1.

Record Nr.

UNINA9910275048803321

Autore

Betz Albrecht

Titolo

Karl Kraus et son temps / / Gilbert Krebs, Gerald Stieg

Pubbl/distr/stampa

Paris, : Presses Sorbonne Nouvelle, 2017

ISBN

2-87854-779-9

Descrizione fisica

1 online resource (290 p.)

Altri autori (Persone)

BouveresseJacques

FrühEckart

GreiterAlmut

KrebsGilbert

KreisslerFelix

LensingLeo

LerschBarbara

Le RiderJacques

PaulJean-Marie

PelinkaAnton

PfabiganAlfred

PollakMichael

RovanJoseph

ScheichlSigurd Paul

SosnowskiGilles

SzaboJanos

TimmsEdward

StiegGerald

Soggetti

Literature  German  Dutch  Scandinavian

Karl Kraus

Autriche

satire

presse

Lingua di pubblicazione

Francese

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia



Sommario/riassunto

Né en 1874, Karl Kraus a été mêlé de loin ou de près, comme acteur, témoin ou juge, à tous les mouvements artistiques, intellectuels ou politiques qui agitèrent Vienne au début de notre siècle. Pendant plus de trente ans, de 1899 à sa mort en 1936, il fit paraître sa revue Die Fackel, qu'il finit par rédiger tout seul et dans laquelle il a publié la majeure partie de son oeuvre. Pessimiste et lucide il combattit les travers de son temps et ses armes préférées furent la citation et la glose. Les spécialistes français, autri­chiens, allemands, américains et hongrois dont les contributions sont réunies ici ont étudié tour à tour les rapports ambigus et apparemment changeants de Kraus avec la politique et les partis, ses prises de positions sur le sionisme, le nationalisme, la guerre et la paix, son attitude à l'égard de quelques grandes questions de son temps comme le féminisme, l'éducation, la théorie des masses ou le déclin de l'Occident, et ils ont analysé la stratégie et les armes du satiriste.  Both feared and admired in his time for his relentless criticism of the Austrian society, Karl Kraus is considered even today as one of the great masters of a satire that criticizes the corruption of private and public morals through the corruption of language, particularly in the press.



2.

Record Nr.

UNINA9910554269303321

Autore

Strick Simon <p>Simon Strick, Berlin, Deutschland </p>

Titolo

Rechte Gefühle : Affekte und Strategien des digitalen Faschismus / Simon Strick

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2021

ISBN

9783839454954

3839454956

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (480 p.)

Collana

X-Texte zu Kultur und Gesellschaft

Classificazione

MS 4710

Soggetti

Internet

Medien

Media

Faschismus

Fascism

Alt-Right

Alt-right

Rassismus

Racism

Gender

Affekt

Affect

Network

Netzwerk

Rechtsextremismus

Right-wing Extremism

Populismus

Populism

Neue Rechte

New Right

Meme

Politik

Politics

Gender Studies

Political Sociology

Politische Soziologie

Political Science

Politikwissenschaft



Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Fascism is doing well it has become a meme, a good for consumption and an emotional world. Its dreams of violence and man fantasies find a perfect biotope on the net. Right-wing agitators create marketable emotional patterns that reach from YouTube and parliaments to the streets. They build attractive counter-realities and win elections, followers and audiences with them. From GamerGate to Halle, "great exchange" to "Corona lie" - Simon Strick examines the affective strategies of right-wing actors. Numerous analyses show how they popularise and connect feelings of endangerment for whites and men: This fascism speaks the language of the risk society and effectively manipulates democratic spaces. Distancing is not a remedy for this right-wing revolution of feelings. Right(-wing) feelings must be answered collectively and affectively.

