1.

Record Nr.

UNINA9910136729803321

Autore

Müller Albrecht

Titolo

Brandt aktuell : Treibjagd auf ein Hoffnungstrager / / Albrecht Muller

Pubbl/distr/stampa

Frankfurt am Main, [Germany] : , : Westend, , 2013

©2013

ISBN

3-86489-517-0

Edizione

[1. Aufl.]

Descrizione fisica

1 online resource (116 pages) : illustrations

Disciplina

943.087092

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

PublicationDate: 20131210

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references.

Nota di contenuto

Warum dieses Buch? -- Ein Jahrhundertpolitiker -- Von der Kurpfalz über München nach Bonn -- Parteifreunde und andere Feinde -- Schicksalsjahr 72 : Triumph und Niedergang -- "Die wollen gar nicht gewinnen" -- Ein harter Kampf : für Brandt und die SPD -- Ein totgeschwiegener Putschversuch -- Der eine sät, die anderen ernten -- Der ungeliebte Konkurrent -- Wehner, der illoyale Machtmensch -- Schmidt, die Führungspersönlichkeit -- Üble Nachrede -- Totschlagargument Depression -- Brandt, der Teilkanzler? -- Erfolglos im Inneren? -- Mythos Linksruck -- Das wahre Erbe Willy Brandts -- Politisierung -- Mehr Demokratie wagen -- Brandt, der gute Deutsche -- "Nicht der Krieg, der Frieden ist der Vater aller Dinge" -- Gegen den Herrschaftsanspruch der finanzstarken Oberschicht -- Solidarität statt Egoismus -- Der Integrator -- Die prägende Kraft des guten Vorbildes -- ; Anmerkungen -- ; Literatur -- ; Dokumentation -- Die Planung des Wahlkampfes 1972 -- Der Putschversuch des Grossen Geldes mit unzähligen anonymen Anzeigen -- ; Danke vielmals -- ; Zum Umschlagfoto und zum Fotografen.

Sommario/riassunto

Long description: Der letzte Glücksfall für Deutschland  Kanzler Adenauer lästerte öffentlich über Brandts uneheliche Geburt, Helmut Schmidt mäkelte unentwegt an ihm herum, Herbert Wehner diktierte in Moskau den Journalisten in den Block, Brandt bade gerne lau, die Rechte verleumdete ihn. Dieser üblen Treibjagd ist Willy Brandt erlegen. Viel zu früh. Was wir heute noch von diesem Hoffnungsträger lernen



könnten, zeigt Albrecht Müller, der für Brandts Wahlkampf verantwortlich war und einer der letzten Zeitzeugen ist.  Gegen Willy Brandt lief Zeit seines Lebens eine Kampagne seiner politischen Gegner - mit üblen Methoden. Er wurde trotzdem Bundeskanzler. Als sich einige seiner Parteifreunde dieser Hatz anschlossen, war er erledigt. Der Autor Albrecht Müller war 1972 verantwortlich für den Wahlkampf Willy Brandts und dann Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bei Willy Brandt und Helmut Schmidt. Er hat die Treibjagd auf Brandt hautnah miterlebt. Für Albrecht Müller ist klar: Trotz seiner nur viereinhalbjährigen Amtszeit als Bundeskanzler, hat Willy Brandt uns viel Gutes hinterlassen. Er war der Hoffnungsträger, dessen politische Botschaften und Methoden uns heute noch fehlen.

Quote: In seinem Buch beschreibt Müller nun einerseits, wie politische Gegner und einige Medien, aber auch Parteifreunde systematisch gegen den Kanzler arbeiteten und intrigierten. Andererseits will er aber auch deutlich machen, was wir noch heute von Willy Brandt lernen können. WDR3 Resonanzen, 18.12.2013  Müller schreibt, wie er redet: klar und mit Emphase. … Sein Buch gibt einen Einblick, wie alle Parteien im Guten und im Schlechten funktionieren. Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung, 18.12.2013  Kritisch guckt der ehemalige Wahlkampfmanager Albrecht Müller auf Brandts Amtszeit zurück. Deutschlandradio Kultur, 18.12.2013  Ein lesenswertes Buch. Hamburger Abendblatt, 17.12.2013  Müller erklärt, was dieser Kanzler anders gemacht hat. WAZ, 17.12.2013  Ein Buch, das Kontroversen auslösen könnte. BILD am Sonntag, 15.12.2013  Der Titel ‚Brandt Aktuell' hält, was er verspricht. Willy Brandt ist heute in vieler Hinsicht brandaktuell. … Sehr lesenswert! SR2, Sachbuch aktuell, 14.12.2013  Hochspannend, es liefert wichtige Korrekturen vieler eingeschliffener Urteile und ist damit ein unverzichtbarer Beitrag zur Geschichtsschreibung über Willy Brandt. NDR Info, 7.12.2013  Mit den Augen dessen, der dabei war, gibt Müller einen spannenden Einblick ins Innenleben der Bonner Republik. Vorwärts, 12/2013