1.

Record Nr.

UNINA9910372793103321

Autore

Langer Antje <p>Antje Langer, Universität Frankfurt a.M., Deutschland </p>

Titolo

Disziplinieren und entspannen : Körper in der Schule – eine diskursanalytische Ethnographie / Antje Langer

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2015

2015, c2008

ISBN

9783839409329

3839409322

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (310)

Collana

Pädagogik

Classificazione

DF 2000

Disciplina

371.5

Soggetti

Körper

Body

Pedagogy

Pädagogik

Education

Diskursanalyse

Educational Research

Ethnographie

Bildung

Bildungsforschung

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter    1 Inhalt    5 Einleitung    9 Historische und gegenwärtige Blicke auf Körper und Schule    19 Körper, Macht und diskursive Praktiken    33 Diskursanalytische Ethnographie - Forschungsprozess und Methoden    69 Lernende und gelehrige Körper    95 Körper, Sanktion und Disziplin(-ierung?)    145 Lehrende und gelehrige Körper    183 Körperliche Bezugnahme als Aspekt pädagogischer Beziehungsarbeit    231 Einsatz- und Gebrauchsweisen des Körpers in der Schule    267 Dank    277 Literatur    279 Zitierte Artikel aus dem Materialkorpus    301 Abbildungsverzeichnis    309 Backmatter    310

Sommario/riassunto

Differenziert und kritisch nimmt diese Studie Konzepte und



Gebrauchsweisen des Körpers in der Institution Schule in den Blick. Vom Topos der Disziplinierung des Schülerkörpers führt die Analyse zum gelehrigen »Lehrkörper«, an dem der pädagogische Diskurs über eine »körperbewusste Lernkultur« ansetzt. Um die stets strukturell und diskursiv durchzogenen Interaktionen und Körperpraktiken herauszuarbeiten, verschränkt die Studie ethnographische Beobachtungen mit einer Analyse diskursiver Praktiken. So werden nicht nur die Kontexte der möglichen Denkweisen von in der Schule Handelnden offengelegt, auf die sich schulisches Handeln und Alltagspragmatiken – bewusst oder unbewusst – beziehen, sondern es wird zugleich ein bedeutsamer methodologischer Beitrag für die qualitative Bildungsforschung geleistet.

»In ausführlichen Beschreibungen und sehr einfühlsamen Deutungen wird herausgearbeitet, wie Körperlichkeit dazu beiträgt, die eigene Person im jeweiligen situativen, sozialen Umfeld darzustellen, und wie umgekehrt das Umfeld auf die Körperlichkeit reagiert.«

»Die Studie zeigt gerade durch ihr methodisches Vorgehen eindrücklich, ›dass sich zwischen dem körperlichen Agieren und Reflektieren ein großes Feld des Nicht-Sagbaren aufspannt‹ (275). Dieses aus der Tabuzone geholt zu haben, ist ihr großer Verdienst.«