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Record Nr.

UNINA9910372803803321

Titolo

Der Orient, die Fremde : Positionen zeitgenössischer Kunst und Literatur / Regina Göckede, Alexandra Karentzos

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2015

2015, c2006

ISBN

9783839404874

3839404878

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (214)

Collana

Kultur- und Medientheorie

Classificazione

EC 5197

Disciplina

700

800

Soggetti

Orientalismus

Literature

Gender

Postcolonialism

Zeitgenössische Kunst

Arts

Literatur

General Literature Studies

Postkolonialismus

Art History of the 20th Century

Orient

Cultural Studies

Kunst

Allgemeine Literaturwissenschaft

Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts

Kulturwissenschaft

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter    1 Inhalt    5 Vorwort    7 Einleitung: Der Orient, die Fremde    9 Das Fremde. Anmerkungen zu seinem Auftritt in Kultur und Wissenschaft    21 Orientalismus, Gender und die binäre Matrix



kultureller Repräsentationen    39 Globale Konflikte. Anmerkungen zur Rushdie-Affaire    67 Mein Istanbul, mein Berlin. Emine Sevgi Özdamar's literary re-negotiations of Turkish-German division    83 Zwischen Wort und Bild. Iranische Literatur und Kunst der Gegenwart im Austausch    101 Andersdenkende    121 Unterscheiden des Unterscheidens. Ironische Techniken in der Kunst Parastou Forouhars    127 ›Nahe Ferne‹ - ›ferne Nähe‹. Anmerkungen zu einem orientalistischen Topos in der zeitgenössischen Kunst    139 Notizbuch Samarkand. Skizzen einer Stadt von Rebecca Horn    165 Zweifelhafte Dokumente. Zeitgenössische arabische Kunst, Walid Raad und die Frage der Re-Präsentation    185 Zu den Autorinnen und Autoren    205 Abbildungsnachweis    209 Backmatter    211

Sommario/riassunto

Der »Orient« als kulturgeografische Kategorie ist zugleich diffus und überdeterminiert: changierend zwischen den Klischees von Tyrannei und Despotismus einerseits, Sinnlichkeit und Weisheit andererseits. Obwohl die Idee einer orientalischen Entität ideologiekritisch hinterfragt worden ist, wird der Topos heute nicht nur verklärend als touristisches Reiseziel in Katalogen gepriesen, sondern auch in der aktuellen politischen Situation als Bild des arabischen, orientalischen Anderen massenmedial fortgeschrieben. In diesem Kontext erhalten Kunst und Literatur eine wichtige Funktion als Reflexionsmedien, mit denen Fremdbilder kritisch hinterfragt werden können.In zehn interdisziplinären Beiträgen analysiert der vorliegende Sammelband künstlerische und literarische Praktiken der Differenzsetzung der »orientalischen Fremde«.

»Der ansprechend gestaltete, theoriegefüllte Band bietet einen anregenden interdisziplinären Beitrag zur Orientdiskussion und unterstreicht die Bedeutung von künstlerischen (Exil-)Arbeiten zur Verbreitung, Verbindung und Hinterfragung der ›okzidentalen‹ Sicht auf den ›Orient‹.«

»Mit diesem Band liegt endlich auch in deutscher Sprache eine Sammlung von repräsentativen Kunst- und Literatur-Interpretationen vor, welche die orientalistische Kodierung der kulturellen Repräsentationen der ›orientalischen Fremde‹ beleuchten.Das gut lesbare Werk, das die Künste als Ausdrucksformen gegenwärtiger theoretischer Diskurse ins Licht rückt, ist eine Pflichtlektüre für Studierende der modernen Orientwissenschaften.«