1.

Record Nr.

UNINA9910163127103321

Autore

Weißmann Marliese

Titolo

Dazugehören : Handlungsstrategien von Arbeitslosen / / Marliese Weißmann

Pubbl/distr/stampa

Köln, : Herbert von Halem Verlag, 2016

ISBN

3-7445-1060-3

3-86496-992-1

3-86496-993-X

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (270 pages) : illustrations, charts, tables

Disciplina

331.137

Soggetti

ALG-2

Aktivgesellschaft

Aktivierungspolitik

Anerkennung

Arbeit

Arbeitsgesellschaft

Arbeitslose

Arbeitslosigkeit

Arbeitssoziologie

Ausgrenzung

Erwerbsarbeit

Exklusion

Gesellschaftliche Zugehörigkeit

Hartz IV

Inklusion

Prekariat

Prekarisierung

Soziale Ungleichheit

Sozialstaat

Stigmatisierung

Systemtheorie

Castel

Robert

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa



Livello bibliografico

Monografia

Note generali

[1. Auflage]

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references.

Sommario/riassunto

Arbeitslose werden in modernen Gesellschaften häufig als Überflüssige oder Ausgeschlossene betrachtet. Besonders langzeitarbeitslose Hartz-IV-Empfänger sind zum Symbol geworden für vermeintlich passive Individuen, denen sozialer Anschluss fehlt. In der vorliegenden Studie erscheinen Arbeitslose in einem anderen Licht. Marliese Weißmann untersucht mithilfe biographischer Analysen, mit welchen Deutungen und Handlungsstrategien sich Arbeitslose in der Gesellschaft verorten. Sie rekonstruiert deren Bemühungen, trotz des Ausschlusses aus dem Arbeitsmarkt dazuzugehören und die Dilemmata, in die die Akteure dabei geraten. In den Blick kommen hierbei sowohl subjektive Zugehörigkeitsdeutungen und die darin implizierten Selbst- und Gesellschaftsbilder als auch Praktiken der Zugehörigkeitsherstellung.  Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Akteure sich nicht rein passiv verhalten. Vielmehr zeigt die Studie ein weites Spektrum an Inklusionsleistungen auf, das kontrastreich ist. Die Studie dokumentiert weiterhin die Anstrengungen der Akteure, trotz der langanhaltenden Arbeitslosigkeit Anschlüsse an die Arbeits- und Aktivgesellschaft durch etwa Beschäftigungsnarrative für virtuelle Welten zu suchen. Insgesamt zeigt die Studie auf, dass die Akteure zwar um Zugehörigkeit kämpfen, das zentrale Problem bleibt jedoch die gesellschaftliche Anerkennung ihrer Zugehörigkeitsdeutungen und -praktiken: die Zugehörigkeit bleibt fragil.