1.

Record Nr.

UNINA9910297046603321

Autore

von Grafenstein Maximilian

Titolo

The Principle of Purpose Limitation in Data Protection Laws : : The Risk-based Approach, Principles, and Private Standards as Elements for Regulating Innovation / / Maximilian von Grafenstein

Pubbl/distr/stampa

Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, 2018

Baden-Baden : , : Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, , 2018

ISBN

9783845290843

3845290846

Edizione

[1 ed.]

Descrizione fisica

1 electronic resource (676 p.)

Collana

Schriften zur rechtswissenschaftlichen Innovationsforschung

Disciplina

342.0858

Soggetti

Data protection - Law and legislation - European Union countries

Data protection - Law and legislation - Germany

Data protection - Law and legislation

Lingua di pubblicazione

Inglese

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Introduction -- Conceptual definitions as a link for regulation -- The function of the principle of purpose limitation in light of Article 8 ECFR and further fundamental rights -- Empirical approach in order to assist answering open legal questions -- Final conclusion: The principle of purpose limitation can not only be open towards but also enhancing innovation.

Sommario/riassunto

Die Arbeit untersucht das datenschutzrechtliche Zweckbindungsprinzip aus der Perspektive der rechtswissenschaftlichen Innovationsforschung. Danach schützt das Zweckbindungsprinzip nicht nur die Autonomie der Betroffenen, sondern lässt zugleich den Verarbeitern ausreichend Spielraum, um im Rahmen ihrer Innovationsprozesse den Schutz optimal umzusetzen. In diesem Sinne stellt sich die Pflicht des Verarbeiters, die Zwecke der Verarbeitung zu spezifizieren, als ein Instrument des Vorsorgeschutzes dar. Es zielt darauf ab, spezifische Risiken, die sich aus der Datenverarbeitung für die Grundrechtsausübung des Betroffenen ergeben, frühzeitig zu erkennen. Demgegenüber zielt das Erfordernis, dass die spätere Verarbeitung nicht unvereinbar mit der ursprünglichen Zweckangabe



sein darf, auf eine Kontrolle der zusätzlichen Risiken, die sich aus der späteren Verarbeitung ergeben. Dieser Interpretationsansatz zeigt eine Möglichkeit auf, wie nicht nur die Betroffenen effektiv vor den Risiken der Datenverarbeitung geschützt, sondern auch die Verarbeiter befähigt werden können, die Einhaltung der rechtlichen Vorschriften als innovationsfördernden Wettbewerbsvorteil zu nutzen.