1.

Record Nr.

UNINA9910372789503321

Autore

Siebers Tobin (Tobin Siebers, University of Michigan Ann Arbor, USA)

Titolo

Zerbrochene Schönheit : Essays über Kunst, Ästhetik und Behinderung / Tobin Siebers, Andrea Stumpf, Gabriele Werbeck

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2015

2015, c2009

ISBN

9783839411322

3839411327

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (130)

Collana

Disability Studies. Körper – Macht – Differenz

Classificazione

CC 6900

Soggetti

Behinderung

Disability Studies

Kunst

Arts

Kunstwerk

Aesthetics

Ästhetik

Body

Körper

Art History

Kunstgeschichte

Cultural Studies

Kulturwissenschaft

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter    1 Inhalt    5 1. Zerbrochene Schönheit. Einführung    7 2. Was können die Disability Studies aus den culture wars lernen?    17 3. Behinderung und Kunstvandalismus    41 4. Trauma-Kunst: Ritual und Verletzung im Medienzeitalter    55 5. Wörter, die uns wie Glasaugen anstarren: Behinderung in Literaturwissenschaft und Visual Studies    75 6. Fazit. Behinderung im Spiegel der Kunst    89 Abbildungen    95 Literatur    123



Sommario/riassunto

Je mehr wir in der Moderne ankommen, umso stärker wirkt die Gleichung zwischen Kunst und Behinderung – bis Kunst kaum mehr ohne den Schatten der Behinderung wahrgenommen werden kann. Tatsächlich ist diese Gleichung so stark, dass wir Schwierigkeiten haben, Kunstwerke der Vergangenheit nicht nach Maßgabe moderner Bilder von Behinderung zu sehen.Die Essays von Tobin Siebers konzipieren dagegen Kunst als einen Bereich, in dem Behinderung einen eigenständigen ästhetischen Wert besitzt.

»Ein Buch der starken Sätze und der verblüffenden Blickwinkel hat Tobin Siebers vorgelegt.[Es] bündelt ›Essays über Kunst, Ästhetik und Behinderung‹, zielt aber auf das denkbar Größte, das Allgemeine. Wenn nämlich wahre Schönheit, eine Schönheit jenseits marktkonformer Standards, tatsächlich eine ›ursprüngliche Verbindung zum behinderten Körper‹ haben sollte, dann könnte und dann sollte Kunst den Weg weisen in eine Gesellschaft, die auf Einschluss statt Ausschluss, auf Zugänglichkeit statt auf Barrieren beruht. Eine solchermaßen verstandene Kunst ist hochpolitisch, insofern sie das gleichberechtigte Bleiberecht aller Behinderung im Reich der Schönheit anerkennt.«

»Das Buch ist eine wissenschaftliche Publikation aus dem Feld der Disability Studies, wendet sich aber auch an Kunst- und Kulturinteressierte, die sich von einem akademischen Werk nicht abschrecken lassen.«

»Ein Buch der starken Sätze und der verblüffenden Blickwinkel.«