1.

Record Nr.

UNINA9910265136403321

Titolo

Banal Militarism : Zur Veralltäglichung des Militärischen im Zivilen / Tanja Thomas, Fabian Virchow

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2015

2015, c2006

ISBN

9783839403563

3839403561

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (435 p.)

Collana

Cultural Studies

Classificazione

MR 7300

Disciplina

355.02

Soggetti

Militarisierung

Media

Militarismus

Violence

Politische Kultur

Society

Medien

Civil Society

Gewalt

Political Sociology

Gesellschaft

Conflict Studies

Sociology

Zivilgesellschaft

Politische Soziologie

Konfliktforschung

Soziologie

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

"Contributions originally presented at a conference held Oct. 2004 at the University of Marburg, Germany."

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references at the end of each chapters.

Nota di contenuto

Frontmatter    1 Inhalt    5 Vorwort    9 Banal Militarism: Zur interdisziplinären Erschließung eines Forschungsfeldes    25 Von



Mäusen und Kapuzenmännern: »Banaler Militarismus«, visuelle Repräsentationen und kollektive Erinnerung    49 Gewalt - Ordnung - Sicherheit. Die Trias zunehmender Gewöhnung an militärische Gewalt    65 »We minded it no more than cricket«: Krieg und Militär in britischen Kinder- und Jugendromanen, 1870-1914    85 Antikriegsstücke am Brünner deutschsprachigen Theater, 1918-1938    101 Wiener Kriegsbesichtigungen. Mediale (Schein-)Erfahrungen während des Ersten Weltkrieges    115 »Ausrottung des ›Kämpferischen Geistes!‹« Zur Beseitigung militaristischer Denkmäler im amerikanisch besetzten Württemberg-Baden, 1945-1947    129 Die Banalität des Terrors und die virtuelle Welt des Krieges    151 Zur Möglichkeit einer Semiotik des »Infowars«    171 Das Zeremoniell der Bundeswehr: Banalisierung von Staatsgewalt durch Militärrituale    187 Militär und Sport: Symbiotische Beziehungen um Nation, Leistung und Disziplin    203 »Militainment«: Der Irak-Krieg als »Reality«-Show und Unterhaltungs-Videospiel    225 Banal Militarism und die Kultur des Krieges im zeitgenössischen US-amerikanischen Kino    249 »Domestische Frames in narrativem Gewand. Die Banalisierung des Irak-Konflikts in der internationalen ›Qualitätspresse‹«    265 Männlichkeitskonstruktionen, Technik- und Kriegsfaszination am Beispiel der Studenten im Hannover der Zwanziger Jahre    289 »Zeig Deine Orden, Elvis!«: Banal Militarism als Normalisierungsstrategie    307 »Also, es hat was Starkes, was Mächtiges, Männer halt...« - Dimensionen eines militärischen Gendermanagements in Medien und Alltag    333 Momentaufnahmen einer Gesellschaft: Eine feministische Analyse militarisierter Symbole in einer amerikanischen Kleinstadt    355 »This Chair had to be torpedo proofed« - Dinge zwischen Krieg und Frieden    373 »Militär in Mode« - »Military Look« als Teil politischer Kultur: Vergeschlechtlichte Selbstinszenierungen und neoliberale Selbsttechnologien    391 Das Dritte Reich als Nervenkitzel: Formen des Umgangs mit Nazi-Deutschland und dem Zweiten Weltkrieg in der zeitgenössischen Populärkultur    409 Verzeichnis der Autorinnen und Autoren    427 Backmatter    433

Sommario/riassunto

Öffentlich kaum wahrgenommen schreitet die Veralltäglichung des Militärischen und des Krieges voran. Der Begriff »Banal Militarism« lenkt die Aufmerksamkeit auf unspektakuläre Prozesse, die von den AutorInnen des Bandes anhand historischer wie aktueller Beispiele der Repräsentation, der Inszenierung und Aneignung des Militärischen in Literatur, Theater, Kino, (Computer-)Spiel, Mode sowie in der Presse und im Alltagsleben analysiert werden. Solche Phänomene in ihrer Wirkungsmächtigkeit auf politische Kultur zu thematisieren, theoretisch zu reflektieren und als bedeutsames Forschungsfeld zu konturieren, ist das zentrale Anliegen des Bandes.

Besprochen in:Sociologicus, 57 (2007), Reinhart Kössler

»Dieser Band [macht] deutlich, dass hier ein Forschungsfeld von bedrückender Faszination eröffnet wird, das zugleich große Chancen interdisziplinären Arbeitens bietet.«

»Der umfangreiche Sammelband [...] hat zum Ziel, den Begriff des ›Banal Militarism‹ in der Militärsoziologie für den Umstand zu etablieren, dass militärische Inhalte Teil des zivilen Alltagslebens werden. In der Tat finden sich erstaunlich viele Beispiele dafür, wie Militärisches in den Alltag eindringt und in den meisten Fällen mit Selbstverständlichkeit quittiert wird. Der vorliegende Sammelband entdeckt hinter dieser Selbstverständlichkeit eine Reihe interessanter Aspekte, die als unspektakuläre Erscheinungen und Prozesse ablaufen und bisher wenig Beachtung gefunden haben, sodass diese ein neues Feld für soziologische Analysen eröffnen.«