1.

Record Nr.

UNINA9910139133703321

Autore

Hänzi Denis <p>Denis Hänzi, Technische Universität Darmstadt, Deutschland </p>

Titolo

Die Ordnung des Theaters : Eine Soziologie der Regie / Denis Hänzi

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2014

2014, c2013

ISBN

9783839423424

3839423422

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (455 pages)

Collana

Theater

Disciplina

792

Soggetti

Beruf

Gender

Charisma

Arts

Theatre

Kunst

Theatre Studies

Theaterregie

Sociology of Culture

Habitus

Gender Studies

Feld

Bourdieu

Theater

Theaterwissenschaft

Kultursoziologie

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Theater direction is today more unfettered, the sphere of artistic possibilities more open, than ever before. Creative chaos on all sides? Not really.Denis Hänzi investigates how old ideals and new realities in the German-language theatrical landscape are deriving from the interplay between individual working methods and institutional configurations. Extrapolating on Bourdieu's concept of habitus/field, he develops a theory of charisma which provides an innovative approach



to the analysis of contemporary artistic worlds. That the »order of the theater« bears visible traits of a culture of success which appears to consolidate the male dominance in directing is just one of the illuminating findings that makes this book fascinating for theater-makers and theater-goers alike.

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references.

Nota di contenuto

1 Inhalt    5 Präludium    11 Zur Anlage der Studie    21 Entwicklungen und Verworrenheiten der Theaterregie    67 Spielfeld, Spielgeld & Co.    163 Geheiligt werde Dein Name    257 Dispositionen und Passungsverhältnisse    335 Schlussbetrachtung    411 Bibliografie    421 Linkliste    447 Dank    449     451

Sommario/riassunto

Die Theaterregie ist heute so entfesselt, der künstlerische Möglichkeitsraum so offen wie nie. Kreatives Chaos allenthalben? Nicht wirklich.Denis Hänzi untersucht, wie aus dem Wechselspiel von individuellen Arbeitsweisen und institutionellen Arrangements, alten Idealen und neuen Realitäten das Gefüge der deutschsprachigen Theaterlandschaft hervorgeht. Mit einer charismatheoretischen Erweiterung des Bourdieu'schen Habitus/Feld-Konzepts wird ein innovativer Ansatz zur Analyse gegenwärtiger Kunstwelten formuliert.Dass die »Ordnung des Theaters« zusehends Züge einer Erfolgskultur trägt, welche die männliche Dominanz im Regieberuf zu verfestigen scheint, ist einer von vielen erhellenden Befunden, die das Buch auch für Theaterschaffende und -interessierte spannend machen.

»Ein interessantes Buch.«

»In seinem Buch [...] zeichnet Denis Hänzi jenen Wandel nach, innerhalb dessen das deutschsprachige Theater sukzessive immer elitärer, immer selbstreferenzieller geworden sei und sich zu einer dominant männlich codierten, auf Selbstoptimierung abzielenden Erfolgskultur entwickelt habe.Wie es dazu kommen konnte, lässt sich aus Hänzis wohldosiertem Methodenmix aus diskurshistorischer Analyse und berufsbiographischen Interviews einleuchtend erschließen.«

»Eine Pionierstudie zur Theaterregie.«

»Eine lehrreiche soziologische Übung, wie empirisch mit Bourdieu gearbeitet werden kann.«

»Die [...] Dissertation des Schweizers Denis Hänzi [...] ist eine Wucht – nicht nur ein dicker Wälzer [...] voll mit klugen Fragen und spannenden Befunden aus seiner Feldforschung, sondern eine lohnenswerte Lektüre [...] auch für Theaterinteressierte und Nicht-Gesellschaftswissenschaftler. Im mit viel Sprachwitz geschriebenen Präludium macht Hänzi Appetit auf seine Untersuchung des Regieberufs, die mit hohem Reflexionsniveau sowie fachlich-inhaltlicher Kompetenz geführt wird.«

Besprochen in:www.nachtkritik.de, 6 (2013), Christian Baron