1.

Record Nr.

UNINA9910372791803321

Titolo

No Time for Losers : Charts, Listen und andere Kanonisierungen in der populären Musik / Dietrich Helms, Thomas Phleps

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2015

2015, c2008

ISBN

9783839409831

3839409837

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (178)

Collana

Beiträge zur Popularmusikforschung

Classificazione

EC 2440

Disciplina

781.63

Soggetti

Populäre Musik

Music

Kanonbildung

Popular Culture

Hitlisten

Pop Music

Charts

Musicology

Bestenlisten

Musik

Popkultur

Popmusik

Musikwissenschaft

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter    1 Inhalt    5 Editorial    7 Was heißt: »Das bleibt«? Bausteine zu einer kulturwissenschaftlichen Kanontheorie    11 Pop zwischen Historismus und Geschichtslosigkeit. Kanonbildungen in der populären Musik    25 Interaktive Kanonisierung populärer Musik - Möglichkeiten und Auswirkungen ihrer Manipulierbarkeit    51 Das Potpourri als Komplementärerscheinung zum Kanon bürgerlicher Kunst und Zeichen der Moderne    63 Was ist Salsa?    81 Grenzkontrollen im deutschen Jazz    95 Lob der Dilettanten: Kanonisierungen des Punk in



der Zeitschrift Sounds 1977/1978    113 »Immer die gleichen Klassiker!« Heavy Metal und der Traditionsstrom    127 »...when I'm not put on this l ist...« Kanonisierungsprozesse im HipHop am Beispiel Eminem    145 Tadel verpflichtet. Indizierung von Musik und ihre Wirkung    161 Zu den Autoren    173 Backmatter    176

Sommario/riassunto

Charts und Airplaylisten, Umfragen und Votings - nirgends sonst wird so öffentlich gemessen und hierarchisiert wie in der populären Musik. Daneben existieren unter Fans und Fachleuten zahlreiche »geheime« Kanones. Das Wissen um den Rang einer Band, eines Stücks oder einer Einspielung ist Macht- und Distinktionsgewinn. Noch nie sind so viele ratgebende Bücher und Zeitschriften über die »100/50/18/3 besten Platten« erschienen, die »alles, was man wissen muss«, in kompakter Form vorerzählen. Die Definitionsmacht dieser populären Kanones ist unter Fans und Journalisten hart umkämpft.Erstmals für die deutschsprachige Popularmusikforschung beleuchtet dieser Band das Phänomen aus den Perspektiven verschiedener Musiken, Zeiten und Wissenschaftsdisziplinen.

Besprochen in:Journal der Jugendkulturen, 15 (2010), Daniel Schneider

»[Es] lohnt sich ein Blick in das Buch, da hier interessante und in Bezug auf die Popmusik bisher eher selten gestellte Fragen nach der Bildung von Geschmack und dem Entstehen von Traditionen behandelt werden.«

»Das Kanonisieren erweist sich [...] als ein Versuch, die Lebendigkeit der Stilentwicklung festzustellen – und so der essentiellen Dynamik gewisser Formen der Popmusik entgegenzutreten. Diesen Widerspruch herausgearbeitet zu haben, ist ein Verdienst des kleinen Bandes.«