Nota di contenuto

Frontmatter -- Inhalt -- Hinweis zu den Abbildungen -- Fragen Lernen -- Die verlorene Ferne des Faschismus -- Erster Teil Reflexiver Faschismus: Ein Klimamodell -- Gefühlte Weltskizzen -- Affekttheorie, Metapolitik und drei Beispiele -- Reflexiver Faschismus -- Klimawandel von Rechts -- Zweiter Teil 15 Screenshots des reflexiven Faschismus -- Einleitung: Die rechte Hausse -- 1. Nazis weinen -- 2. Helles/Dunkles Netzwerk -- 3. Alt-Sexy -- 4. Das Recht, Allein zu sein -- 5. #GamerGate -- 6. Beta Feels -- 7. Junggesellenmaschinen -- 8. Kuratorischer Extremismus -- 9. Stehen Bleiben -- 10. Sich Verstricken I & II -- 11. Rechter Beziehungsalltag -- 12. Bösartige Mimikry (Sokal Squared) -- 13. Pokémon Fascism Go I & II -- 14. Zensur und Erschöpfung -- 15. Meine Freiheit Matters -- Dritter Teil Was Tun? -- A creature with life of its own -- Zur Verabschiedung des Normalen -- Kleine Ökologien -- Zusammenfassung -- Abbildungsverzeichnis -- Danksagung und Widmung

Sommario/riassunto

Dem Faschismus geht es gut – er ist Meme, Konsumgut und Gefühlswelt geworden. Seine Gewaltträume und Männerphantasien finden im Netz ein perfektes Biotop. Rechte Agitator*innen schaffen marktfähige Gefühlsmuster, die von YouTube und den Parlamenten bis auf die Straße reichen. Sie bauen anziehende Gegenrealitäten – und gewinnen damit Wahlen, Follower und Publikum. Von GamerGate bis Halle, »großer Austausch« bis »Corona-Lüge« - Simon Strick untersucht die affektiven Strategien rechter Akteur*innen. Zahlreiche Analysen zeigen, wie sie Gefährdungsgefühle für Weiße und Männer populär und anschlussfähig machen: Dieser Faschismus spricht die Sprache der Risikogesellschaft und manipuliert effektiv demokratische Öffentlichkeiten. Distanzierung ist kein Mittel gegen diese rechte Gefühlsrevolution. Auf Rechte Gefühle muss kollektiv und affektiv geantwortet werden.

Besprochen in: http://www.christa-tamara-kaul.de, 8 (2021) IDA-NRW, 3 (2021) InfoDienst Migration, 4 (2021) https://gucklocher.de, 10.12.2021, Jannick Griguhn https://kallaxa.com, 22.02.2022 http://newfascismsyllabus.com/, 30.08.2022 www.relevant.news, 05.12.2024, Milena Österreicher

»Die Botschaft des Buchs ist eindeutig: Auf Rechte Gefühle muss kollektiv und affektiv geantwortet werden!«

»Dieses Buch behandelt die emotionalen Anziehungskräfte, ihre Weltbilder, Affekte und Ideologemen, die der Faschismus dem digitalen Raum und seinen Möglichkeiten angepasst hat.«



»Stricks geballte Ladung an Information, Deutung und Theorie [ist] die wohl intelligenteste und umfassendste Darstellung des zeitgenössischen Faschismus und seines fundamentalen Gestaltwandels [...]. Pflichtlektüre für alle Nie-Wieder-Strategen!«

»Strick schreibt explizit in der ersten Person, nämlich als jemand, dessen eigene akademische Position als rassismuskritischer Genderforscher im Fadenkreuz des rechten Kulturkampfs steht. Wer die gegenwärtige Rechte und ihr digitales ›emotioneering‹ verstehen will, kommt um seine Lektüre nicht herum.«

»Die politische Brisanz, Breite und Aktualität der von Strick illustrierten Zusammenhänge legt nicht nur Medienkulturwissenschaftler_innen die Lektüre nahe, sondern allen, die sich mit sozialen Medien und digitalen Alltagskulturen in Hochschullehre und Forschung sowie in Schulunterricht und politischer Bildungsarbeit auseinandersetzen.

»Simon Strick präsentiert ein lesenswertes Panorama der Präsenz ›rechter‹ Gefühle, Themen und Aktionen im Internet. Lesenswert sind – das ist bei wissenschaftlichen Büchern selten der Fall – auch die Fußnoten.«

»Strick [zeigt]: Rechtes Denken und Fühlen ist nicht irgendwo anders, sondern mitten unter und sehr oft wohl auch in uns.«

»Beeindruckende Studie.«

»Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.«

»Seine zentrale These, dass die alternative Rechte versucht, die Räume im vorpolitischen Raum zu besetzen und über soziale Medien ein neues kollektives Bewusstsein zu schaffen, hat Simon Strick in seinem reich illustrierten Buch gut belegt. Seine Warnung, dass dieser Entwicklung nicht allein mit Faktenchecks begegnet werden kann, sollte nicht ungehört verklingen.«