1.

Record Nr.

UNINA9910139132903321

Autore

Morikawa Takemitsu <p>Takemitsu Morikawa, Keio University (Tokio), Japan </p>

Titolo

Japanizität aus dem Geist der europäischen Romantik : Der interkulturelle Vermittler Mori Ogai und die Reorganisierung des japanischen ›Selbstbildes‹ in der Weltgesellschaft um 1900 / Takemitsu Morikawa

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2014

2014, c2013

ISBN

9783839418932

3839418933

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (316 pages) : illustrations; digital, PDF file(s)

Collana

Lettre

Disciplina

155.8952

Soggetti

Japan

Nationale Identität

National Identity

Kulturelles Gedächtnis

Romanticism

Romantik

Literature

Mori Ogai

Culture

General Literature Studies

Literatur

Kultur

Interculturalism

Cultural History

Allgemeine Literaturwissenschaft

Interkulturalität

Literary Studies

Kulturgeschichte

Literaturwissenschaft

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia



Note generali

After the opening of the country in the middle of the 19th century, Japan quickly moved towards becoming an industrialized world power. But the romanticist syndrome, imported from Europe by Mori Ogai since the 1890s, especially enchanted young intellectuals and drove their search of a Japanese cultural identity. The goal was, internally, to integrate the entire population, and externally, to make the country distinguishable from the »West« – paradoxically, in a spirit of European Romanticism. Takemitsu Morikawa investigates these remarkable developments and retraces the rise and canonization of the alleged self-image of modern Japan.

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references (pages [267]-301) and indexes.

Nota di contenuto

1 Inhalt    7 Vorwort und Danksagung    11 Redaktionelle Hinweise    15 1. Einleitung    17 2. Codierung    51 3. Das kommunikative Netzwerk und der Einfluss Ÿgais auf seine Zeitgenossen    97 4. Kuki Shûzô und Die Struktur des Ikis    153 5. Reisebeschreibungen    189 6. Die Kanonisierung Ÿgais    199 7. Schlussbemerkungen    235 Übersicht der Reisebeschreibungen in Sekai kikô bungaku zenshû in Bd. 5, 6 und 7    254 Literaturverzeichnis    267 Sachregister    303 Personenregister    311     317

Sommario/riassunto

Seit der Öffnung des Landes in der Mitte des 19. Jahrhunderts bewegte sich Japan rasant auf dem Weg zur industrialisierten Weltmacht. Das dort seit den 1890er Jahren durch Mori Ogai aus Europa ›eingeführte‹ romantische Syndrom jedoch verzauberte insbesondere die jungen Intellektuellen und trieb sie zur Suche nach der japanischen kulturellen Identität an. Ziel war es, nach innen die gesamte Bevölkerung zu integrieren und nach außen das Land vom »Westen« unterscheidbar zu machen – und zwar paradoxerweise im Geist der europäischen Romantik. Takemitsu Morikawa geht diesen bemerkenswerten Entwicklungen auf den Grund und zeichnet die Entstehung und die Kanonisierung des vermeintlichen Selbstbildes des modernen Japan nach.

»Ein überaus aufschlussreiches und gut strukturiertes Werk [...], das dank intensiver Recherche und Quellenanalyse fundierte Einblicke in die Rezeptionsgeschichte von Ogai [...] bietet.Das vorliegende Buch [kann man] auch Soziologen und Literaturwissenschaftlern empfehlen, die sich mit der Bildung von kollektivem Gedächtnis und dem Prozess der Kanonisierung beschäftigen. Darüberhinaus ist es für Japanologen lesenswert, die sich mit dem kulturellen Umbruch Japans in der Meiji-Zeit und dessen heutiger Interpretation beschäftigen.«