1.

Record Nr.

UNINA9910265133503321

Autore

Voigtländer Leiv Eirik <p>Leiv Eirik Voigtländer, Europa-Universität Flensburg, Deutschland </p>

Titolo

Armut und Engagement : Zur zivilgesellschaftlichen Partizipation von Menschen in prekären Lebenslagen / Leiv Eirik Voigtländer

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2015

ISBN

9783839431351

3839431352

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (323 p.)

Collana

Gesellschaft der Unterschiede

Classificazione

DS 7300

Disciplina

362.5094

Soggetti

Deutschland

Germany

Civil Society

Zivilgesellschaft

Armut

Poverty

Soziales Engagement

Civic Engagement

Soziale Bürgerrechte

Social Rights

Hartz IV

Soziale Ungleichheit

Social Inequality

Politische Soziologie

Political Sociology

Sociology

Soziologie

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Why is it so hard as someone living in poverty and unemployment to become socially active against those conditions? Their employment is indeed diverse - whether at the food banks, in counseling or in the protest against »the dole«. But the mechanisms of discrimination which act as barriers to these actors' claims for equality are also in effect in civil society. Leiv Eirik Voigtländer, with the help of qualitative



interviews, analyses typical beneficial and inhibiting conditions of action, and thereby contributes to an understanding of the social division of civic action in the context of eroding social rights. The predominant focus on the civil apathy of the precarious is thus countered by the experiences of socially active citizens in situations of poverty.

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references.

Nota di contenuto

Frontmatter    1 Inhalt    5 Vorwort    7 1. Einleitung    11 2. Methode    57 3. Empirie    87 4. Literaturstudie: Soziale Bürgerrechte    243 5. Fazit    281 Literaturverzeichnis    293 Backmatter    319

Sommario/riassunto

Warum ist es so schwierig, sich als Betroffene gegen Armut und Erwerbslosigkeit sozial zu engagieren? Ihr Einsatz ist zwar vielfältig – ob bei den Tafeln, in der Beratung oder im Protest gegen »Hartz IV«. Doch auch in der Zivilgesellschaft wirken Mechanismen der Diskriminierung, die dem Anspruch dieser Akteure auf Gleichheit als Bürger entgegenstehen.Leiv Eirik Voigtländer analysiert anhand von qualitativen Interviews typische förderliche und hemmende Handlungsbedingungen und trägt so dazu bei, die soziale Spaltung bürgerschaftlichen Engagements im Kontext erodierender sozialer Rechte zu verstehen. Dem vorherrschenden Fokus auf die bürgerschaftliche Apathie der Prekären werden so die Erfahrungen von sozial engagierten Bürgern in Armutslagen entgegengestellt.

»Das Buch gibt einen großartigen Einblick in die subjektiven Perspektiven der sogenannten Betroffenen auf eben die förderlichen und hemmenden Handlungsbedingungen für ein soziales und sozialpolitisches Engagement.Ausnahmslos empfehlenswert für in sozialprofessionellen und sozialpolitischen Bezügen handelnde Akteure, ob noch als Studierende oder als hauptamtlich tätig Professionelle bzw. als Lehrende in Form einer gut zugänglichen und ausgesprochen fundiert dargelegten Wissens-, Erkenntnis- und Reflexionsquelle.«

»Trotz scharfer Kritik an den Hartz-Reformen, trotz eigener Tätigkeit in einer sozialpolitischen Initiative und trotz des Ziels, engagierte Sozialforschung zu betreiben, bewahrt Voigtländer kritische Distanz zum Forschungsgegenstand. Das Engagement der Erwerbslosen wird nicht idealisiert, Widersprüche werden klar benannt. Nicht zuletzt deswegen bereichert und erhellt Voigtländers Studie die Partizipations- und Armutsforschung.«

»Ein sehr lesenswertes Buch [...], das in vielerlei Hinsicht ein Bild von Erwerbslosen vermittelt, das konträr zur öffentlichen Wahrnehmung steht – einer auch medial und politisch geförderten Wahrnehmung, die sich oftmals zwischen Verachtung, Stigmatisierung und Desinteresse bewegt.«

»Eine beeindruckende Fülle an Informationen.«

»[Die] Analyse deckt erschreckende Mechanismen der Diskriminierung auf.«

Besprochen in:http://www.maecenata.eu, 8 (2015)Die Stiftung, 5 (2015)Rundbrief des Begegnungszentrums für aktive Gewaltlosigkeit, 155/3 (2015)