1.

Record Nr.

UNINA9910265136003321

Autore

Kellermann Christian <p>Christian Kellermann, Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) Stockholm, Schweden </p>

Titolo

Die Organisation des Washington Consensus : Der Internationale Währungsfonds und seine Rolle in der internationalen Finanzarchitektur / Christian Kellermann

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2015

2015, c2006

ISBN

9783839405536

383940553X

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (326 p.)

Collana

Global Studies

Classificazione

MK 8400

Disciplina

332.152

Soggetti

Globalisierung

Globalization

Finanzmärkte

Politics

Economic Sociology

Insolvenzrecht

Diskurs

Finance

IWF

Political Science

Politik

Wirtschaftssoziologie

Finanzwirtschaft

Politikwissenschaft

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Description based upon print version of record.

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references.

Nota di contenuto

Frontmatter    1 Inhalt    5 Danksagung    9 Einleitung    11 I . Machtkonzepte in der internationalen Politik    19 II. Der IMF im Wandel    71 III. Akteure des Reformdiskurses    123 IV. Reform des IMF oder Anpassung durch institutionelles Lernen?    169 V. Das Scheitern der Reforminitiative eines internationalen Insolvenzrechts    209 Fazit    



267 Literatur    279 Schaubildverzeichnis    317 Abkürzungsverzeichnis    319 Backmatter    324

Sommario/riassunto

Die Rolle des Internationalen Währungsfonds (IWF) in der internationalen Finanzarchitektur ist seit seiner Gründung umstritten. Im Zuge der asiatischen Wirtschafts- und Finanzkrise in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre erreichte die Auseinandersetzung eine neue Dimension. Globale Proteststürme und Kritik von Seiten prominenter Experten haben die Legitimität des IWF empfindlich gestört - seine Politik sei krisenverschärfend und einseitig auf Interessen großer Gläubiger ausgerichtet. Mit dem IWF rückte auch der Washington Consensus als neoliberale Entwicklungsprogrammatik verstärkt ins Sichtfeld der Kritiker. Die in Folge unternommenen Versuche, den Aufgabenbereich des IWF zu reformulieren, blieben jedoch relativ erfolglos. Diesen Reformdiskurs analysiert der Autor aus einer machttheoretischen Perspektive und durchleuchtet dabei die Organisation des Washington Consensus.

Besprochen in:IPG, 2 (2007), Michael DauderstädtNeue Gesellschaft Frankfurter Hefte, 4 (2007), Michael Bröning

»Christian Kellermann liefert [...] eine Analyse der Metaebene jenseits der realen wirtschaftlichen Abläufe. Ihn interessiert [...] wie sich die öffentliche Wahrnehmung der Realprozesse konstituiert, wie durch die Formung der Wahrnehmung, insbesondere von Problemen, Krisen und deren Ursachen, auch die Auswahl und Legitimation von Politiken gestaltet wird. Wir Leser erfahren nicht, was ist, sondern was wahrgenommen wird und warum es so wahrgenommen wird. Und vielleicht unterliegen die, die denken, man könne wissen, was ist, ohnehin einer gefährlichen Illusion.«

»Die Kernthese des Werkes hat ihren Wert in der wissenschaftlich-nüchternen Fundierung dessen, was Beobachter dem IWF seit geraumer Zeit vorwerfen - aber immer wieder als