1.

Record Nr.

UNINA9910265142903321

Autore

Otto Marcus <p>Marcus Otto, Leibniz-Institut für Bildungsmedien, Deutschland </p>

Titolo

Der Wille zum Subjekt : Zur Genealogie politischer Inklusion in Frankreich (16.-20. Jahrhundert) / Marcus Otto

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2014

ISBN

9783839426395

3839426391

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (373 p.)

Collana

Sozialtheorie

Disciplina

306.20944

Soggetti

Subjekt

Politics

Politische Inklusion

French History

Genealogie

Political Sociology

History

Frankreich

Sociology

Politik

Französische Geschichte

Politische Soziologie

Geschichtswissenschaft

Soziologie

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Marcus Otto undertakes a systems theory inspired genealogical rewriting of a metanarrative of modernity, which unfolds as a political inclusion-imperative of historic potency on the subject figure. This implies the deconstruction of an overarching will to be the subject which predominates not only in political and societal self-descriptions, but also in historiography to this day. This results in a »failure to decapitate the king,« as Foucault once put it, with reference to political thought.

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references.



Nota di contenuto

1 Inhalt    5 Einleitung    9 Kapitel I: Die Ausdifferenzierung des Adels und politische Zentralisierung in der Monarchie seit dem 16. Jahrhundert    49 Kapitel II: Individuum und Subjekt - Die Ausdifferenzierung psychischer Systeme im 16./17. Jahrhundert    115 Exkurs: Hegels Herr/Knecht-Dialektik und die Ausdifferenzierung der Sozialdimension    157 Kapitel III: Die Ausdifferenzierung der Politik und Semantiken politischer Inklusion im 17./18. Jahrhundert    163 Exkurs: Der Dandy und sein Publikum - Eine postrevolutionäre exklusive Inklusionsfigur im 19. Jahrhundert    283 Kapitel V: Die Differenzierung des Publikums der Politik - und die Passivität des Subjekts? Krisensemantiken politischer Inklusion im 19. und 20. Jahrhundert    293 Fazit    343 Literaturverzeichnis    353     369

Sommario/riassunto

Marcus Otto unternimmt eine systemtheoretisch inspirierte genealogische Wiederbeschreibung eines Metanarrativs der Moderne, das sich als Imperativ politischer Inklusion historisch wirkmächtig an der Figur des Subjekts entfaltete. Dies impliziert die Dekonstruktion eines übergreifenden Willens zum Subjekt, der bis heute nicht nur in politischen und gesellschaftlichen Selbstbeschreibungen, sondern auch in der Historiographie vorherrscht. Mithin ist in einem umfassenden Sinne, der sich an der Figur des Subjekts kristallisiert, also der »Kopf des Königs noch immer nicht gerollt«, wie Foucault einst bezogen auf das politische Denken formuliert hat.

Besprochen in:Portal für Politikwissenschaft, 26.06.2014, Florian Geisler