1.

Record Nr.

UNINA9910360254103321

Autore

Mevissen Natalie <p>Natalie Mevissen, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Deutschland </p>

Titolo

Normativität und Wertneutralität : Grundlegung zu einer Wissenschaftssoziologie der Soziologie / Natalie Mevissen

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2019

ISBN

9783837649888

3837649881

9783839449882

383944988X

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (324)

Collana

Science Studies

Disciplina

301

Soggetti

Theorie

Theory

Praxis

Practice

Systems Theory

Systemtheorie

Grounded Theory

Dokumentarische Methode

Documentary Method

Science and Technology Studies

Wertneutralität

Value Neutrality

Hermeneutik

Hermeneutics

Interview

Gesellschaft

Society

Wissenschaft

Science

Wissenschaftssoziologie

Sociology of Science

Soziologische Theorie

Sociological Theory

Soziologie

Sociology



Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter    1 Inhalt    5 Tabellen- und Abbildungsverzeichnisse    7 Prolog    9 1.1 Das Phänomen: Die doppelte Mission der Soziologie    13 1.2 Die Kontextuierung: Die Doppelstruktur der Soziologie als "soziologischer Problembär"    17 1.3 Das Desiderat: Die Analyse der Doppelstruktur der Soziologie als Grundlegung zu einer Wissenschaftssoziologie der Soziologie    30 1.4 Argumentationsgang der Arbeit    39 2.1 Eine historische Kontextualisierung    41 2.2 Eine soziologische Kontextualisierung    60 2.3 Theoretische Konsequenzen    113 2.4 Methodologische Konsequenzen    122 3.1 Auswahl der geeigneten Methode    129 3.2 Entwurf eines empirischen Zugangs zur Untersuchung der Soziologie    149 Einführung    169 4.1 Das Verhältnis zur Soziologie    174 4.2 Das Verhältnis zwischen der Soziologie und ihrem Untersuchungsgegenstand    226 4.3 Zwischenfazit    253 5.1 Das Autoritätsdefizit der Soziologie    259 5.2 Das Identitätsdefizit der Soziologie    270 5.3 Das Innovationsdilemma der Soziologie    276 6.1 Zwischen Relativismus und Selbstreferenzialität: Ein theoretisches Resümee    281 6.2 Fragmentierung als Herausforderung: Ein methodologisches Resümee    287 6.3 Vom Problembären zur Wahlverwandtschaft: Für eine Reformulierung eines soziologischen Paradigmas    289 Literaturverzeichnis    295

Sommario/riassunto

Ein Teil der Soziologie will sich seit jeher von jeglicher Einmischung in die Praxis distanzieren, ein anderer Teil in die Gesellschaft hineinwirken. Im ersten Fall begreift die Soziologie sich als Wissenschaft, die von Außen auf die Gesellschaft schaut. Im zweiten Fall kann sie sich ihrer Zugehörigkeit zur Gesellschaft nicht entziehen. Was jedoch bedeuten diese vermeintlich widersprüchlichen Ziele für Soziolog*innen und was sagt das über das Fach selbst aus?Natalie Mevissen untersucht das Verhältnis der Soziologie zur Gesellschaft mit Hilfe hermeneutischer Interviewanalysen und formuliert zugleich Bedingungen für eine theoretisch wie methodologisch fundierte Wissenschaftssoziologie der Soziologie. Sie plädiert für einen Perspektivwechsel: weg von einem Problemdiskurs hin zu einer Perspektive der Wahlverwandtschaft der Soziologie mit der Gesellschaft.