1.

Record Nr.

UNINA9910372789903321

Autore

Perinelli Massimo <p>Massimo Perinelli, Universität zu Köln, Deutschland </p>

Titolo

Fluchtlinien des Neorealismus : Der organlose Körper der italienischen Nachkriegszeit, 1943-1949 / Massimo Perinelli

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2015

2015, c2009

ISBN

9783839410882

3839410886

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (380)

Collana

Histoire

Classificazione

AP 44939

Disciplina

791.436561094509044

Soggetti

Film

Italien

Body

Körper

Cultural History

Gender

Italian History

Deleuze

History of the 20th Century

History

Kulturgeschichte

Italienische Geschichte

Geschichte des 20. Jahrhunderts

Geschichtswissenschaft

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter    1 Inhalt    5 Danksagung    7 Filme als Quelle einer materiellen Geschlechtergeschichte    31 Der Film der Nachkriegszeit    95 Das Verschwinden der Männer    147 Frauen im Zentrum    233 Das Leben auf dem toten Körper    289 Riso amaro    295 Die Rückkehr der Nation    323 Filmographie    347 Bibliographie    351 Filmindex    371 Backmatter    376



Sommario/riassunto

Dieses Buch verbindet erstmalig eine an das Denken von Deleuze/Guattari angelehnte materielle Körpergeschichte mit dem Spielfilm als historische Quelle. Dieser für die Geschichts- und Medienwissenschaften innovative Ansatz führt zu einer Neubewertung der italienischen Nachkriegszeit und ihres Kinos. Während die historische Wissenschaft Italien 1943-1949 als eine Zeit des Chaos und des politischen Kulturkampfes sieht, zeugen die Analysen von knapp 50 Filmen der neorealistischen Periode von faszinierenden heterotopischen Vergesellschaftungsformen, die in der Lücke zwischen dem Zusammenbruch des Faschismus und der Etablierung der italienischen Republik im Übergang zu den 1950er Jahren möglich wurden.

»[Perinellis] Blick auf die Meisterwerke des italienischen Nachkriegsfilms [ist] insgesamt doch ein erfrischend unkonventioneller, der auch ausgesprochenen Kennern der Materie noch die eine oder andere neue Perspektive vermitteln dürfte.«