1.

Record Nr.

UNINA9910163133203321

Autore

Sturmer Martin

Titolo

Afrika! : Plädoyer für eine differenzierte Berichterstattung / / Martin Sturmer

Pubbl/distr/stampa

Köln, : Herbert von Halem Verlag, 2013

ISBN

3-7445-0422-0

3-7398-0008-9

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (150 pages) : illustrations

Disciplina

079.6

Soggetti

Afrika

Berichterstattung

Entwicklung

Fortschritt

Journalismus

Korrespondenten

Medien

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

[1. Auflage]

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references and index.

Nota di contenuto

Aufbruch vom falschen Ort -- Nachrichten aus Afrika : Wen interessiert's? -- Der verleumdete Kontinent -- Von Patrice Lumumba zu Rokia : Kommunikationswissenschaftliche Grundlagen -- Augenzeugen der Katastrophe : die Akteure der Afrika-Berichterstattung -- Perspektivenwechsel : eine differenzierte Berichterstattung ist möglich -- Ankunft in Kampala.

Sommario/riassunto

Afrika ist ein Kontinent jenseits unserer Wahrnehmung. Seit Jahrzehnten wird die mangelnde Qualität der Afrika-Berichterstattung in deutschsprachigen Medien kritisiert. Zu Recht: Die Überbetonung von negativen Aspekten wie Bürgerkriegen, Hungerkatastrophen und Krankheiten entspricht den aktuellen Entwicklungen auf dem aufstrebenden Erdteil kaum. Afrika heute - das ist auch der Kontinent enormen Wirtschaftswachstums, beispielloser Innovationen und herausragender Persönlichkeiten.  Warum aber bekommen wir von diesen Entwicklungen nichts mit? Und wie kann die Afrika-Berichterstattung organisiert werden, um eine realistische Darstellung



des Kontinents zu ermöglichen? Das sind die beiden zentralen Fragen, denen Martin Sturmer in seinem Buch nachgeht. Ausgehend von Erkenntnissen der Kommunikationswissenschaft zeigt Sturmer, welche Faktoren und Akteure das gegenwärtige Afrika-Bild beeinflussen. Er dokumentiert schwere journalistische Fehlleistungen und beschäftigt sich mit ihren weitreichenden Folgen auf die Entwicklungsmöglichkeiten des Kontinents und seiner Menschen. Schließlich belegt der Autor auf Basis einer Medienresonanzanalyse, dass eine differenzierte Afrika-Berichterstattung auch unter schwierigen medienökonomischen Bedingungen möglich ist. Sturmer spricht sich für einen Perspektivenwechsel aus, in dem afrikanische Journalisten selbst über ihre Heimatländer berichten.