1.

Record Nr.

UNINA9910261095303321

Autore

Kittel Manfred

Titolo

Vertreibung der Vertriebenen? : Der historische deutsche Osten in der Erinnerungskultur der Bundesrepublik (1961-1982) / / Manfred Kittel

Pubbl/distr/stampa

De Gruyter, 2007

Berlin ; ; Boston : , : Oldenbourg Wissenschaftsverlag, , [2011]

©2007

ISBN

1-306-79649-0

3-486-70631-4

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (208 p.)

Collana

Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte Sondernummer

Classificazione

HIS000000HIS037070

Soggetti

Population transfers - Germans - History - 20th century - Historiography

Germans - Europe, Eastern - History - 20th century - Historiography

Collective memory - Germany (West)

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Bibliographic Level Mode of Issuance: Monograph

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references and index.

Nota di contenuto

Front Matter -- II Deutsche Schuld und ostdeutsche Sühne: Vertreibungsdiskurs im Schatten der Zweiten Berlin-Krise -- III Die Medien als "Wegbereiter" ostpolitischen und erinnerungskulturellen Wandels in den 1960er Jahren -- IV Eine Zentralstelle zur Verfolgung von Vertreibungsverbrechen? Die Rückseite der Verjährungsdebatte 1964/65 -- V Politische Parteien und "deutscher Osten" bis 1966 -- VI Spätsommer ostdeutscher Erinnerungskultur in den 1960er Jahren? -- VII Durchbruch zur "neuen Ostpolitik" 1966-1972 -- VIII Entspannung und Verdrängung: Der "deutsche Osten" in der sozialliberalen Erinnerungspolitik 1969-1982 -- IX Zwischen "neuer Ostpolitik" und altostdeutscher Kulturpflege: Ambivalenzen der Erinnerungskultur in Ländern und Kommunen während der 1970er Jahre -- X Verbreitetes Schweigen bis zum Holocaust-Film 1979: Vertreibung und "deutscher Osten" in Medien und Literatur -- XI Erinnerung im "Ghetto der Landsmannschaften": Der historische deutsche Osten und die Gesellschaft der Bundesrepublik -- Back Matter

Sommario/riassunto

Hat die Vertreibung von Millionen Deutschen aus Ostmitteleuropa nach



1945 in der Erinnerungskultur der Bundesrepublik einen angemessenen Platz gefunden? Manfred Kittel zeigt, dass Differenzierungen notwendig sind: In den 1960er Jahren zeichnete sich mit wachsender Kritik an der ostpolitischen Haltung der Landsmannschaften in Medien und intellektuellen Milieus eine zunehmende Entfremdung vom historischen deutschen Osten ab. Da aber noch alle Parteien um die Wählerstimmen der Vertriebenen rangen, blieb der erinnerungskulturelle Wandel begrenzt. Erst nach dem "Machtwechsel" in Bonn 1969 mehrten sich in Bund, Ländern und Kommunen die Symptome der Verdrängung.