTSCHE KAPELLEN, DEUTSCHE MUSIKER!« INFORMATIONEN UND ÜBERLEGUNGEN ZU WETTBEWERBEN IN DER POPULÄREN MUSIKSZENE AUS DER ZEIT VOR DEM 2. WELTKRIEG    41 »MACHTS EIN EIGENES LAGERLIED« - LIEDWETTBEWERBE IM KZ    57 DAS TV-FESTIVAL ALS BÜHNE DES PROTESTS UND DER INNOVATION. DIE BRASILIANISCHEN MUSIKFESTIVALS 1965-1972    83 MUSIKWETTBEWERB VS.



WETTBEWERBSMUSIK - DAS DILEMMA DES EUROVISION SONG CONTESTS    101 KEINER DARF GEWINNEN - POTENZIALE EINER EFFEKTIVEN MEDIENKRITIK NEUER TV-CASTINGSHOWS    113 HIT-RECYCLING: CASTING-SHOWS UND DIE WETTBEWERBSSTRATEGIE »COVERVERSION«    137 DER GUTE TON, ODER: DIE FUNKTION DANIEL KÜBLBÖCKS IM STAR-SYSTEM VON DEUTSCHLAND SUCHT DEN SUPERSTAR UND IM ÖFFENTLICHEN DISKURS    151 MUSIKSTARS IN DER WAHRNEHMUNG JUGENDLICHER TV-CASTINGSHOW-REZIPIENTEN. EINE EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG    163 DIE WERTUNGSKRITERIEN DER DEUTSCHLAND SUCHT DEN SUPERSTAR-JURY VOR DEM HINTERGRUND SOZIALER MILIEUS UND KULTURINDUSTRIELLER STRATEGIEN    187 ZU DEN AUTOREN    209 Backmatter    212

Sommario/riassunto

Deutschland sucht: den Superstar, Popstars oder auch den Finalteilnehmer für den Eurovision Song Contest. Musikalische Wettbewerbe in der populären Musik fesseln ein Millionenpublikum. Obwohl in der Vergangenheit Wettbewerbe oft entscheidend für die Weiterentwicklung der populären Musik wie auch der Kunstmusik waren, haben sich weder Musik- noch Kulturwissenschaften bisher ausführlich mit dem Thema auseinander gesetzt. Der Band untersucht Wettbewerbe, die aktuell Schlagzeilen machen, knüpft jedoch auch Verbindungen zur Geschichte dieser Form und zu vergleichbaren Events in anderen Kulturen.

»Die [...] Beiträge weisen ein hohes Reflexionsniveau auf.Alle Autoren des vorliegenden Bandes überzeugen mit ihrer Durchdringung der zugrunde liegenden Fragestellung, indem sie, sich in ihrer Ideenwelt bewegend, auch den musikalisch interessierten Laien wichtige Einblicke über den Stand derzeitiger Popmusikforschung geben.«

»Den Initiatoren der Tagung und den Herausgebern dieser Publikation ist zu danken, dass sie sich dieses Themas angenommen haben. Schließlich können sie auch so manches Vorurteil beseitigen, denn vor einem durch das Publikum und einer kleinen Expertenrunde ermittelten Superstar braucht niemand Angst zu haben. Es bleibt zu wünschen, dass sich auch weiterhin Forscher mit dieser Thematik befassen. Der Anfang ist auf jeden Fall mit dieser höchst lesenswerten Publikation gemacht.«

»›A star is born‹ hieß es einst, schreiben die Herausgeber im Editorial, doch dies droht in der Popmusik immer mehr von ›A star is made‹ abgelöst zu werden. Die Rede ist von Formaten wie ›Deutschland sucht den Superstar‹, denen renommierte Musikwissenschaftler nun ein erstes Buch gewidmet haben.«

»Insgesamt eröffnet der Band den Blick auf ein interessantes Themenfeld [...].«

»'Keiner wird gewinnen' ermöglicht interessante Einblicke in die Geschichte des Musikwettbewerbs, in die psychologischen, soziologischen und wirtschaftlichen Mechanismen der Castingshows und versucht unter anderem auch den Erfolg von Dieter Bohlens 'Wohlfühlsongs' zu erklären und die - oft fragwürdigen - Wertungskriterien der Juroren zu analysieren. Die Herausgeber Dietrich Helms (Institut für Musik und Musikwissenschaft der Universität Dortmund) und Thomas Phleps (Direktor am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Gießen und Vorstandsmitglied des Arbeitskreises Studium Populärer Musik) und zahlreiche weitere Autoren zeigen Parallelen zwischen den verschiedenen Musikwettbewerben, Jury-Wertungen und Karriereverläufen der frischgebackenen Popsternchen, so dass sich das Phänomen Castingsshows dem Leser mit vielen bisher noch unbekannten Facetten und Erkenntnissen erschliesst.«

Besprochen in:FORUM MUSIKBIBLIOTHEK, 4 (2005), Michael



Stapperwww.netzmagazin.ch, 12 (2005), Stephan SiggJahrbuch des Deutschen Volksliedarchivs, 52 (2007), Sabine Vogt